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- 27. Januar 1834
- Der Justizkommissar J.C. Robert und der Bankier L. Arons stellen an das Ministerium des
Inneren den Antrag, eine Eisenbahn von Berlin nach Leipzig zu bauen.
- Frühjahr 1836
- Hauptbankdirektor Reichenbach, Justizrat Bode und mehrere Bankiers schließen sich zu
einem Komitee zusammen, um eine Aktiengesellschaft zum Bau einer Eisenbahn von Berlin nach
Dresden und Leipzig zu gründen.
- 14. April 1836
- Das Komitee beantragt beim preußischen Staatsminister für Handel, Fabrikation und
Bauwesen, dem Wirklichen Geheimen Rat Rother, eine vorläufige Genehmigung zur Gründung
einer Aktiengesellschaft.
- 11. Juni 1836
- Der preußische König Friedrich Wilhelm III entsprach diesem Antrag.
- 22. April 1837
- Die Gesellschaftsstatuten des Komitees und der Bauentwurf einer Strecke von Berlin nach
Riesa werden beim Staatsministerium zur Genehmigung eingereicht.
- Mai 1837
- Änderung des Bauentwurfes mit neuer Streckenführung von Berlin über Luckenwalde,
Jüterbog, Wittenberge, Roßlau, Dessau nach Köthen.
- 25. April 1838
- Vorbehaltliche Zustimmung des Königs zum Bau der Bahnlinie nach Köthen.
- 14. Juni 1838
- Den Aktionären der Berlin-Sächsischen Eisenbahn-Gesellschaft wird der Plan für eine
Eisenbahnlinie von Berlin nach Köthen vorgelegt.
- 24. Oktober 1838
- Der König genehmigt den Bau eines Bahnhofs in Berlin.
- 15. April 1939
- Der Bau der
Berlin-Anhalter Eisenbahn wird begonnen.
- 30. Juli 1840
- Es erfolgt die erste Probefahrt der Berlin-Anhaltischen Bahn auf der Strecke
Dessau-Mosigkau.
- 20. August 1840
- Die Eisenbahn-Direktion der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn gibt bekannt, daß ab dem 1.
September 1840 täglich 2 Züge zwischen Dessau und Köthen in jede Richtung fahren
werden.
- 1. September 1840
- Der erste Abschnitt
von Köthen nach Dessau der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn wird eröffnet.
- Juni 1841
- Erste Probefahrten auf dem Streckenabschnitt Berlin-Jüterbog.
- 20. Juni 1841
- Es findet in Berlin eine Probefahrt
mit der ersten in Preußen hergestellten Lokomotive der Firma Borsig statt.
- 1. Juli 1841
- Die Teilstrecke Berlin
- Jüterbog wird eröffnet.
- 24. Juli 1841
- Zwischen einer englischen Lokomotive und der ersten Borsigschen Lokomotive findet eine
Wettfahrt auf der Strecke Berlin-Jüterbog statt. Letztere brauchte zehn Minuten weniger.
- 18. August 1841
- Eröffnung der Teilstrecke Dessau nach Coswig.
- 28. August 1841
- Das Teilstück Coswig nach Wittenberg wird eröffnet.
- 10. September 1841
- Das letzte Teilstück Wittenberg-Jüterbog
wird fertiggestellt. Zwischen Berlin und Köthen wird der durchgehende Eisenbahnverkehr
der Berlin-Anhalter Bahn eröffnet.
- 22. Mai 1844
- Die Aktionärsversammlung der Berlin-Anhalter Eisenbahn beantragt den Bau einer
Zweigstrecke nach Röderau. Der Staat soll sich finanziell an der Planung beteiligen.
- 23. November 1844
- Der Bauantrag für die Zweigstrecke nach Röderau wird vom preußischen
Finanzministerium positiv beantwortet.
- 3. November 1845
- Genehmigung des König Friedrich Wilhelm IV zum Bau einer Trasse von Jüterbog über
Herzberg nach Röderau.
- Mai 1847
- Die Bauarbeiten auf der Strecke Jüterbog-Herzberg werden aufgenommen.
- 6. März 1848
- Preußen und Sachsen schließen einen Staatsvertrag über den grenzüberschreitenden
Eisenbahnverkehr ab.
- 1. Juli 1848
- Eröffnung des Teilstückes Jüterbog-Herzberg.
- 1. Oktober 1848
- Fertigstellung und Eröffnung der gesamten Strecke von Jüterbog nach Röderau.
- Mitte 1849
- Aufnahme des zweigleisigen Betriebes auf den Strecken Berlin-Trebbin und Zahna-Coswig.
- Juni 1853
- Der zweigleisige Betrieb der Strecke Trebbin-Luckenwalde wird aufgenommen.
- 27. Januar 1854
- Zustimmung der Aktionäre zum Bau einer Zweigbahn zwischen Wittenberg und Bitterfeld
- 28. April 1854
- Zustimmung der Aktionäre zum Bau einer Zweigbahn von Bitterfeld nach Dessau.
- 1855
- Das zweite Gleis zwischen Luckenwalde und Jüterbog wird in Betrieb genommen.
- Herbst 1856
- Die Bauarbeiten auf der Strecke Bitterfeld-Dessau werden aufgenommen.
- 17. August 1857
- Eröffnung der Strecke Dessau nach Bitterfeld.
- 1. Februar 1859
- Fertigstellung der Strecken Bitterfeld-Halle und Bitterfeld-Leipzig.
- 3. August 1859
- Eröffnung des Abschnittes Wittenberg-Bitterfeld.
- 1860
- Der zweigleisige Betrieb auf dem Abschnitt Zahna-Blönsdorf wird eröffnet.
- 1861
- Ein zweites Gleis zwischen Jüterbog und Blönsdorf wird eröffnet, damit ist die
Strecke Berlin-Wittenberg durchgehend zweigleisig befahrbar.
- 1863
- Die Bahnhofsanlagen und Ladegleise am Landwehrkanal in Berlin werden erweitert.
- 1. November 1863
- Die Berlin-Anhaltische Eisenbahn erhält die Betriebsführung der Herzoglich
Anhaltinischen Leopoldsbahn auf der Strecke Roßlau-Zerbst.
- 20. September 1868
- Die Haltestelle Lichterfelde Ost der Berlin Anhalter Eisenbahn wird in Betrieb genommen.
Der Städtebauer Johann Anton Wilhelm von Carstenn übernahm die Kosten und baute das
Stationsgebäude.
- 1. Oktober 1871
- Nach Erstattung der Baukosten an den Anhaltischen Staat wird die Berlin-Anhaltische
Eisenbahn-Gesellschaft Eigentümer der Leopoldsbahn.
- Herbst 1872
- Die Umbauarbeiten
an den Bahnanlagen in Berlin werden begonnen.
- Ende 1875
- Zweigleisiger Ausbau der Strecke Zerbst-Roßlau-Wittenberg.
- 1879
- Ein Werkstättenbahnhof mit Hauptwerkstatt und ein Rangierbahnhof entstehen in der Nähe
des Dorfes Tempelhof bei Berlin.
- 15. Juni 1880
- Das Empfangsgebäude des Anhalter
Bahnhofs wird eingeweiht.
- 15. Oktober 1882
- Der Personenverkehr des Dresdner Bahnhof geht auf den Anhalter Bahnhof über.
- 1. April 1883
- Die Anhalter
Eisenbahn geht in den Besitz der Königlichen Eisenbahndirektion Erfurt über.
- 1. November 1883
- Der Streckenabschnitt Dessau-Zerbst wird fertiggestellt und in Betrieb genommen.
- 1. April 1895
- Nach einer Neuordnung der Direktionsbezirke unterstehen alle Staatsbahnstrecken in
Berlin und Umgebung der Königlichen Eisenbahnverwaltung Berlin.
- 1. April 1920
- Die preußische Staatsbahnverwaltung geht in der neu geschaffenen Reichsbahn auf.
- November 1943
- Durch die schweren Luftangriffe des Zweiten Weltkrieges wird der Anhalter Bahnhof schwer
beschädigt.
- April 1945
- Der Zugverkehr auf dem Anhalter Bahnhof wird eingestellt.
- 25. August 1960
- Der erste Sprengschuß leitet den Abbruch des Anhalter Bahnhofes ein.
- 24. Januar 1980
- Die Reichsbahn übergibt die Betriebsrechte für die Anlagen des ehemaligen Potsdamer
und Anhalter Bahnhofs an den Senat von West-Berlin.
- Siehe auch:
Eisenbahnstadt Berlin
Berlin
- Anhalter Eisenbahn
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