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Eisenbahnstadt Berlin AnhangVerkehrs- und Betriebsleistungen: Der ReiseverkehrJahrbuch des Eisenbahnwesens (1949) |
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| Eisenbahnstadt Berlin | ||||||||||||
Mit der Aufhebung der Berliner Blockade am 12. Mai wurde der
durchgehende Zugverkehr zwischen Westdeutschland und Berlin wieder aufgenommen. Es
verkehrten zunächst drei Zugpaare für die Besatzungsmächte sowie die Interzonenzüge FD
111/112 Köln-Berlin. Dieses eine Zugpaar reichte jedoch zur Bewältigung des immer
stärker werdenden Zivilverkehrs nach Berlin nicht aus. Es wurde daher als Behelfslösung
ein kombinierter Interzonenverkehr eingerichtet, wobei die Beförderung im Bundesgebiet
bis zur Zonengrenze mit der Eisenbahn und von dort bis Berlin mit Omnibussen erfolgte.
Nach erneuten Verhandlungen mit der Generaldirektion der Reichsbahn in der Ostzone konnten
am 10. September folgende neuen Interzonenzüge eingelegt werden:
Der kombinierte Interzonenverkehr wurde nach Anlaufen dieser Züge mit entsprechender Auslauffrist wieder eingestellt. Durch die Wahl der Stadt Bonn zur Bundeshauptstadt ergab sich die Notwendigkeit, die Zugverbindungen nach Bonn zu verbessern. Neben zwei neuen Triebwagenverbindungen zwischen Frankfurt (Main) und Bonn wurden Schlafwagenläufe von Kiel, Braunschweig, Freiburg, München und Stuttgart nach Bonn eingerichtet. |
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