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Chronik Stammbahnen
[1835 - 1846]
[1851 - 1884] [1888 - 1953] [1957 - 1998] |
| Stammbahnen |
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- 7. Dezember 1835
- Auf der Strecke Nürnberg - Fürth wird die erste deutsche Eisenbahnlinie eröffnet.
- 24. April 1837
- Die Eisenbahnstrecke Leipzig - Althen wird eröffnet.
- 12. November 1837
- Der Abschnitt Althen - Gerichshain der Leipzig-Dresdner Eisenbahn wird eröffnet.
- 22. September 1838
- Die Eisenbahnstrecke Zehlendorf
- Potsdam wird in Betrieb genommen.
- 29. Oktober 1838
- Der Eisenbahnbetrieb auf der gesamten Strecke Berlin
- Potsdam wird aufgenommen. Der Berliner Bahnhof lag nahe am Potsdamer Tor.
- 1. September 1840
- Der erste Abschnitt von Köthen
nach Dessau der Berlin-Anhalter Eisenbahn wird
eröffnet
- 1. Juli 1841
- Die Teilstrecke Berlin -
Jüterbog der Berlin-Anhalter Eisenbahn wird eröffnet.
- 10. September 1841
- Zwischen Berlin und
Köthen wird der durchgehende Eisenbahnverkehr der Berlin-Anhalter Eisenbahn
eröffnet.
- 30. Juli 1842
- Der Abschnitt Berlin-Eberswalde der Berlin-Stettiner
Eisenbahn wird eröffnet.
- 1. August 1842
- Der Abschnitt Berlin - Angermünde der Eisenbahnlinie Berlin - Stettin wird eröffnet.
- 23. Oktober 1842
- Die Eisenbahnstrecke Berlin-Frankfurt/Oder
sowie der »Frankfurter Bahnhof« werden eröffnet.
- 25. November 1842
- Der Abschnitt Angermünde - Eberswalde der Berlin-Stettiner Eisenbahn wird eröffnet.
- 26. September 1843
- Der durchgängige Eisenbahnverkehr Berlin - Stettin wird eröffnet.
- 6. November 1844
- Die Übernahme der Berlin-Potsdamer Eisenbahn
durch die Potsdam-Magdeburger Eisenbahn wird
vertraglich geregelt.
- 7. August 1846
- Die Eisenbahnstrecke von Berlin über Potsdam nach Magdeburg wird eröffnet.
- 1. September 1846
- Die Berlin-Frankfurter Eisenbahn wird von der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn übernommen.
- 15. Oktober 1846
- Der Abschnitt Berlin - Boitzenburg der Berlin-Hamburger Eisenbahn wird eröffnet
- 15. Dezember 1846
- Der durchgehende Eisenbahnverkehr Berlin - Hamburg wird eröffnet.
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- 15. September 1851
- Der erste Abschnitt der Verbindungsbahn zwischen den Berliner Kopfbahnhöfen wird
eröffnet.
- 1. Januar 1852
- Die Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn wird vom Preußischen Staat übernommen. Sie
war die einzige der fünf in Berlin mündenden Fernbahnen, deren Bahnhof innerhalb der
Stadtmauer lag.
- 13. September 1866
- Der regelmäßige Personenverkehr der Berlin-Görlitzer
Eisenbahn wird aufgenommen.
- 1. Oktober 1867
- Die Königliche Ostbahn wird in Betrieb
genommen. Sie führt von Berlin über Küstrin, Bromberg, Dirschau und Königsberg nach
Eydtkuhnen an der russischen Grenze.
- 31. Dezember 1867
- Die Görlitzer Eisenbahn wird in Betrieb
genommen. Damit erfolgt eine günstigere Verkehrsanbindung der südöstlich gelegenen
Vororte.
- 16. August 1869
- Das Empfangsgebäude des Frankfurter Bahnhofs (Schlesischer Bahnhof bzw. Ostbahnhof bzw.
Hauptbahnhof) wird eröffnet.
- 1. Februar 1871
- Der Abschnitt Spandau - Gardelegen der Berlin-Lehrter
Eisenbahn wird in Betrieb genommen.
- 17. Juli 1871
- Die Ringbahn Moabit - Schöneberg wird für den
Güterverkehr in Betrieb genommen.
- 1. November 1871
- Mit der Eröffnung des Abschnitts Gardelegen - Lehrte ist die Berlin-Lehrter Eisenbahn
auf der gesamten Strecke befahrbar.
- 15. November 1871
- Die östliche Hälfte der Ringbahn von Moabit über Weißensee und Rixdorf (heute
Neukölln) nach Schöneberg wird eröffnet.
- 1. November 1872
- Der neue Potsdamer Bahnhof wird eröffnet.
- 1. Juni 1874
- Die Wannseebahn zwischen Zehlendorf und
Kohlhasenbrück (heute Griebnitzsee) wird eröffnet.
- 17. Juni 1875
- Die Berlin-Dresdner Eisenbahn wird eröffnet.
- 15. Oktober 1875
- Die Militärbahn zwischen Schöneberg
und Kummersdorf wird eröffnet.
- 1. Oktober 1877
- Die Verwaltung der Berlin-Dresdner Eisenbahn geht auf die Königlich Preußische
Staatsregierung über.
Der Nordbahnhof wird eröffnet.
- 10. Juli 1877
- Der Abschnitt Gesundbrunnen - Neubrandenburg der Nordbahn
wird eröffnet.
- 15. November 1877
- Mit der Inbetriebnahme des westlichen Abschnitts Tempelhof, Charlottenburg und Moabit
ist die Ringbahn geschlossen.
- 1. September 1879
- Der Rangierbahnhof Rummelsburg wird eröffnet.
- 1. April 1880
- Der Betrieb der Berlin-Potsdam-Magdeburger
Eisenbahn geht auf den Preußischen Staat über.
- 15. Juni 1880
- Das Empfangsgebäude
des Anhalter Bahnhofs wird eingeweiht.
- 29. Dezember 1881
- Die Berliner Stadtbahn unternimmt ihre erste
Probefahrt.
- 15. Oktober 1881
- Die Südring-Spitzkehre der Ringbahn zum Potsdamer
Bahnhof geht in Betrieb.
- 1882
- Zwischen Charlottenburg und Spandau wird die Hamburger
Verbindungsbahn eröffnet.
- 7. Februar 1882
- Die Stadtbahn zwischen Schlesischem
Bahnhof und Charlottenburg
wird für den Lokalverkehr eröffnet. Ein Baukilometer kostet 6 Millionen Mark.
- 1. Mai 1882
- Der 163 m lange und 40 m breite Stadtbahnhof Friedrichstraße wird in Betrieb genommen.
- 14. Mai 1882
- Der Ostbahnhof am Küstriner Platz wird geschlossen.
- 15. Mai 1882
- Die Berliner Stadtbahn wird für den Fernverkehr eröffnet.
- 15. Oktober 1882
- Der Personenverkehr des Dresdner Bahnhofs geht auf den Anhalter Bahnhof über.
- 15. Oktober 1884
- Der Hamburger Bahnhof in der Invalidenstraße wird geschlossen. Der Personenverkehr wird
vom Lehrter Bahnhof übernommen.
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- 10. November 1888
- Die Militärbahn zwischen Schöneberg
und Kummersdorf wird auch für den öffentlichen Personen- und Güterverkehr im vollem
Umfang geöffnet.
- 1. Oktober 1891
- Der zweite Bauabschnitt der Wannseebahn Potsdamer
Bahnhof (Berlin) - Zehlendorf und Kohlhasenbrück - Potsdam mit dem Wannseebahnhof wird
eröffnet.
- 1. April 1895
- Nach einer Neuordnung der Direktionsbezirke unterstehen alle Staatsbahnstrecken in
Berlin und Umgebung der Königlichen Eisenbahnverwaltung Berlin.
- 1. Mai 1897
- Die Militärbahn wird vom Endpunkt Kummersdorf Schießplatz bis Jüterbog verlängert.
- 13. Juli 1900
- Der erste elektrische Wagenzug verkehrt auf der Wannseebahn.
- 14. Dezember 1906
- Das Verkehrs- und Baumuseum wird in dem umgebauten ehemaligen Empfangsgebäude des
Hamburger Bahnhofs eröffnet.
- 16. Mai 1913
- Der Postbahnhof südlich der
Luckenwalder Straße nimmt den Betrieb auf.
- 1. April 1920
- Die preußische Staatsbahnverwaltung geht in der neu geschaffenen Reichsbahn auf.
- 1. Juni 1923
- Die Wetzlaer Bahn nimmt den Betrieb auf.
- 8. August 1924
- Der erste elektrisch betriebene Personennahverkehrszug fährt vom Stettiner
Vorortbahnhof an der Invalidenstraße nach Bernau. Dieser Tag gilt als Geburtstag der
Berliner S-Bahn in dem heute bestehenden Verkehrssystem.
- 11. Juni 1928
- Die Gleise für den Lokalverkehr der Stadtbahn werden
für den elektrischen Betrieb eröffnet.
- 18. April 1929
- Die Berliner Ringbahn ist elektrifiziert. Die Fahrzeit
verkürzt sich dadurch von 106 auf 78 Minuten.
- 1. Dezember 1930
- Für das Berliner Stadtbahnsystem werden offiziell der Begriff »S-Bahn« («für
Schnellbahn«) und das weiße »S«-Bahn-Emblem auf grünem Grund eingeführt.
- 28. Juli 1936
- Das erste Teilstück der Nord-Süd-S-Bahn
nimmt den Betrieb auf.
- 9. Oktober 1939
- Der durchgehende elektrische S-Bahn-Betrieb auf der Nord-Süd-Strecke von Gesundbrunnen
bis Wannsee wird aufgenommen.
- 6. August 1945
- Der elektrische Zugverkehr wird zwischen Wannsee und dem Potsdamer
Ringbahnhof wiederaufgenommen.
- 27. Juli 1946
- Der Verkehr im Nord-Süd-S-Bahntunnel wird bis Friedrichstraße wieder aufgenommen.
- 24. Juni 1948
- Der Interzonenzug-Verkehr wird im Zuge der »Berliner Blockade« bis zum 12. Mai 1949
eingestellt.
- 1. Dezember 1950
- Der Schlesische Bahnhof wird aus politischen Gründen in Ostbahnhof umbenannt,
gleichzeitig findet die Umbenennung des Stettiner Bahnhofs
in Nordbahnhof statt.
- 28. August 1951
- Der Lehrter Fernbahnhof wird stillgelegt.
- 29. April 1952
- Der im Krieg beschädigte, aber noch immer brauchbare Görlitzer Bahnhof wird
stillgelegt.
- 17. Mai 1952
- Die unter ostdeutscher Leitung stehende Deutsche Reichsbahn legt den Anhalter Bahnhof in
West-Berlin, den ehemaligen Stettiner Bahnhof und den Bahnhof Spandau still.
- 17. Mai 1953
- Die Ostberliner Reichsbahndirektion setzt mit Beginn des Sommerfahrplanes auf den
S-Bahn-Strecken von Friedrichstraße nach Falkensee, Potsdam und Oranienburg besondere
Züge (Durchläufer) ein, die in den Westsektoren nicht halten.
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- 9. Juli 1957
- Am Lehrter Bahnhof, der einst als schönster Bahnhof Berlins galt und im Krieg schwer
beschädigt wurde, beginnen die Sprengarbeiten.
- 22. April 1958
- Das Hauptportal des Lehrter Fernbahnhofs wird gesprengt.
- 25. August 1960
- Der erste Sprengschuß leitet den Abbruch des Anhalter Bahnhofs ein.
- 13. August 1961
- Nach der Schließung der Grenze zwischen dem West- und dem Ostteil der Stadt wird der
Interzonenverkehr über den Kontrollpunkt Griebnitzsee geleitet.
- 15. Juni 1967
- Der letzte Teil der Turmfront des Görlitzer Bahnhofs am Spreewaldplatz wird beseitigt.
- 30. Mai 1969
- Ab Bahnhof Wannsee wird der Autoreisezug-Verkehr aufgenommen.
- 30. Mai 1976
- Der Bahnhof Wannsee
nimmt den Betrieb als Fernbahnhof auf.
- 26. September 1976
- Der 1952 geschlossene Bahnhof Spandau wird für den Transitverkehr wieder genutzt.
- 24. Januar 1980
- Die Reichsbahn übergibt die Betriebsrechte für die Anlagen des ehemaligen Potsdamer
und Anhalter Bahnhofs
an den Senat von West-Berlin.
- 28. September 1980
- Die westliche Hälfte der Ringbahn sowie viele andere
S-Bahn-Strecken werden nach dem S-Bahn-Streik außer Betrieb genommen.
- 9. Januar 1984
- Die Berliner Verkehrs Betriebe (BVG) übernehmen die Verwaltung der S-Bahn auf
Westberliner Gebiet.
- 1. Februar 1985
- Der 1980 eingestellte S-Bahn-Betrieb zwischen Wannsee und Anhalter Bahnhof wird als S1
wieder in Betrieb genommen.
- 15. Dezember 1987
- Der Ostbahnhof (früher Schlesischer Bahnhof) wird in »Hauptbahnhof« umbenannt.
- 2. Juli 1990
- Zwischen den wiedervereinten Teilen der Stadt verkehrt seit dem Mauerbau am 13. August
1961 der erste durchgehende S-Bahn-Zug.
- 2. Juni 1991
- Mit dem Fahrplanwechsel wird Berlin erstmalig von 17 EuroCity- und InterCity-Zügen
angefahren.
- 17. Dezember 1993
- Der südliche Abschnitt Westend - Baumschulenweg der Ringbahn wird wieder in Betrieb
genommen.
- 1. Januar 1994
- Die Deutsche Bahn AG erhält die Betriebsrechte der gesamten S-Bahn in Berlin.
- 18. Dezember 1997
- Auf dem südlichen Innenring der S-Bahn wird die 3,5 Km lange Lücke zwischen den
Bahnhöfen Neukölln und Treptower Park geschlossen und in Betrieb genommen.
- 16. Januar 1998
- Der Abschnitt Westkreuz - Pichelsberg, der Hamburger Verbindungsbahn im Volksmund auch
"Westbahn" genannt mit den S-Bahnhöfen Eichkamp, Heerstraße, Olympiastadion
und Pichelsberg, wird wieder in Betrieb genommen.
- Siehe auch:
Eisenbahnstadt Berlin
Kartenverzeichnis Hauptstrecken
Übersichtskarte Hauptstrecken
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