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Beschreibung der Berlin-Dresdner Eisenbahn |
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| Dresdner Eisenbahn | ||||
| Ein Berliner Komitee erhielt im Jahre 1871 die Erlaubnis zur
Durchführung der Vorarbeiten einer Eisenbahn von Berlin über Zossen, Kirchhain,
Doberlugk, Elsterwerda, Großenhain nach Dresden. Im Jahre 1872 wurde der Berlin-Dresdner
Eisenbahngesellschaft die Konzession zum Bahnbau erteilt, gleichzeitig konnte man den
Staatsvertrag zwischen Sachsen und Preußen abschließen. Zwischen dem Potsdamer- und dem
Anhalter Bahnhof wurden die einfachen Bahnhofsbauwerke der Dresdner Bahn errichtet.
Südlich des Personenbahnhofs entstand ein Güterbahnhof mit einer Verbindung zur Berlin-Potsdamer Eisenbahn. Die eingleisige Strecke
der Dresdner Bahn, die eine Konkurenz zur parallel laufenden Berlin-Anhalter Eisenbahn darstellen sollte, wurde
am 17. Juni 1875 eröffnet und hatte in Berlin die Stationen Südende (wo die Bahn über
einen Damm die Anhalter Bahn überquerte), Marienfelde, Mahlow, Rangsdorf und Zossen.
Da sich die Berlin-Dresdner Eisenbahngesellschaft von Anfang an in finanziellen Schwierigkeiten befand, übernahm der preußische Staat am 20. August 1877 die Verwaltung der Bahn und übergab die Betriebsführung der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn. [hh] |
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