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Königliche Militärbahn

Chronik

Militärbahn .
9. Januar 1873
Die Berlin-Dresdener Eisenbahn verpflichtet sich gegenüber dem Kriegsministerium, westlich ihrer Gleise eine Trasse für die ausschließlichen Zwecke des Militär-Bataillions zu bauen.
1874-1875
Der Bau der Trasse und das Verlegen der Schienen für das Eisenbahn-Bataillion des Militärs in Schöneberg beginnen.
15. Oktober 1875
Eröffnung der Strecke vom Militärbahnhof in Schöneberg über Zossen zum Schießplatz im Kummersdorfer Forst.
November 1888
Auf Drängen der Berlin-Dresdener Eisenbahn wird zwischen Berlin und Zossen der zivile Personenverkehr eingeführt.
1. Oktober 1891
Die Militär-Eisenbahn führt den Berliner Vororttarif der Staatseisenbahnen ein.
1. Februar 1896
Verlängerung und Inbetriebnahme des Abschnittes Kummersdorf -Schießplatz Jänickendorf (Höchstgeschwindigkeit 15km/h).
1. April 1897
Polizeiliche Abnahme der Strecke Schießplatz Jänickendorf nach Jüterbog.
1. Mai 1897
Die Militärbahn wird vom Endpunkt Kummersdorf Schießplatz bis Jüterbog verlängert.
1903
Auf dem Streckenabschnitt Marienfelde-Zossen findet die Probefahrt eines elektrischen Schnelltriebwagens der Firma Siemens mit einer Geschwindigkeit von 210km/h statt.
Sommer 1904
Die Königliche Eisenbahndirektion zu Berlin nutzt die »Teststrecke« zur Erprobung von Schnellzug-Dampflokomotiven.
15. Oktober 1919
Übergabe der Militär-Eisenbahn an die Eisenbahndirektion Berlin der Preußischen Staatsbahn. Die Schienen zwischen Berlin und Zossen werden wegen der parallel verlaufenden Dresdener Bahn bis auf die Bahnhofsgleise, abgebaut.

Siehe auch:
Eisenbahnstadt Berlin
Königliche Militärbahn
Lieferbare Titel:
mit dem Stichwort Eisenbahn in Berlin
mit dem Stichwort Eisenbahn
mit dem Stichwort Berlin
mit dem Stichwort Technikgeschichte


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21.05.06 • 10.06.06