Der Mächlerplan 1917Von Alfred Schinz (1964) |
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| Nord-Süd-S-Bahn | ||||
| Während der Ost-West-Eisenbahnverkehr von allen Fernstrecken
über die Stadtbahn geführt werden konnte, fehlte
eine durchgehende Nord-Süd-Verbindung. Martin Mächler schlug 1917 vor, eine solche
(unterirdische) Verbindung von der Potsdamer und
Anhalter Eisenbahn zum Lehrter Bahnhof zu
schaffen und darüber eine Straße anzulegen, an der die Bauflächen für die Erweiterung
der City und des Regierungszentrums liegen sollten. Nördlich des Lehrter Bahnhofes, der
als Friedrich-List-Bahnhof zu einem großen Kreuzungsknotenpunkt zwischen Ost-West- und
Nord-Süd-Verkehr umgestaltet werden sollte, sah Martin Mächler ein Ausstellungsgelände
für eine ständige Musterschau der Berliner Industrie vor. Das Gelände vor dem Reichstag
sollte zu einem Regierungszentrum mit dem Sitz des Reichspräsidenten im Schloß Bellevue,
und die Gegend am Kemperplatz zu einem Zentrum der preußischen Verwaltung ausgestaltet
werden.
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