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Bericht des Eisenbahnkommissars vom Februar 1839Gleismängel |
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| Potsdamer Bahn | . | |||
| In Betreff der Bahn selbst muß jedoch angeführt werden, daß die
hölzernen Unterlagen der Schienen, bei der dem Frost vorangegangenen Witterung sich auf
mehreren Strecken ein- und schief gedrückt haben, wodurch die Bahn holprig geworden und
auf einigen Punkten ihre waagerechte Lage verloren hat. Dies ist namentlich auf den Strecken von Schöneberg, durch den Signalberg bis über Steglitz hinaus und in der Machnowschen Heide, in dem sogenannten Nesselgrunde bis dicht vor Kohlhasenbrück, sehr bemerkbar. Hierdurch teilt sich nun den Eisenbahnkutschen eine stoßende Erschütterung mit, die den Passagieren sehr beschwerlich wird. Außerdem ist aber auch noch, meines Dafürhaltens, insofern Gefahr damit verbunden, als bei schnellem Fahren über solche unebenen Stellen wohl die Wagen leicht aus den Schienen geworfen werden könnten. Es ist daher eine möglichst baldige Regulirung nicht nur der genannten Strecken, sondern der ganzen Bahnlänge überhaupt zur Vermeidung jeglicher Gefahr dringend notwendig. Die Ausführung wird aber bis zum Frühjahr ausgesetzt bleiben müssen, da die erforderlichen Arbeiten jetzt noch nicht von Nutzen sein würden.
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