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Die Planung des Dr. Stubbe

Potsdamer Bahn .
Dr. Stubbe aus Berlin stellte im April 1833 den Antrag für Bau und Betrieb einer Dampfwagenfahrt zum Transport von Waren und Menschen. Die Strecke sollte von Naumburg nach Breslau führen und dabei in den Städten Merseburg, Halle, Wittenberg, Potsdam und Frankfurt (Oder) haltmachen. Die Finanzierung des Vorhabens sollte durch die Herausgabe von Aktien erfolgen. Daraufhin forderte das Ministerium Dr. Stubbe zunächst auf, einen Nachweis über den Vorteil der Bahn anderen Verkehrsmitteln gegenüber zu erbringen und eine ausführliche Kostenrechnung für sein Vorhaben aufzustellen. Erschienen die geschätzten fünf Millionen Thaler dem Ministerium für eine immerhin 73 Meilen lange Strecke doch als sehr gering. Zusammen mit dem Kunsthändler Simon Schropp & Comp. legte Stubbe nun einen Plan für den Bau einer Bahn vor, deren Strecke sich auf Berlin - Potsdam beschränkte. Er bat um eine Konzession für 80 Jahre für seine Unternehmung. Die Dampfwagenfahrt sollte nun am ehemaligen Schafgraben beginnen, westlich der Landstraße nach Potsdam verlaufen und dabei an Schöneberg, Wilmersdorf, Schmargendorf, Dahlem und Zehlendorf vorbei führen. Danach sollte sie den südlichen Teil des Grunewalds und die Machnower Heide durchqueren und schließlich über Albrechts Theerofen hin zum östlichen Zugang von Nowawes führen. Die dazu benötigten Gebiete sollten nach Dr. Stubbes Vorstellungen durch Enteignung von Privatgelände bzw. durch die kostenlose Überlassung von Staatsgelände für den Bau der Bahn hergegeben werden. Dieses wurde jedoch vom Kabinett durch Beschluß am 9. Mai abgelehnt. [ak]
Siehe auch:
Eisenbahnstadt Berlin
Berlin - Potsdamer Eisenbahn
Lieferbare Titel:
mit dem Stichwort Eisenbahn in Berlin
mit dem Stichwort Eisenbahn
mit dem Stichwort Berlin
mit dem Stichwort Technikgeschichte

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28.08.10 • 08.09.10

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