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Berliner StadtbahnÜberlegungen zur StreckeEmil Dominik (1883) |
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| Stadtbahn | ||||
| Unsere Bahn, die bis dahin in der Richtung Ostsüdost lief, macht jetzt,
gleich nach Ueberschreitung der Fasanenstraße, eine Wendung nach Nordnordost und vor uns
zur rechten und linken liegen der »Zoologische Garten«, die »Vereinigte Artillerie- und
Ingenieurschule« und das »Polytechnikum«. Wir steigen aus. Auch hier ist es »windig«, und das lustwandelnde Publikum schaut genau so aus, wie Meister Lüders dies gezeichnet hat. »O säh ich auf der Stadtbahn dort sagt vielleicht der Primaner des »Joachimsthal´schen«, wenn er sieht wie seine Angebetete, die Selektanerin von der »Charlottenschule«, sich den Gefahren einer Stadtbahnreise aussetzt. Ich kann mir nicht helfen, ich muß es immer und immer wiederholen, ich finde den Bau der »Stadtbahnhöfe« vortrefflich, aber den Aufenthalt auf denselben abscheulich. Alles haben die Herrn Architekten berechnet, nur dies nicht, daß in diesen Bahnhallen außer Eisentheilen und Rathenower Steinen auch noch warmblütige Menschenkinder sich aufhalten sollen. Das Warten in diesen Zuglöchern ist im Frühjahr und Herbst und besonders im Winter gefährlich. Ich spreche freilich hier nur meine persönliche Meinung aus, »drum hoff´ ich, dies nimmt Keiner krumm, Große aus Glas und Eisen gebaute Wartehallen mit guten Restaurants sind dringend nöthig. |
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