| Zu einem der wichtigsten Projekte des Nationalen Aufbauwerkes der DDR in den
50er Jahren gehörte der Pionierpark Ernst Thälmann (heute Freizeit- und Erholungszentrum
FEZ), der in zahlreichen freiwilligen Aufbaustunden der Bevölkerung erbaut und 1951 zu
den »3. Weltfestspielen der Jugend« eröffnet. Auf dem 1,2 km² großen Gelände im
Landschaftsschutzgebiet der Wuhlheide im Bezirk Köpenick entstand ein Park mit
Sportstätten, Badesee, Freilichtbühne und einer Eisenbahn. Diese 600 mm Schmalspurbahn
wurde aber erst am 10. Juni 1956 in Betrieb genommen. Der 7,5 km lange Rundkurs mit seinen
7 Stationen, wovon 5 nur regulär angefahren werden und seit 1993 auch mit einem Abzweig
zum S-Bahnhof Wuhlheide versehen, führt an allen kulturellen Bereichen des
Erholungszentrums vorbei. Zum Fahrzeugpark gehören diverse Personen- und Güterwagen,
Diesellokomotiven und 4 Dampflokomotiven. Die teilweise nostalgische Technik der 5
Stellwerke, die für den reibungslosen Betrieb der 17 Signale, 19 Weichen und 7 Schranken
zuständig sind, ist hier noch in Betrieb. Bis auf 3 hauptamtlich beschäftigte
Mitarbeiter, werden alle Aufgaben wie die des Bahnhofsleiters oder des Lokomotivführers
von ehrenamtlich tätigen Erwachsenen, die anderen Bereiche jedoch von Berliner Schülern
wahrgenommen. Die Betriebsführung lag bis zum 31. März 1993 bei der Deutschen
Reichsbahn, seit dem 1. April 1993 untersteht die BPE der Berliner Parkeisenbahn
gemeinnützige Gesellschaft mbH - Träger der freien Jugendhilfe. Da Fördermittel nur in
begrenzten Rahmen zur Verfügung stehen, wird der Fahrbetrieb durch Sponsoren und
Fahrgelder finanziert. |
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