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| ALIEN CONTACT 52 |
| Science Fiction > Preise > Hugo | Alien Contact |
Der Hugo wurde auf dem
Chicon III in Chicago, Ill. verliehen.
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| Novel Robert A. Heinlein: Stranger in a Strange Land (Buchausgabe bei Putnam's; dt. Ein Mann in einer fremden Welt, H 3170-72 und HSFB 75; Fremder in einer fremden Welt, B 24214) Eine Marsexpedition landet auf unserem Nachbarplaneten und kehrt nicht zurück. Erst Jahre später findet eine nachfolgende Expedition einen einzigen Überlebenden: den Sohn zweier Wissenschaftler, der seine Familie überlebt hat und von Marsianern aufgezogen wurde. Der junge Valentin Michael Smith wird zur Erde zurückgebracht und von der Regierung in Gewahrsam genommen. Er ist über das Leben der Erdenmenschen sehr verwundert und versteht vieles nicht, was um ihn herum geschieht. Ein Reporter und eine Krankenschwester bringen in Erfahrung, dass der Öffentlichkeit nicht der echte »Mann vom Mars« präsentiert wird, sondern ein Double. Eine Krankenschwester namens Jill entführt Smith und bringt ihn zu einem mit dem Reporter befreundeten Schriftsteller, Rechtsanwalt und selbst ernannten Philosophen namens Jubal Harshaw, der die beiden bei sich versteckt. Valentin Michael Smith benutzt seine mentalen Kräfte, die er von den Marsianern erhalten hat, um die Welt zu verändern. Für die einen wird er dadurch zu einer Messias-Gestalt, für andere jedoch auch zur Bedrohung bestehender Werte und Vorstellungen. Vordergründig prangert Heinlein Missstände auf der Erde an. Der Roman ist für die Zeit, in der er entstanden ist, sehr umfangreich. Allerdings haben die Leser und Abstimmungsberechtigten des Hugo Award leider Umfang mit Bedeutsamkeit verwechselt. Der Roman erweckt den Eindruck, als wüsste der Autor selbst nicht so genau, was er mit seiner Hauptfigur eigentlich anstellen sollte. Und so schrieb er weiter und schrieb weiter und ließ seine Protagonisten seitenweise überflüssige Polemiken und Pseudophilosophien schwatzen. Hier ein Beispiel:
Die Herausgeber hatten Heinlein aufgefordert, seinen Roman zu kürzen. Zum einen war der Umfang zu groß, zum anderen störte man sich wohl an einigen »anstößigen« Szenen. Und so kürzte Heinlein sein Buch, was den Text zwar nicht verbesserte, zumindest aber straffte. Leider entschloss man sich später, den Originaltext zu rekonstruieren, und fügte in der Erstausgabe fehlende Passagen und Kapitel wieder ein, wodurch das Buch noch ungenießbarer wurde, als es ohnehin schon war. |
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| Short
Fiction Brian W. Aldiss: The Hothouse Series (5 Storys 1961 in FANTASY AND SCIENCE FICTION, Buchausgabe als The Long Afternoon of Earth; dt. Am Vorabend der Ewigkeit, H 3030, ungekürzt als Der lange Nachmittag der Erde, HSFB 61) Die Hothouse-Serie besteht aus den fünf Erzählungen »Hothouse« (Februar 1961 in F&SF), »Nomansland« (April 1961 in F&SF), »Undergrowth« (Juli 1961 in F&SF), »Timberline« (September 1961 in F&SF) und »Evergreen« (Dezember 1961 in F&SF) und wurde kurze Zeit später zu einem Roman zusammengefasst. Aldiss beschreibt die Erde in einer sehr fernen Zukunft, als ihre Rotation bereits ausgesetzt hat und die Sonne bald zu einer Nova zu explodieren droht. Durch die intensive Sonneneinstrahlung hat sich die Erdoberfläche in ein gigantisches Treibhaus mit einem riesigen und gefährlichen Urwald verwandelt. Einige Pflanzen haben sich zu wahren Bestien entwickelt, und eine Art Pflanzenspinne hat sogar den Schritt in den Weltraum vollziehen können - ihre Netze spannen sich bis zum Mond. Aber es gibt auch eine intelligente Morchel, die gewillt ist, den bedrohten Menschen zu helfen. Nur wenige Tierarten, hauptsächlich Insekten, haben überlebt, und die Menschen sind schon lange nicht mehr die Herren des Planeten. Sie wohnen auf gigantischen Bäumen und müssen ständig mit den Pflanzen um ihr Überleben ringen. Inhalt der fünf Erzählungen sind die Abenteuer einer Gruppe von Kindern, die auf sich selbst gestellt sind. Ähnlich wie Jack Vance' Erzählungen um die »Sterbende Erde« sind die Geschichten eher der Fantasy als der Science Fiction zuzurechnen. Die außergewöhnliche Exotik der geschilderten Zukunft hat allerdings durchaus ihren Reiz. |
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| Dramatic Presentation The Twilight Zone Auch im dritten Jahr seiner Ausstrahlung konnte Rod Serling mit den Geschichten seiner Serie die SF-Fans überzeugen und erhielt bereits zum dritten Mal einen Hugo für Twilight Zone. |
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| Professional
Magazine ANALOG In Analog erschienen Erzählungen von Harry Harrison, Randall Garrett, Avram Davidson, James H. Schmitz, Gordon Dickson, Hal Clement, Mack Reynolds, H. Beam Piper, E. C. Tubb, John Brunner, Poul Anderson, Ben Bova und anderen - darunter jedoch keine, die die SF nachhaltig geprägt hat. Das neue Erscheinungsbild des ehemaligen ASTOUNDING überzeugte jedoch Fans und Leser. |
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| Professional
Artist Ed Emshwiller Inzwischen hatte Emshwiller geradezu - und vollkommen zu Recht - ein Abonnement auf den Hugo. (Siehe die Jahre 1953 und 1960-1964) |
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| Fanzine WARHOON (Hrsg. Richard Bergeron) Das amerikanische Fanzine erschien von 1952 bis 1985 und wurde in New York bzw. Puerto Rico herausgegeben. Aus dem zunächst recht einfachen Heft wurde im Laufe der Zeit ein umfangreiches, attraktives Magazin mit hervorragenden Artikeln über SF und das Fandom. Zu den Kolumnisten gehörten u. a. John Baxter, James Blish, Robert A. W. Lowndes, Terry Carr und Bob Shaw. Unterstützt wurde Warhoon unter anderem vom Robert Bloch und Harlan Ellison. |
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