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| Science Fiction > Kurd Laßwitz Preis |
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Schneekluth
LaudatioAuf dem weit entfernten Planeten Jombuur ist es seit Alters her Brauch, jedem Neugeborenen einen Stern am Himmel zu schenken. Und fast ebenso alt ist der Brauch der Jombuuraner, an der Schwelle zum Erwachsensein ihren Stern zu besuchen, um dort wie von einem Orakel zu erfahren, was das weitere Leben für sie bereithält. Als der junge Kelwitt, der unsere Sonne geschenkt bekam, auf seiner Orakelfahrt entdeckt, daß der dritte Planet seines Systems bewohnt ist, entschließt er sich trotz aller gegenteiligen Anweisungen dazu, auf der Erde zu landen. Bei seinem Landeversuch stürzt Kelwitt in Süddeutschland ab. Nach einigen Wirrnissen findet er bei der Stuttgarter Familie Mattek Unterschlupf, die sich auf Drängen der Tochter Sabrina dazu entschließt, Kelwitt so lange zu verstecken, bis ihn sein Raumschiff abholt. Doch das Weihnachtsfest des Jahres 1999 wird bald etwas turbulent, denn ein Geheimdienstagent, der den Absturz beobachtete, versucht trotz der Skepsis seiner Vorgesetzten, des Außerirdischen habhaft zu werden ... Andreas Eschbach zeigt sich in seinem vierten Roman wieder von einer ganz anderen schriftstellerischen Seite. Die poetische Grundidee des Buches, wird schnell Ausgangspunkt für eine locker-witzig erzählte Handlung. Da diese größtenteils in Deutschland spielt, versäumt es der Autor nicht, seinen Landsleuten und nicht nur den Bewohnern seiner süddeutschen Heimatregion, einen mehr oder minder gebrochenen Spiegel ihrer typischen Verhaltensweisen vorzuhalten. Die Mehrheit der deutschsprachigen SF-Schaffenden stimmte deshalb dafür, Andreas Eschbach für seinen Roman Kelwitts Stern den Kurd Laßwitz Preis für den besten deutschsprachigen Science Fiction Roman des Jahres 1999 zu verleihen. |
![]() Andreas Eschbach (l.) und Udo Klotz Foto: Peter Fleissner |
Links neben dem Werk steht die Plazierung, rechts folgen die erreichte Punktzahl, die Anzahl der Wertungen und die Anzahl der Wertungen mit der Höchstpunktzahl (5 Punkte). Abstimmungsbögen, die in einer Kategorie nur ein Kreuz enthielten, wurden für diese Kategorie mit der Höchstpunktzahl bewertet.
| Plazierung | Punkte gesamt |
Anzahl Wertungen |
Anzahl Höchstwert. |
|
| 1 | Andreas Eschbach, Kelwitts Stern, Schneekluth | 134 | 35 | 16 |
| 2 | Myra Çakan, When the Music's over, Ariadne | 123 | 34 | 15 |
| 3 | Matthias Robold, Hundert Tage auf Stardawn. Oder: Der Status des Menschen, Suhrkamp | 63 | 22 | 2 |
| 4 | Kein Preis | 52 | 11 | 10 |
| 5 | Ronald M. Hahn, Psychotransfer (Raumschiff Promet - Sternenabenteuer, Band 3), Blitz | 46 | 14 | 3 |
| 6 | Christian von Ditfurth, Die Mauer steht am Rhein, Kiepenheuer & Witsch | 42 | 12 | 3 |
| 7 | Sonja Rehak, 2.312 - Distel Kranichs Suche nach Sex, Aarachne | 35 | 11 | 3 |
| 8 | Martin Eisele, Kinder der Götter (Stargate, Band 1), Burgschmiet | 32 | 9 | 2 |
| 9 | Daniel Kehlmann, Mahlers Zeit, Suhrkamp | 30 | 9 | 3 |
| 9 | Emil Zopfi, Londons letzter Gast, Limmat | 30 | 8 | 2 |
| 11 | Björn Lippold, Nachtstreife (Shadowrun-Roman), Fantasy Productions | 18 | 6 | 1 |
| 12 | Jörg Feierabend, Black Mama, Hary Productions | 0 | 0 | 0 |
| 63 Personen haben in dieser Kategorie abgestimmt | 605 | 63 | 60 | |
| | Enthaltungen | 120 | 24 | 24 |