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Hörspiel 2000
| Science Fiction > Kurd Laßwitz Preis |
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| Aus dem Amerikanischen von Mariana Leky Regie: Klaus Wirbitzky Produktion: WDR 2000 [ca. 60 min] Erstsendung: Sonntag, 20.8.2000, 17.00 Uhr auf WDR 5 |
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| New York im Jahre 2099. Das gesellschaftliche und soziale Leben
in hundert Jahren weist einen entscheidenden Unterschied zum heutigen auf: Die Menschen
kennen aufgrund der vorangeschrittenen Gentechnik ihr Sterbedatum, was u.a. zur Folge hat,
dass sich die gesellschaftliche Aufteilung nicht mehr länger an materiellen
Statussymbolen orientiert, sondern an den Lebenslängen. Die neuen Klassen bestehen aus
short-Lifer, mid-Lifer und long-Lifer, und entsprechend zur gesellschaftlichen
Zugehörigkeit ist auch das Ansehen, das beispielsweise der short-Lifer zur Gänze
vermisst, da er wegen seiner kurzen Lebenszeit weder die Zeit zur gediegenen Bildung noch
zur tiefergehenden Erfahrung hat, kein Gedächtnis besitzt und letztlich von der Kürze zu
sehr überwältigt ist, um irgendetwas in Angriff zu nehmen. Ein Zwischenfall sorgt für
eine Begegnung zwischen Nikki, Chloe, Frederik und Adam. Mit einem Schlag ist es mit der
existentiellen Verlässlichkeit zu Ende, die das Sterbedatum gab. Marcy Kahan, in Montreal (Kanada) geboren, lehrt in Oxford englische Literatur. Sie gilt als gute Kennerin jüdischer Tradition und Kultur, beweist aber auch ein philosophisches und kulturwissenschaftliches Wissen, was sich in ihren Theaterstücken, Drehbüchern und Hörspielen bemerkbar macht. Der geistreiche Humor rückt sie in die Nähe zu Woody Allen oder Noel Coward, wenngleich sie nicht ausschließlich an der neurotischen oder salon-erotischen Variante interessiert ist. Hier paraphrasiert sie ein reizvolles physikalisches Prinzip, das auf Werner Heisenberg zurückgeht, die sogenannte »Unschärferelation«. Pressetext des WDR |
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