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Hörspiel 2000
| Science Fiction > Kurd Laßwitz Preis |
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| Aus dem Amerikanischen von Thomas Mohr Komposition und Regie: Richard Farber Produktion: WDR 2000 [ca. 54 min] Erstsendung: Freitag, 11. August 2000, 20.05 Uhr auf WDR 5 |
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| Die Astronautin Colonel Portia Eisenhof ist seit 111 Tagen
unterwegs zur Venus. Sie ist die erste Frau auf einem interplanetarischen Flug, der bisher
reibungslos verlief. Es fehlen nur noch wenige Tage und die Mission wäre erfolgreich
durchgeführt - und erfüllt wäre auch der Kindheitstraum von Portia: der lang erkämpfte
Flug zur Venus. Doch der Einschlag eines kleinen Meteoriten bringt das Unternehmen in
Kalamitäten. Die Energietanks fallen aus, Portia muss Energien sparen, das Licht dimmen
und die Innentemperatur des Raumschiffs senken. Zuspruch erhält sie von der Bodenstation,
deren Funkstimme den Tonfall ihres Vaters nachahmt, während der Bordcomputer der Stimme
ihrer Mutter entspricht. Die väterliche Stimme beruhigt und führt sie in den Schlaf, wo
sie von Albträumen aus der Kindheit geplagt wird. Die mütterliche Stimme schreckt sie
jedes Mal mit einer weiteren, schlechten Nachricht hoch. So neigt sich der Sauerstofftank
dem Ende, und der defekte Reservetank lässt sich nicht reparieren, weil das nötige
Ventil »im geschlossenen System« verwahrt wird. Lediglich der Bordcomputer ist
verlässlich; unbeirrbar und programmgesichert setzt er nach und nach die
lebensnotwendigen Systeme außer Kraft. Richard Farber, 1945 in Washington D.C. geboren, lebt seit über dreißig Jahren in Israel. Als Autor, Regisseur und Komponist wurde er auch in Europa bekannt. Pressetext des WDR |
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