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Handlung | Kritik | Medieninfo | Credits | Darsteller
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HandlungIm Jahr 2035 hausen die letzten Überlebenden einer globalen Katastrophe hermetisch abgeriegelt unter der Erde. Um Mittel gegen den immer noch grassierenden Virus zu finden, soll der Schwerverbrecher James Cole (Bruce Willis) per Zeitsprung in das Jahr 1996 geschickt werden, als das Unheil seinen Lauf nahm. Zunächst landet Cole jedoch im Jahr 1990, wo man ihn für einen Verrückten hält und in eine Nervenheilanstalt steckt. Dort lernt er den durchgedrehten Jeffrey Goines (Brad Pitt) kennen, der etwas von zwölf Affen faselt. Das ist das Zeichen der Gruppe, die den menschheitsvernichtenden Virus freisetzten wird - was zu diesem Zeitpunkt aber eigentlich nur der Reisende aus der Zukunft wissen kann. Nach einigen weiteren Zeitsprungversuchen trifft Cole schließlich im Jahr 1996 ein, wo er sich an die Psychiaterin Dr. Kathryn Railly (Madeleine Stowe) wendet, die sich bereits sechs Jahre zuvor mit ihm beschäftigt hat. Allmählich kann er sie davon überzeugen, daß die Katastrophe, vor der er gewarnt hat, nicht seinem kranken Hirn entsprungen ist. Gemeinsam spüren sie den inzwischen als geheilt entlassenen Goines auf, der eine militante Tierschutzorganisation gegründet hat, die sich »12 Monkeys« nennt. Es gelingt ihnen nicht, die Gruppe aufzuhalten, und schließlich wird Cole während einer Schlüsselszene auf dem Flughafen erschossen, während er diese Szene gleichzeitig auf der realen Zeitebene als kleiner Junge miterlebt. Der Kreis hat sich geschlossen. Doch es bleibt die Frage, ob Cole es nicht selbst war, der Goines darauf brachte, die Menschheit mit einem tödlichen Virus auszulöschen. |
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KritikMit 12 Monkeys stellt der Ex-Monty-Python Regisseur Terry Gilliam wie schon in seinem Meisterwerk Brazil (Brazil GB 1985) erneut höchste Ansprüche an die Auffassungsgabe des Zuschauers. 12 Monkeys erzählt eine äußerst verwirrende Geschichte; die ohnehin komplizierten Zeitsprünge werden zusätzlich durch Rückblenden, die gleichzeitig Vorausblenden sind, verwirrt. Einerseits ist der Film ein Near-Future-Katastrophenthriller, der im Zeitalter von Aids und kurz nach der Ebola-Epidemie beklemmende Aktualität besitzt. Andererseits werden unsere Vorstellungen von Ursache und Wirkung kräftig durcheinandergeschüttelt. Von anderen Zeitreise-Abenteuern wie beispielsweise Zurück in die Zukunft I - III unterscheidet sich dieser Film dadurch, daß gar nicht erst versucht wird, eine logische Erklärung mitzuliefern - die ohnehin nur an den Haaren herbeigezogen wäre. Actionstar Bruce Willis glänzt mit Glatze und beweist eindrucksvoll seine Vielseitigkeit als Schauspieler. Auch Brad Pitt zeigt mit seiner Verkörperung des Psychopathen Goines, daß er durchaus zu darstellerischen Glanzleistungen imstande ist. Das Drehbuch verfaßten David Peoples, der mit Hampton Fancher bereits das Buch zu Der Blade Runner (Blade Runner USA 1982) schrieb, und seine Schwester Janet Peoples, wobei sie sich vom 27minütigen Film La Jetée von Chris Marker inspirieren ließen, einem Film, der im Grunde nur aus apokalyptischen Schwarzweißfotos besteht. Für die Ausstattung, die den typischen maroden Flair eines Terry-Gilliam-Filmes aufweist, wurde Jeffrey Beecroft verpflichtet, der bereits in den Filmen Bodyguard (The Bodyguard USA 1992) oder Der mit dem Wolf tanzt (Dances with Wolves USA 1990) für das Produktionsdesign sorgte. Trotz der aufwendigen und phantasievoll zusammengebauten Sets kostete der Film lediglich 30 Millionen Dollar. |
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Medieninfo
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| deutscher Titel: | 12 Monkeys |
| Originaltitel: | 12 Monkeys |
| Land und Jahr: | USA 1996 |
| Regie: | Terry Gilliam |
| Drehbuch: | David Peoples Janet Peoples |
| Kamera: | Roger Pratt |
| Schnitt: | Mick Audsley |
| Effekte: | Mill Film Peerless Camera Co. Ltd. Hunter Gratzner Industries, Inc. |
| Musik: | Paul Buckmaster Charles Olins Fats Domino Bernard Herrmann (Vertigo) Astor Piazzolla (Punta del Este) Louis Armstrong Tom Waits (Earth Died Screaming) |
| Ausstattung: | Jeffrey Beecroft William Ladd Skinner Crispian Sallis |
| Kostüme: | Julie Weiss |
| Produktion: | Robert Cavallo Mark Egerton Robert Kosberg (Ausführend) Gary Levinsohn (Ausführend) Lloyd Phillips (Co-Produzent) Charles Roven Kelley Smith-Wait Universal Pictures Classico Atlas Entertainment |
| Uraufführung: | 1995 |
| deutscher Kinostart: | 21.3.1996 (Concorde-Castle Rock/Turner) |
| deutscher Videostart: | 24.9.1996 (Concorde/VCL) |
| Länge: | 129 min. |
| James Cole: | Bruce Willis |
| Dr. Kathryn Railly: | Madeleine Stowe |
| Jeffrey Goines: | Brad Pitt |
| Dr. Leland Goines: | Christopher Plummer |
| Cole als Junge: | Joseph Melito |
| Jose: | Jon Seda |
| Scarface: | Michael Chance |
| Tiny: | Vernon Campbell |
| Botaniker: | H. Michael Walls |
| Geologe: | Bob Adrian |
| Zoologe: | Simon Jones |
| Astrophysikerin: | Carol Florence |
| Mikrobiologe: | Bill Raymont |
| Ingenieur: | Ernest Abuba |
| Dichterin: | Irma St. Paule |
| Detective Franki: | Joey Perillo |
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