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HandlungAls der Computerspezialist Hannon Fuller brutal ermordet aufgefunden wird, gerät sofort sein Schützling Douglas Hall unter Verdacht. Hall ist nach der Tatnacht mit blutverschmiertem Hemd aufgewacht, kann sich aber an nichts erinnern. Überraschend taucht Jane auf, die behauptet, Fullers Tochter zu sein, obwohl niemand von ihrer Existenz wußte. Hall ahnt bald, daß die Verwicklungen etwas mit der »Site« zu tun haben, eine Computersimulation von Los Angeles im Jahre 1937, dessen Hardware im 13. Stock des Konzerngebäudes untergebracht ist. Als Hall sich in Fullers virtuelle Schöpfung einloggt, erkennt er allmählich die Zusammenhänge - und muß schon bald auch an der Realität seiner eigenen Welt zweifeln ... |
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KritikThe 13th Floor ist nach Rainer Werner Fassbinders Fernsehspiel Welt am Draht (D 1973) bereits die zweite Verfilmung des Science-Fiction-Romans Welt am Draht (Simulacron-3 1964) von Daniel F. Galouye. Fassbinders Kameramann Michael Ballhaus hatte sich bereits in den siebziger Jahren die Kinorechte an diesem Buch gesichert, und zwei Jahrzehnte später hielt die deutsche Hollywood-Connection um Roland Emmerich offenbar den Zeitpunkt für gekommen, eine neue Realisierung zu wagen, nachdem der Boden mit Virtual-Reality-Thrillern wie Cronenbergs eXistenZ (eXistenZ Kanada/GB 1998) bereitet worden war. Die Zusammenarbeit zwischen den Produzenten Roland Emmerich und Michael Ballhaus und dem deutschen Fernsehregisseur Josef Rusnak (der als Second-Unit-Regisseur bei Godzilla internationale Erfahrungen sammeln konnte) brachte ein kleines, unscheinbares und leider auch überflüssiges Filmchen hervor. Die Story bleibt bis zum Ende konfus und unmotiviert, und die bemerkenswerten Effekte beschränken sich darauf, daß die simulierte Welt in braunen Farbtönen gehalten ist und der Held am Ende der Realität auf ein grünes Computerraster stößt - das bereits in ganzer Pracht auf dem Filmplakat zu bewundern ist. |
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Medieninfo
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| Originaltitel: | The Thirteenth Floor |
| deutscher Titel: | The 13th Floor Abwärts in die Zukunft [TV] |
| Land und Jahr: | USA 1999 |
| Technik: | Farbe, 35 mm Dolby SRD |
| Regie: | Josef Rusnak |
| Drehbuch: | Josef Rusnak Ravel Centeno-Rodriguez |
| Vorlage: | Daniel F. Galouye, Welt am Draht (Simulacron-3 1964) |
| Kamera: | Wedigo von Schultzendorff |
| Schnitt: | Henry Richardson |
| Effekte: | HDO |
| Musik: | Harald Kloser |
| Ausstattung: | Kirk M. Petrucelli |
| Kostüm: | Joseph Porro |
| Produktion: | Centropolis Entertainment Roland Emmerich Ute Emmerich Marco Weber |
| Uraufführung: | 1999 |
| deutscher Kinostart: | 25.11.1999 (Jugendfilm) |
| deutsche TV-Premiere: | 15.9.2002 (ARD) |
| Länge: | 100 min. |
| Douglas Hall/Ferguson/David: | Craig Bierko |
| Jane/Natasha: | Gretchen Mol |
| Whitney/Ashton: | Vincent D'Onofrio |
| Hannon Fuller/Grierson: | Armin Mueller-Stahl |
| Detective Larry McBain: | Dennis Haysbert |
| Zev Bernstein: | Steven Schub |
| Tom Jones: | Jeremy Roberts |
| Joe: | Rif Hutton |
| Janes Anwalt: | Leon Rippy |
| Ellen: | Janet MacLachlan |
| Cop: | Brad Henke |
| Hotelpage: | Burt Bulos |
| Concierge: | Venessia Valentino |
| Chauffeur: | Howard S. Miller |
| Natashas Zimmergenossin: | Tia Texada |
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