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Handlung | Kritik | Credits | Darsteller
| Lexikon > Film |
HandlungAls Lilly Wust ins Altersheim zieht, trifft sie dort ihre alte Bekannte Ilse wieder. Ilse hat im Jahr 1943 für die Familie Wust als Hausmädchen gearbeitet, während Lillys Mann an der Ostfront kämpft und Berlin im Zeichen der Luftangriffe steht. Bei einem Konzert lernt sie zufällig Ilses Freundin Felicia Schragenheim kennen, worauf sich zwischen der treusorgenden Mutter von vier Kindern und der ausgeflippten Lesbierin bald mehr als nur Zuneigung entwickelt. Die brave und etwas naive Lilly begreift zunächst gar nicht, daß sie dabei ist, sich in eine Frau zu verlieben. Doch dann läßt sie sich trotz aller Widrigkeiten von ihrem Mann scheiden und verbringt eine wunderbare Zeit mit Felicia - bis diese im August 1944 von der Gestapo geholt wird. Denn Felicia ist Jüdin, was Lilly lange Zeit nicht bewußt war. Sie wird nach Theresienstadt gebracht und kehrt nie wieder zurück. |
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![]() Foto: Senator Film |
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KritikAimée & Jaguar geht auf die wahre Geschichte der Lilly Wust zurück, die heute mit 85 Jahren in Berlin lebt und deren Geschichte von der Autorin Erica Fischer veröffentlicht wurde. Der Film erzählt eine bewegende Liebesgeschichte, die alle Höhen und Tiefen mitnimmt, ohne in aufgesetzte Betroffenheit oder die Rituale deutscher Vergangenheitsbewältigung zu verfallen. Regisseur Max Färberböck, der sich durch die Fernsehkrimiserie Bella Block (D 1994-) einen Namen machte, beweist mit diesem Film erneut, daß er klischeefreie starke Frauen darstellen kann. Die Hauptrollen werden überzeugend von Jungstar Maria Schrader und Newcomerin Juliane Köhler ausgefüllt. Auch die Nebenrollen sind Heike Makatsch, Detlev Buck und Peter Weck hochkarätig besetzt. Aimée & Jaguar eröffnete am 10. Februar 1999 den Wettbewerb der 49. Internationalen Filmfestspiele Berlin - einen Tag vor dem offiziellen Kinostart. |
| Originaltitel: | Aimée & Jaguar |
| deutscher Titel: | Aimée & Jaguar |
| Land und Jahr: | D 1999 |
| Technik: | 35 mm |
| Regie: | Max Färberböck |
| Drehbuch: | Rona Munro |
| Vorlage: | Erica Fischer, Aimée und Jaguar |
| Kamera: | Tony Imi |
| Schnitt: | Barbara Hennings |
| Ausstattung: | Katja Schmidt |
| Kostüme: | Barbara Baum |
| Produktion: | Senator Filmproduktion Günter Rohrbach Hanno Huth |
| Uraufführung: | 10.2.1999 |
| deutscher Kinostart: | 11.2.1994 (Senator) |
| Länge: | 126 Minuten |
| | FSK o. A. |
| Lilly Wust: | Juliane Köhler |
| Felice Schragenheim: | Maria Schrader |
| Ilse: | Johanna Wokalek |
| Klärchen: | Heike Makatsch |
| Lotte: | Elisabeth Degen |
| Günther Wust: | Detlev Buck |
| Chefredakteur Keller: | Peter Weck |
| Stefan Schmidt: | Hans-Christoph Blumenberg |
| Erika: | Desirée Nick |
| Fritz Borchert: | Dany Levi |
| Blonde Frau: | Rosel Zech |
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