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HandlungSchon seit vielen Jahren ist Dagobert Duck auf der Suche nach dem Schatz von Collie Baba. Als er endlich eine Spur findet, bricht er zusammen mit Tick, Trick, Track, Webby und dem Bruchpiloten Quax in die Wüste auf. In einer riesigen Pyramide, die sie zunächst aus dem Wüstensand ausgraben müssen, werden sie fündig. Doch der böse Zauberer Merlock ist ihnen auf den Fersen und kann ihnen den Schatz wieder abnehmen. Die Rückkehr nach Entenhausen ist eine Enttäuschung, denn das einzige gerettete Stück ist eine alte Öllampe. Diese entpuppt sich natürlich als Wunderlampe, in der der quirlige Flaschengeist Genie haust, der nach seiner Befreiung erst einmal den Haushalt der Ducks durcheinanderbringt. Doch auch Merlock ist hinter der Lampe her und taucht bald mit seinem Helfer Dijon in Entenhausen auf. Während der Zauberer sich in eine Ratte verwandelt und um ein Haar von lebendig gewordenen Stofftieren gefressen wird, gerät Dijon in den Besitz der Wunderlampe und macht sich zum neuen Herrscher über Entenhausen und Dagoberts Geldspeicher. Aber Familie Duck gelingt es in gemeinsamer Anstrengung, das Vermögen zurückzuerobern. Durch Dagoberts letzten Lampenwunsch verwandelt Genie sich in einen ganz normalen Jungen, worauf der böse Zauber gebrochen ist und seine Neffen einen neuen Spielkameraden haben. |
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KritikDuckTales - Der Film wurde als Kinospecial zur recht erfolgreichen Zeichentrickfernsehserie DuckTales - Neues aus Entenhausen (DuckTales USA 1988-90) produziert. Das Werk ist der erste und bislang einzige Auftritt von Dagobert Duck in einem abendfüllenden Spielfilm sowie die erste und einzige Produktion der Firma Disney Movietoons, die Anfang der neunziger Jahre »eine andere Art von Zeichentrickfilmen« in die Kinos bringen sollte. Regie führte Bob Hathcock, der viele der Fernsehepisoden inszenierte, und der Drehbuchautor Alan Burnett hatte zuvor mehrere TV-Folgen geschrieben. Obwohl der Zeichentrickspielfilm in den erst kurz vor Produktionsbeginn eröffneten französischen und englischen Disney-Studios mit einem Stab von über 500 Mitarbeitern und modernster Computeranimation realisiert wurde, sieht man ihm diesen Aufwand nicht an. Das Werk kommt als Abenteuerstory von Spielbergschem Format daher - die Anspielungen auf die Indiana-Jones-Reihe sind nicht zu übersehen -, aber letztlich ist es nicht mehr als ein netter, amüsanter Kinospaß mit liebenswürdigen, aber harmlosen Gags. Das Vergnügen wird lediglich durch eine unangenehme Entgleisung getrübt, wenn der arabische Fremdenführer Dijon als räudiger Hund auftritt. |
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MedieninfoFür die deutsche Fassung wurden - wie es leider allzu häufig geschieht - nicht die Synchronsprecher der Fernsehserie engagiert. Nur Santiago Ziesmer, der im Film Genie seine Stimme leiht, hat in der Serie die Figur Trick gesprochen. Auch daß die Figuren Webby und Quax in der Serie Nicky und Quack heißen, wurde ignoriert. Zum Filmstart erschien ein DuckTales-Special im Heft 29/91 der Reihe Micky Maus. |
| deutscher Titel: | DuckTales - Der Film - Jäger der verlorenen Lampe |
| Originaltitel: | DuckTales: The Movie - Treasure of the Lost Lamp |
| Land und Jahr: | USA 1990 |
| Technik: | Zeichentrick, Computeranimation, Technicolor, Dolby Stereo |
| Regie: | Bob Hathcock Gaëtan Brizzi (Sequenz-Regie) Paul Brizzi (Sequenz-Regie) Clive Pallant (Sequenz-Regie) Matthias Marcos Rodric (Sequenz-Regie) Vincent Woodcook (Sequenz-Regie) |
| Drehbuch: | Alan Burnett |
| Schnitt: | Charles King |
| Effekte: | Andrew Brownlow (Effektanimation) Glenn Chaika (Effektanimation) Hock-Lian Law (Effektanimation) Henry Neville (Effektanimation) Kelly Day (Computeranimation) Mike Peraza (Computeranimation) Patricica Peraza (Computeranimation) |
| Produktionsdesign: | Skip Morgan |
| Musik: | David Newman Mark Mueller (DuckTales-Thema) |
| Produktion: | Bob Hathcock Disney Movietoons Jean-Pierre Quenet (Ko-Produktion) Robert Taylor (Ko-Produktion) |
| US-Kinostart | 3.8.1990 |
| deutscher Kinostart: | 4.7.1991 |
| deutscher Videostart: | 26.1.1992 |
| Länge: | 78 min. |
| US-Sprecher | deutsche Sprecher | |
| Scrooge McDuck/Dagobert Duck: | Alan Young | Joscha Fischer-Antze |
| Huey, Dewey &Louie/Tick, Trick & Track: | Russi Taylor | Ranja Helmy |
| Launchpad McQuack/Quax: | Terence McGovern | Manfred Petersen |
| Webby: | Russi Taylor | Bea Tober |
| Merlock: | Christopher Lloyd | Raimund Krone |
| Dijon: | Richard Libertini | Karl-Heinz Grewe |
| Genie: | Rip Taylor | Santiago Ziesmer |
| Mrs. Beakley/Tante Frieda: | Joan Gerber | Roswitha Dost |
| Duckworth/Johann: | Chuck McCann | Hans Hanisch |
| Mrs. Featherby: | June Foray | Liane Nitschke |
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