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| Die Aliens lassen ihn
nicht los: Hierzulande kennt man David Duchovny als
unerschrockenen FBI-Agenten Fox Mulder aus Akte X, jetzt stellt er sich
in Ivan Reitmans Science-Fiction-Komödie
Evolution (Evolution USA
2001) wieder einer Bedrohung aus dem Weltall. Myra Çakan sprach mit dem Schauspieler. Frage: Sie haben acht Jahre lang die gleiche Figur verkörpert. Wie ist das für einen Schauspieler? Duchovny: Ich hätte mir nie vorstellen können, die gleiche Rolle acht Jahre zu spielen. Einer Gründe, warum ich Schauspieler geworden bin, war die Aussicht auf eine Arbeit, für die ich nicht jeden Tag in das gleiche Büro gehen mußte, um das gleiche zu machen. So einen Job wollte ich nie. Und dann wurde Mulder für mich zu so einem Bürojob. Frage: Ihr Wechsel ins Komödienfach wird sicher Ihre Fans überraschen. Haben Sie mit Absicht eine Rolle ausgewählt, die sich von Fox Mulder unterscheidet? Duchovny: Ja. Mein einziges Ziel nach meinem Ausstieg aus der Serie war, etwas völlig anderes zu tun, eine andere Facette von mir als Schauspieler zu zeigen. Für mich ist es wichtig, daß mich eine Rolle fordert, daß ich mich darauf freue, zum Set zu gehen, daß ich Spaß an der Arbeit habe. Frage: So ganz scheinen Sie nicht von Mulder loszukommen. Wenn Ihre Figur in Evolution etwas von einer »Verschwörung der Regierung« sagt, zieht man sofort die Parallele zu Akte X. Duchovny: Ich finde, es gibt nichts Blöderes als einen Schauspieler, der in seinen Filmen aus früheren Rollen zitiert. Mir ist das beim Drehen überhaupt nicht aufgefallen, sonst hätte ich es wahrscheinlich versaut. Wenn ich jedoch erlebe, wie im Kino an dieser Stelle die Lacher kommen, bin ich froh, daß ich gepennt habe. Die Stelle ist wirklich komisch. Frage: In der letzten Akte-X-Episode sagt Scully, daß sie schwanger ist, und Mulder wird von Aliens entführt. Ich hätte mir ein einfallsreicheres Ende für die siebte Staffel gewünscht - vielleicht hätte Mulder schwanger werden sollen ... Duchovny: Was für eine perverse und faszinierende Idee! Ich finde, Sie sollten bei der Serie als Autorin einsteigen. Frage: Für Akte-X-Drehbücher sind Sie doch der Fachmann. Sie haben bereits mehrere Episoden geschrieben. Werden Sie eines Tages mehr schreiben, vielleicht ein Drehbuch für einen Kinofilm? Duchovny: Ich hoffe sehr. Hätte ich zum Beispiel eine gute Idee für eine TV-Serie, die ich mit Autoren und Schauspielern, die ich mag, umsetzen kann, könnte ich mir auch vorstellen, Produzent zu werden. Allerdings ständig für eine Serie arbeiten will ich nicht schon wieder. Ich bin jemand, der gerne viele unterschiedliche Dinge macht. |
![]() Foto: Columbia TriStar |
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