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HandlungÜber dem steinzeitlichen Städtchen Bedrock alias Steintal braut sich Unheil zusammen. Nicht nur die gehässige Schwiegermutter Pearl Slaghoople droht ihren Besuch bei der Familie Flintstone alias Feuersteins an; auch Freds Chef, der fiese Cliff Vandercave, will die Steinbruchfirma Slate & Co. neu organisieren, um ein großes Bauprojekt in Bedrock durchzuführen. Dazu braucht er einen manipulierbaren Vizepräsidenten, den er mit einer schriftlichen Prüfung aus dem Personal herausfiltern will. Barney Rubble alias Geröllheimer vertauscht aus alter Freundschaft seinen eigenen mit Freds Fragebogen, worauf Fred als intelligentester Mitarbeiter befördert wird. Dieser bekommt ein eigenes Büro mit der hübschen, aber durchtriebenen Sekretärin Miss Stone, während daheim der Wohlstand ausbricht. Barney wird entlassen, weil Fred mangels Lesekenntnissen unwissentlich ein entsprechendes Formular unterschrieben (bzw. untermeißelt) hat. Doch nach einigen weiteren turbulenten Ereignissen ist auch in Bedrock die Welt zum Schluß wieder in Ordnung. |
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ProduktionSeit Jahren kursierten in Hollywood die wildesten Gerüchte über eine geplante Neuverfilmung der Familie Feuerstein (The Flintstones USA 1960-66), der erfolgreichsten und zweifellos beliebtesten Zeichentrickserie aller Zeiten. Der besondere Gag bestand darin, daß der Film mit realen Schauspielern gedreht werden sollte. Vor allem die Besetzungsliste gab immer wieder Anlaß zu den phantastischsten Spekulationen. Zeitweise hieß es, daß Danny de Vito als Fred (!) und Arnold Schwarzenegger als Barney (!) vorgesehen waren. Auch Jack Nicholson, Robert Redford und James Belushi waren schon im Gespräch, während Vanna White (das amerikanische Vorbild für Maren Gilzer aus dem Glücksrad) die Wilma spielen sollte. Es drängte sich bereits der Verdacht auf, daß diese Geschichte Hollywoods erster Versuch sein sollte, aus einem nie gedrehten Film Geld zu machen. Doch 1994 kam der Film tatsächlich in die Kinos, nachdem die Dreharbeiten zwischen dem 17. Mai und dem 20. August 1993 stattfanden. Produziert wurde der Steinzeit-Klamauk von Steven Spielberg, der nach In einem Land vor unserer Zeit (The Land Before Time USA 1988), Jurassic Park (Jurassic Park USA 1993) und 4 Dinos in New York (We're Back USA 1994) bereits über reichhaltige Dinosaurier-Erfahrungen verfügt und sich im Vorspann »Steven Spielrock« titulieren läßt. Für das Drehbuch zeichnet Steven de Souza verantwortlich, der angeblich schon 1987 einen ersten Entwurf fertigstellte. Insgesamt hat jedoch fast jeder der am Film Beteiligten die eine oder andere Idee zum Drehbuch beigetragen. Der Film, der mehr als 70 Millionen Dollar kostete, spielte in den USA bereits am ersten Wochenende 31,8 Millionen Dollar ein. Der Erfolg war vorprogrammiert, da sich The Flintstones - Die Familie Feuerstein gleichzeitig an die Dinomanie und die Kinotrends zur Neuverfilmung klassischer Fernsehserien und zur Realverfilmung von Zeichentrickvorlagen anhängt. |
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TricksFür den Produzenten Steven Spielberg war diese Steinzeit-Komödie eine günstige Gelegenheit, seine für Jurassic Park (Jurassic Park USA 1993) entwickelte Dino-Tricktechnik erneut zu vermarkten. Per Computeranimation entstanden in der Firma Industrial Light & Magic der als Kran eingesetzte Brontosaurus im Steinbruch und Dino, das »Haushündchen« der Feuersteins. Hinzu kamen ein Flugsaurier und ein Nessie-Monster in der Eingangssequenz. Die Londoner Mitarbeiter der Firma Jim Hensons Creature Shop bastelten unter der Leitung von Jamie Courtier fünfzehn verschiedene kleine und große Monster, darunter der »Pigasaurus« als Müllschlucker, das Mammut als Dusche und weitere nützliche Tiere. Auch bei der Ausstattung gab man sich Mühe und stellte das künstliche Zeichentrickambiente mit viel Pappmaché, Farbe und Spezialeffekten angemessen und recht überzeugend nach. Sehenswert ist auch die fast originalgetreue Nachstellung des Vor- und Abspanns der Zeichentrickserie. Untermalt wird das Ganze übrigens mit der Musik der Band B-52's, die als »BC-52's« die alte Titelmelodie mit ihrer typischen Mischung aus dem Stil der 60er und 90er Jahre neu aufgepeppt haben. |
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SchauspielerIn der Hauptrolle glänzt John Goodman, der als Dan aus der Comedyserie Roseanne bekannt wurde und genau den richtigen Leibesumfang für die Verkörperung des Fred Feuerstein hat. An seiner Seite steht Rick Moranis als der etwas kurzgeratene Barney Geröllheimer, der für diese Rolle ebenfalls die passende Statur besitzt. Auch Elizabeth Perkins und Rosie O'Donnell als ihre Ehefrauen Wilma und Betty sowie die sonstige Besetzung wurden sehr sorgfältig ausgewählt. Hollywoods neue Sex-Bombe Halle Berry spielt als »Sharon Stone« die Rolle, die ihr buchstäblich auf den (kaum verhüllten) Leib geschrieben ist, während Kyle MacLachlan (Special Agent Cooper aus Twin Peaks) den skrupellosen Geschäftsmann Vandercave mimt. Sogar Elizabeth Taylor ließ sich dazu herab, für die Rolle von Freds Schwiegermutter Pearl Slaghoople nach 14 Jahren noch einmal auf die Leinwand zurückzukehren. Als Mrs. Feldspar ist Jean Vander Pyl zu sehen, die der Wilma für die Fernsehfolgen ihre Stimme lieh. Schließlich treten sogar die Flintstones-Schöpfer William Hanna und Joseph Barbera in kleinen Cameo-Rollen auf. |
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KritikInsgesamt ist The Flintstones - Die Familie Feuerstein ein nettes Wiedersehen mit altbekannten Figuren, besonders für die inzwischen erwachsenen Kinder der 60er Jahre. Obwohl die Handlung kaum mehr als eine der halbstündigen Zeichentrickfolgen zu bieten hat, kommt aufgrund der vielen kleinen und großen Gags während der anderthalb Stunden fast nie Langeweile auf. |
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Medieninfo
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| deutscher Titel: | Flintstones - Die Familie Feuerstein |
| Originaltitel: | The Flintstones |
| Land und Jahr: | USA 1994 |
| Regie: | Brian Levant |
| Drehbuch: | Tom S. Parker Jim Jennewein Steven E. de Souza |
| Kamera: | Dean Cundey |
| Schnitt: | Kent Beyda |
| Computertricks: | Industrial Light & Magic |
| Puppen: | Jim Henson's Creature Shop |
| Effektüberwachung: | Michael Lantieri |
| Musik: | David Newman |
| Ausstattung: | William Sandell |
| Kostüme: | Rosanna Norton |
| Produktion: | Universal Amblin Hanna-Barbera |
| Deutsche Bearbeitung: | Berliner Synchron Wenzel Lüdecke Dr. Michael Nowka (Buch und Regie) Gunnar Kühnemann (Ton) Charlotte Haupt (Schnitt) |
| deutscher Kinostart: | 21.7.94 (UIP) |
| deutscher Videostart: | 3/95 (CIC) |
| Länge: | 91 Minuten |
| dt. Synchron | ||
| Fred: | John Goodman | Helmut Krauss |
| Wilma: | Elizabeth Perkins | Christel Merian |
| Barney: | Rick Moranis | Michael Nowka |
| Betty: | Rose O'Donnell | Dagmar Biener |
| Cliff Vandercave: | Kyle MacLachlan | Torsten Michaelis |
| Sharon Stone: | Halle Berry | Melanie Pukass |
| Pearl Slaghoople: | Elizabeth Taylor | Dagmar Altrichter |
| Mr. Slate: | Dann Florek | Eberhard Prüter |
| Hoagie: | Richard Moll | |
| Joe Rockhead: | Irwin »88« Eyes | |
| Grauhaariger: | Jonathan Winters | |
| Dictabird: | Harvey Korman | Norbert Gescher |
| Pebbles: | Elaine & Melanie Silver | |
| Bamm Bamm: | Hlynur & Marino Sigurdsson | |
| Mrs. Pyrite: | Sheryl Lee Ralph | |
| Mrs. Feldspar: | Jean Vander Pyl | |
| Stewardess: | Janice Kent | |
| Yeti: | Jack O'Halloran | |
| Roxanne: | Becky Thyre | |
| Geschäftsführerin: | Rod McCary | |
| »BC-52's«: | Kate Pierson Fred Schneider Keith Strickland |
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| Moderator: | Jay Leno | |
| und: | William
Hanna Joseph Barbera |
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