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DinoMedia

Frankenstein und die Monster aus dem All

Kaiju Soshingeki • J 1968

Handlung | Kritik | Credits | Darsteller

Science Fiction > DinoMedia > Godzilla | Film

Handlung

Im Jahre 1999 leben alle Ungeheuer der Erde friedlich auf der sogenannten »Monsterinsel«. Dort werden sie von Wissenschaftlern überwacht und studiert. Doch urplötzlich verlassen sie ihren Wohnsitz, um die Sehenswürdigkeiten dieser Welt zu demolieren (Triumphbogen, Kreml etc.). Wer wohl dahinterstecken mag? Natürlich Außerirdische, die Kilaaks, die wieder einmal den blauen Planeten unterjochen wollen. Der homo sapiens ist ratlos, bis man entdeckt, daß die extraterrestrischen Wesen sowohl eine Basis auf dem Mond als auch auf der Erde betreiben. Nachdem einige furchtlose Recken auf dem Erdtrabanten mit der Brut aufgeräumt haben, kommt man hinter des Rätsels Lösung: Die Monster werden über einen Sender ferngesteuert. Als die Aliens ins Hintertreffen geraten, hetzen sie Ghidorah auf die Ungeheuer, die sich das aber nicht bieten lassen und dem Dreikopf zeigen, was eine Harke ist. Schließlich werden die Urgiganten zum Stützpunkt der Außerirdischen auf dem Fudschijama (wo sonst?) umgeleitet, um ihr Werk zu vollenden. Am Schluß befinden sich dann alle wieder in ihrem Domizil auf der »Monsterinsel«.

Kritik

Großes Jubiläum bei Toho! Der zwanzigste Monsterfilm sollte gebührend gefeiert werden - auch wenn man bei aufmerksamer Zählung bis zu diesem Zeitpunkt auf insgesamt 15 Streifen kommt. Sei’s drum, jedenfalls geben sich fast alle Ungetüme ein Stelldichein: Godzilla, Minya, Baragon (aus Frankenstein - der Schrecken mit dem Affengesicht, hier allerdings vertreten durch das Kostüm des Gorosaurus aus King Kong - Frankensteins Sohn), Rodan, Mothra (als Raupe), Angurus (aus Godzilla kehrt zurück), Varan, Ghidorah, Spiga, Ebirah und Manda (aus U 2000 - Tauchfahrt des Grauens). Die Zerstörungsszenen sind wahrlich vom Allerfeinsten, dagegen ist der Streifen selbst nur eine Neuauflage von Befehl aus dem Dunkel (Kaiju daisenso • J 1965). Produzent Tomoyuki Tanaka und das Team Inoshiro Honda und Eiji Tsuburaya haben den Film ganz bewußt in eine zirkusmäßige Nummernreveue zerfallen lassen, um (fast) jedem ihrer Lieblinge den passenden Auftritt zu verschaffen. Kaoru Mabuchis Skript orientiert sich darüber hinaus an den diversen reinen SF-Streifen, die das Studio neben dem Kaiju Eiga weiterhin drehte. So gibt es Mondfahrten und Aliens. Der Film bietet aber auch einen Querschnitt durch die Entwicklung der japanischen Kino-Monster. Zu Beginn sind die Ungeheuer destruktiv, um nach dem Erscheinen einer außerirdischen Macht wieder ihre komische Seite zu zeigen (beispielsweise spendet Minya während des großen Finales seinen Artgenossen begeistert Beifall). Frankenstein und die Monster aus dem All bietet auch heute noch beste Unterhaltung, mit Godzilla und Co. als Vaudeville-Charakteren.

• Thomas Deist

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Siehe auch
Film-Index • Godzilla
Der erste Godzilla-Zyklus
Der zweite Godzilla-Zyklus
Kaiju Eiga - Der japanische Monsterfilm
Japanische Titel und Namen
Gummidrachen im Spielzeugland - Sinn und Unsinn der japanischen Monsterfilme
Film-Index • Dinosaurier • Prähistorik
DinoMedia • Dinosaurier in Literatur, Film und anderen Medien
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Credits

Originaltitel: Kaiju Soshingeki
Alternativtitel: Gojira Dengeki Taisakusen (japanische Fassung von 1972)
Übersetzung: »Generalangriff der Monster«
deutsche Titel: Frankenstein und die Monster aus dem All
Godzilla und die Monster aus dem All
(TV)
US-Titel: Destroy All Monsters (1969)
Land und Jahr: J 1968
Technik: Farbe, Breitwand
Regie: Inoshiro Honda
Drehbuch: Inoshiro Honda
Kaoru Mabuchi
(= Takeshi Kimura)
Peter Fernandez
(US-Synchronfassung)
Kamera: Taiichi Kankura
Schnitt: Ryohei Fujii
Effekte: Eiji Tsuburaya (Überwachung der Spezialeffekte)
Teruyoshi Nakano (Effektregieassistenz)
Teisho Arikawa (Effektregie, Effektkamera)
Yoichi Manoda (Effektkamera)
Sokei Tomioka (Effektkamera)
Yasuyuki Inoue (Spezialeffekte)
Hiroshi Mukoyama (optische Effekte)
Fumio Nakadai (mechanische Effekte)
Sadamasa Nishimoto (Toneffekte)
Hisashi Shimonaga (Toneffekte)
Musik: Akira Ifukube
Ausstattung: Takeo Kita
Produktion: Toho
Tomoyuki Tanaka
Uraufführung: 1.8.1968
Wiederaufführung: 17.12.1972
deutscher Kinostart: 27.1.1971
US-Kinostart: 23.5.1969
Länge: 89 Minuten (japanische Fassung)
89 Minuten
(deutsche Fassung)
88 Minuten
(US-Fassung)
FSK ab 12 Jahre

 

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Darsteller

Katsuo Yamabe: Akira Kubo
Kyoko Manabe: Yukiko Kobayashi
Kilaak-Königin: Kyoko Ai
Dr. Yoshida: Jun Tazaki
Dr. Otani: Yoshio Tsuchiya
Commander Nishikawa: Kenji Sahara
General Sugiyama: Yoshifumi Tajima
Dr. Stevenson: Andrew Hughes
Alter Bauer: Ikio Sawamura
Militärischer Berater: Haruo Nakajima
Godzilla: Haruo Nakajima
Minya: »Little Man« Machan
Radon: Teruo Nigaki
Angiras: Hiroshi Sekita
Ghidorah: Susumu Utsumi

 

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