Handlung | Kritik | Medieninfo | Credits | Darsteller
| Science Fiction > DinoMedia > Godzilla | Film |
HandlungSeeleute geraten auf eine Insel, auf der - in einer Höhle verborgen - Godzilla schlummert. Eine Insel weiter herrscht der »Rote Bambus«, eine totalitäre Organisation, die in einer riesigen Fabrik zwecks Unterjochung der Welt chemische Waffen produziert. Diverse Einheimische dienen als Sklaven. Um ungestört zu bleiben, wird die Insel vom Riesenkrebs Ebirah bewacht, den man nur durch eine geheimnisvolle Flüssigkeit besänftigen kann, die ins Meer geschüttet wird. Das Erwartete geschieht denn auch: Durch ein heftiges Gewitter wird Godzilla unsanft aus dem Schlaf gerissen, woraufhin er sich sogleich wutentbrannt auf Ebirah stürzt. Der Krebs streicht die Segel. In der Zwischenzeit eilt die zufällig in der Nachbarschaft verweilende Mothra (wieder in Mottenform) mit den altbekannten Mini-Priesterinnen heran, um die armen Sklaven in einem Ballonfahrer-Korb (!) zu retten. Godzilla macht die Fabrik dem Erdboden gleich und springt rechtzeitig vor der großen Explosion ins Meer. |
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KritikFrankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer (Nankai no Daiketto J 1966) ist der siebte Film mit dem Japan-Monster Godzilla und der erste, bei dem Jun Fukuda Regie führte, der die Serie in den siebziger Jahren ganz von Altmeister Inoshiro Honda übernehmen sollte. Das Monster Ebirah bestätigt das zu Frankenstein - Zweikampf der Giganten (Furankenshutain no Kaiju Sanda tai Gaira J 1966) Gesagte: Wäre die gigantische Krabbe Alleinunterhalter gewesen, so hätte sich auch dieses Lichtspiel zumindest halbwegs als Reinfall erwiesen. In der Gesellschaft von Mothra und Godzilla aber sorgte Ebirah an der Kinokasse für den erwarteten Gewinn. Trotzdem hatte der einfallsreich gestaltete Meeresbewohner nur noch einen Kurzauftritt in Frankenstein und die Monster aus dem All (Kaiju Soshingeki J 1968). Über Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer (Nankai no Daiketto J 1966) ist eigentlich sonst nichts mehr zu sagen, da das Schema für die Zukunft festgelegt war: »good clean fun, especially for kids«. Eine Szene bleibt jedoch mit Sicherheit in Erinnerung, wenn nämlich Godzilla und Ebirah mit einem Felsbrocken Fußball spielen, eine Sportart, die Japans »großer Grüner« bereits in Die Rückkehr des King Kong (Kingukongu tai Gojira J 1962) ausgeübt hat. |
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MedieninfoMit den zwei Frankenstein-Monsterfilmen der Toho - Frankenstein - der Schrecken mit dem Affengesicht (Furankenshutain tai Baragon J 1965) und Frankenstein - Zweikampf der Giganten (Furankenshutain no Kaiju Sanda tai Gaira J 1966) - hat dieser Film nicht das Allergeringste zu tun, ganz zu schweigen von der berühmten Figur aus Mary Shelleys Frankenstein (1818). Die Anspielung im deutschen Titel ist somit eine pure Erfindung des hiesigen Kinoverleihers, die jeglicher Grundlage entbehrt. Der japanische Originaltitel bedeutet soviel wie »Großes Duell in der Südsee«. Im ursprünglichen Drehbuch sollte übrigens King Kong auftreten, doch als es Schwierigkeiten gab, noch einmal die Rechte an dieser Figur zu bekommen, wurde die Story Godzilla auf den Leib geschrieben. Die Amerikaner brachten eine synchronisierte Fassung unter den Titeln Godzilla Versus the Sea Monster und Ebirah, Horror of the Deep heraus. Thomas Deist |
| Originaltitel: | Nankai no Daiketto |
| Alternativtitel: | Gojira Ebira Mosura - Nankai no Daiketto |
| Übersetzung: | »Großes Duell in der Südsee« |
| deutscher Titel: | Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer Godzilla - Das Ungeheuer aus dem Meer (TV) |
| US-Titel: | Godzilla Versus The Sea Monster Ebirah, Horror of the Deep |
| Land und Jahr: | J 1966 |
| Technik: | Farbe, Breitwand, Mono |
| Regie: | Jun Fukuda |
| Drehbuch: | Shinichi Sekizawa Peter Fernandez (US-Fassung) |
| Kamera: | Kazuo Yamada |
| Schnitt: | Ryohei Fujii |
| Effekte: | Eiji Tsuburaya (Effektregie) Akira Watanabe (Spezialeffekte) Teruyoshi Nakano (Effektregieassistenz) Hiroshi Mukoyama (Mattekünstler) Teisho Arikawa (Effektkamera) Sokei Tomioka (Effektkamera) Taka Yuki (Effektkamera) Kuichiro Kishida (Effektbeleuchtung) Hisashi Shimonaga (Toneffekte) |
| Musik: | Masaru Sato |
| Ausstattung: | Takeo Kita |
| Produktion: | Toho Tomoyuki Tanaka AIP-TV Walt Disney Productions |
| Uraufführung: | 17.12.1966 |
| Wiederaufführung: | 22.7.1972 |
| deutscher Kinostart: | 16.5.1969 |
| US-Fernsehpremiere: | 1968 |
| Länge: | 87 Minuten (japanische Fassung) 87 Minuten (deutsche Fassung) 82 Minuten (US-Fassung) |
| | FSK ab 12 Jahre |
| Yoshimura: | Akira Takarada |
| Ryota: | Toru Watanabe |
| Mita: | Hideo Sunazuka |
| Yata: | Toru Ibuki |
| Ichiro: | Chotaro Togin |
| Daiyo: | Kumi Mizuno |
| Kommandeur: | Jun Tazaki |
| Führer der Drachenschwadron: | Akihiko Hirata |
| Marineoffizier: | Eisei Amamoto |
| Alter Sklave: | Ikio Sawamura |
| Wissenschaftler: | Hisaya Ito |
| Zeitungschef: | Shigeki Ishida |
| Schläger: | Shoichi Hirose |
| Wissenschaftler: | Kazuo Suzuki |
| Bauer: | Yutaka Sada |
| Spiritist: | Fumiko Honma |
| Mutter: | Chieko Nakakita |
| Priesterinnen: | Pair Bambi (= Emi & Kumi Ito) |
| Godzilla: | Haruo Nakajima |
| Ebirah: | Hiroshi Sekita |
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