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Handlung | Kritik | Credits | Darsteller
| Lexikon > Film |
HandlungJeder kennt und bewundert Dwayne Hoover, denn die grinsende Miene des erfolgreichen Autoverkäufers aus Midland City ist für sein »Exit 11 Motor Village« im Werbefernsehen allgegenwärtig. Seine Frau Celia, die nur noch fernsieht, kann längst nicht mehr zwischen dem Menschen und dem Mediengeschöpf unterscheiden. Hoovers Mitarbeiter Harry Le Sabre trägt Damendessous unter dem schwarzen Geschäftsanzug, und der schwarze Ex-Sträfling Wayne Hoobler fühlt sich berufen, seinem großen Vorbild nachzueifern. Inmitten dieses alltäglichen amerikanischen Wahnsinns hat Dwayne Hoover seine Identität und jeden Bezugspunkt zur Realität verloren. Gleichzeitig wird der erfolglose und heruntergekommene Science-Fiction-Autor Kilgore Trout, der bislang nur in Porno-Verlagen veröffentlichen könnte, zu einem Art Festival eingeladen und macht sich auf den Weg durch das apokalyptische Amerika. Schließlich kommt es zur Begegnung zwischen Trout und Hoover, und sie versuchen zu klären, wer von beiden wessen schöpferischer Phantasie entsprungen ist, worauf Trout durch einen Spiegel ins Traumland Hawaii eintritt. |
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KritikBereits kurz nachdem Kurt Vonnegut jr. seinen Roman Frühstück für starke Männer (Breakfast of Champions 1973) veröffentlichte, beschäftigte sich der Regisseur Alan Rudolph mit der Möglichkeit einer Verfilmung. Somit dauerte es über zwanzig Jahre, bis der Stoff schließlich den Weg auf die Leinwand fand. Herausgekommen ist ein verwirrendes Panorama im Stil eines Comic-Strips, eine zynische Satire auf den amerikanischen Wahnsinn, die so überzeugend gelungen ist, daß der Zuschauer nach dem Verlassen des Kinos noch eine Weile unter Orientierungsproblemen leiden könnte. Bruce Willis spielt den paranoiden Dwayne Hoover, Nick Nolte ist der ganze Kerl Harry mit der schwachen Seite, und Albert Finney verkörpert den Autor Kilgore Trout - der inzwischen zu einer literarischen Ikone wurde, spätestens als der wirklich existierende Science-Fiction-Autor Philip José Farmer einen Roman unter ebendiesem Pseudonym veröffentlichte. Frühstück für Helden läuft im Wettbewerb der 49. Internationalen Filmfestspiele Berlin 1999. |
| Originaltitel: | Breakfast of Champions |
| deutscher Titel: | Frühstück für Helden |
| Land und Jahr: | USA 1999 |
| Technik: | 35 mm |
| Regie: | Alan Rudolph |
| Drehbuch: | Alan Rudolph |
| Vorlage: | Kurt Vonnegut jr., Frühstück für starke Männer (Breakfast of Champions 1973) |
| Kamera: | Elliot Davis |
| Schnitt: | Suzy Elmiger |
| Musik: | Mark Isham Martin Denny (Songs) |
| Ausstattung: | Randy Eriksen Nina Ruscio (Produktionsdesign) |
| Kostüme: | Rudy Dillon |
| Produktion: | Raincity David Blocker David Willis |
| Uraufführung: | 13.2.1999 (Berlinale) |
| US-Kinostart: | Frühjahr 1999 |
| deutscher Kinostart: | 18.2.1999 (Tobis) |
| Länge: | 110 Minuten |
| | FSK o. A. |
| Dwayne Hoover: | Bruce Willis |
| Kilgore Trout: | Albert Finney |
| Harry Le Sabre: | Nick Nolte |
| Celia Hoover: | Barbara Hershey |
| Francine Pefko: | Glenne Headly |
| Bunny Hoover: | Lucas Haas |
| Wayne Hoobler: | Omar Epps |
| Fred T. Barry: | Buck Henry |
| Grace Le Sabre: | Vicki Lewis |
| Werberegisseur: | Kurt Vonnegut |
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