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HandlungUncle Jack erzählt seinen Neffen von einem Ausflug zum Slumber Mountain und ins Dream Valley, das vom River of Peace durchflossen wird. Sie stoßen auf eine Hütte, die nach Auskunft von Jacks Begleiter Joe einst vom Eremiten Mad Dick bewohnt wurde. Nachts wird Uncle Jack von einer geheimnisvollen Stimme gerufen, die ihn vom Nachtlager zur Hütte zurückführt, die mit Büchern, Fossilen und Dinosaurierfiguren überfüllt ist. Er findet ein magisches Fernrohr, worauf der Geist des Eremiten erscheint und ihn auffordert, damit ins Tal zu schauen. Zu seinem Erstaunen sieht Jack durch das Fernrohr einen Brontosaurus, der schließlich im Fluß verschwindet. Dann verzehrt der Riesenvogel Diatryma eine Riesenschlange. Zwei Triceratopse liefern sich einen wilden Kampf, und anschließend wird der Sieger von einem Allosaurus angegriffen, der den dreihörnigen Saurier tötet und frißt. Danach verschwindet der Geist des Eremiten, und der Allosaurus wendet sich Jack zu. Sein Schuß trifft das Monstrum, doch es läßt sich nicht beirren, und reißt das Maul auf, um Jack zu verschlingen. In diesem Augenblick wacht Uncle Jack im Lager auf und erkennt, daß alles nur ein Traum war. Seine Neffen versetzen ihm daraufhin eine Tracht Prügel. InfoThe Ghost of Slumber Mountain ist der erste Film, den der Trickexperte Willis O'Brien 1918 für den Produzenten Herbert M. Dawley in Stop Motion realisierte, und nach seinen früheren Kurzfilmen ist er mit 17 Minuten Spielzeit gleichzeitig O'Briens erster längerer Film. Der Film enthält einen bemerkenswerten Kunstgriff, indem der zentrale Saurierkampf tief in eine Rahmenhandlung eingebettet und dadurch trotz der lebensechten Darstellung als reine Fiktion präsentiert wird. O'Brien verwendete fünf Dinosauriermodelle für diesen Film, den er ganz allein und ohne Drehbuch fertigstellte, obwohl er durch den Paläontologen Barnum Brown beraten wurde, mit dem O'Brien zuvor an einigen nicht realisierten Projekten zusammengearbeitet hatte. Von 914 Metern Filmmaterial wurden in der Endfassung nur 158 Meter verwendet. Die Schauspieler sind heute nicht mehr bekannt, Gerüchte behaupten jedoch, daß O'Brien selbst den Uncle Jack gespielt haben soll. Als der Film 1919 ins Kino kam, entpuppte er sich als Kassenschlager. Er spielte 100.000 Dollar gegenüber den Produktionskosten von 3.000 Dollar ein. Herbert Dawley verwendete im folgenden Jahr einige Szenen aus The Ghost of Slumber Mountain, um einen neuen Film mit dem Titel Along the Moonbeam Trail zusammenzustellen. Auch die Dokumentation Mystery of Life (1931) enthält Material aus The Ghost of Slumber Mountain. |
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| Originaltitel: | The Ghost of Slumber Mountain |
| Land und Jahr: | USA 1919 |
| Regie: | Willis O'Brien |
| Effekte: | Willis O'Brien |
| Länge: | 17 min. |
| Darsteller: | Willis O'Brien (?) |
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