Handlung | Kritik | Medieninfo | Credits | Darsteller
| Science Fiction > DinoMedia > Godzilla | Film |
HandlungNachdem ein Team der UNO mittels U-Boot eine abgelegene Insel erreicht hat, trifft es dort auf wilde prähistorische Fauna. Den Angriff eines Sauriers übersteht die Mannschaft nur, weil der Riesenaffe King Kong den Bedrängten zur Hilfe eilt. Derweil wirkt in der Antarktis der sinistre Dr. Who (!). Er soll im Auftrag der asiatischen Dunkelfrau Madame Piranha ein geheimnisvolles radioaktives Element fördern. Eigens zu diesem Zweck hat er einen mechanischen Kong erbaut, der aber der Strahlung nicht standhält. So reisen die Bösewichte in wärmere Gefilde und kidnappen den gutmütigen Riesenaffen, der sich zwischenzeitlich in die obligatorische Blondine verliebt hat. Unter elektronischer Hypnose (!) soll King Kong das Element zutage fördern, auf daß Madame Piranha die Welt beherrschen kann. Weit gefehlt, Dr. Who! Der überdimensionale Gorilla befreit sich, verprügelt sein blechernes Alter Ego und flüchtet samt UNO-Leuten nach Tokio. Die »baddies«, die ihre Felle davonschwimmen sehen, eilen flugs hinterher. Es gibt den üblichen Zweikampf, bis der Affe den Roboter auf einem Fernsehturm erledigt. |
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Kritik1967 entstand der vorletzte Monsterstreifen der Toho, in dem Godzilla nicht auftaucht. King Kong - Frankensteins Sohn (Kingukongu no Gyakushu J 1967) bescherte uns nach Die Rückkehr des King Kong (Kingkongu tai Gojira J 1962) den zweiten Auftritt des sagenumwobenen Riesenaffen. Die Rückkehr des Regisseurs Inoshira Honda in den Kaiju Eiga war nicht so erfolgreich, wie es sich das Studio eigentlich gewünscht hätte. Das lag daran, daß man die Sache teilweise doch etwas zu ernst nahm. So fehlt an vielen Stellen das komische Flair, wenn die Gummimonster aufeinandertreffen. Gerade dies aber wurde von den Kinogängern erwartet; schließlich gehörten die bedrohlichen, bösartigen Ungeheuer schon lange der Vergangenheit an. Im Vergleich zum Original sah das Kostüm diesmal noch erbärmlicher aus als in King Kongs erstem japanischen Auftritt aus dem Jahre 1962. Eine Szene, die der Ur-Version von 1933 entliehen wurde, treibt einem heute noch die Zornesröte ins Gesicht, nämlich der Kampf mit dem Saurier (hier »Gorosaurus« genannt). Der Urzeitgigant benimmt sich so tapsig, daß man es nicht glauben mag. Dafür hat sich Drehbuchautor Kaoru Mabuchi aber etwas Feines ausgedacht, als er einen Roboter als Gegenpart zu King Kong ins Skript einbaute (eine Seeschlange taucht übrigens auch noch auf). Jene Idee sollte in den beiden letzten Streifen des Zyklus noch einmal aufgegriffen werden. Trickspezialist Eiji Tsuburaya hat seine Bestien gewohnt sicher inszeniert, obwohl anzumerken wäre, daß - wohl aufgrund der Monster-Routine nach all den Jahren - gewisse Ermüdungserscheinungen auftraten. Es fehlte einfach der Überraschungseffekt; trotz der Bemühungen des Drehbuchs läuft doch wieder alles nur auf eine Konfrontation der Titanen hinaus. Neben Akira Takarada - der schon in diversen Monsterfilmen mitgespielt hatte, u. a. Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer (Nankai no Daiketto J 1966) und Befehl aus dem Dunkel (Kaiju daisenso J 1965) - wurden mit Rhodes Reason und Blondchen Linda Miller wieder US-Schauspieler aufgeboten. Deren Parts sind selbstverständlich in der umgeschnittenen amerikanischen Version enorm aufgewertet worden. Thomas Deist |
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MedieninfoWährend Die Rückkehr des King Kong (Kingkongu tai Gojira J 1962) auf eine Idee des King-Kong-Schöpfers Willis O'Brien zurückgeht, erzählt King Kong - Frankensteins Sohn (Kingukongu no Gyakushu J 1967) im Grunde dieselbe Geschichte wie das Original King Kong und die weiße Frau (King Kong USA 1933). Der Gorosaurus hat einen weiteren Großauftritt in Frankenstein und die Monster aus dem All (Kaiju Soshingeki J 1968). Sein Name erinnert frappierend an den Gorgosaurus, einen Verwandten des Tyrannosaurus, den Eugene Lourié als Gummimonster in Gorgo / Gorgo - Die tödliche Bedrohung (Gorgo GB 1960) aufmarschieren ließ. Eine andere Deutung stützt sich auf das japanische Wort gorira (für »Gorilla«), das auch im Namen Godzillas steckt. Demnach wäre er also ein »Gorillasaurier« - oder auch »der Saurier, der gegen den Gorilla (= King Kong) kämpft«. |
| Originaltitel: | Kingukongu no Gyakushu |
| Übersetzung: | »King Kongs Gegenangriff« |
| deutscher Titel: | King Kong - Frankensteins Sohn |
| US-Titel: | King Kong Escapes (1968) |
| Land und Jahr: | J 1967 |
| Technik: | Farbe, Mono |
| Regie: | Inoshiro
Honda Arthur Rankin jr. (US-Fassung) |
| Drehbuch: | Kaoru Mabuchi (= Takeshi Kimura) |
| Vorlage: | King Kong und die weiße Frau (King Kong USA 1933) |
| Kamera: | Hajime Koizumi |
| Schnitt: | Ryohei Fujii |
| Effekte: | Eiji Tsurubaya (Effekte) Teisho Arikawa (Co-Effektregie) Teruyoshi Nakano (Effektregieassistenz) Yasuyuki Inoue (Spezialeffekte) Hiroshi Mukoyama (optische Effekte) Yoichi Manoda (Effektkamera) Sokei Tomioka (Effektkamera) Fumio Nakadai (mechanische Effekte) Kuichiro Kishida (Effektbeleuchtung) Sadamasa Nishimoto (Toneffekte) |
| Musik: | Akira Ifukube |
| Ausstattung: | Takeo Kita |
| Produktion: | Toho Tomoyuki Tanaka Universal (US-Fassung) Arthur Rankin jr. (US-Fassung) |
| Uraufführung: | 22.7.1967 |
| deutscher Kinostart: | 20.3.1970 (Constantin) |
| US-Kinostart: | 19.6.1968 |
| Länge: | 96 Minuten (japanische Fassung) 104 Minuten (US-Fassung) 91 Minuten (deutsche Fassung) |
| | FSK ab 12 Jahre |
| Jiro Nomura: | Akira Tokarada |
| Madame Piranha: | Mie Hama |
| Carl Nelson: | Rhodes Reason |
| Susan Watson: | Linda Miller |
| Dr. Who: | Eisei Anamoto |
| Gefolgsmann von Dr. Who: | Yoshifumi Tajima |
| Mechani-Kong: | Hiroshi Sekita |
| King Kong: | Haruo Nakajima |
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