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| 1982 schlug der Regisseur Jack
Arnold seiner Firma Universal eine Neuverfilmung von Die verlorene Welt (The Lost
World, 1925) vor. Sie sollte in Zusammenarbeit mit dem Trickexperten Albert Whitlock
entstehen, der sich vor allem als Matte-Künstler einen Namen gemacht hatte und den Film
auch produzieren wollte. Drehbuchautor Gene Ayres hatte die Idee, die Figur des Maple
White an Hiram Bingham zu orientieren, der 1912 die Inka-Festung Macchu Pichu entdeckt
hatte, später entschied man sich für eine originalgetreuere Version. Doch dann wurde
Sandra Weintraub mit einem neuen Drehbuch beauftragt - in Hollywood wird niemals
die erste Drehbuchfassung verfilmt - das dann noch einmal von Ellen Brown und Anita
Russell bearbeitet wurde, bis nach einen Wechsel in der Universal-Führungsetage das
Projekt zunächst eingestellt wurde. Es lebte kurzfristig wieder auf, als Regisseur John
Landis sich dafür interessierte und sogar David Allen und Jim Danforth hinzugezogen
wurden. Letztlich scheiterte das Ganze - inzwischen schrieb man 1984 - daran, daß dem
Studio die angepeilten Produktionskosten von zehn Millionen Dollar zu hoch waren. Angeblich existiert auch noch ein später entstandenes Drehbuch von Richard Matheson, das Sean Connery in der Rolle des Professor Challenger vorsah und von Universal erneut gekippt wurde, als das Studio die Filmrechte an Michael Crichtons Roman DinoPark (Jurassic Park, 1990) kaufte. |
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