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Idee | Story | Stars | 1. Serie | Neue Mission | Deutschland | 1. Film | 2. Film | Medieninfo
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Die IdeeDie Geschichte der »unmöglichen Mission« begann mit einem Filmdrehbuch zu einem Spionagethriller, das Bruce Geller im Jahr 1965 schrieb. Geller hatte sich als Autor und Produzent von Fernsehserien einen Namen gemacht - darunter auch die Westernserie Cowboys / Tausend Meilen Staub (Rawhide USA 1959-66), mit der Clint Eastwood berühmt geworden war - und wollte nun im lukrativeren Filmgeschäft Fuß fassen. Doch die Produzenten, bei denen er vorstellig wurde, rieten ihm, daraus lieber eine Fernsehserie zu machen. Geller hielt sich an ihren Rat und wandte sich an Lucille Ball, die mit ihrer Firma Desilu Productions gerade eine andere Serie vorbereitete, die den Titel Star Trek tragen sollte. Die Schauspielerin und Studiochefin war bereit, Gellers Konzept zu realisieren. Am 17. September 1966 strahlte der Sender CBS die erste Folge der neuen Serie Mission: Impossible aus - wenige Tage nachdem Star Trek erstmals auf Sendung gegangen war. Im Gegensatz zu den Abenteuern des Raumschiffs Enterprise wurde MI sofort zum großen Erfolg. Die Kritiker lobten die bemerkenswert dichte Handlung und die schnellen Schnitte, die fast Kinoqualität erreichten, auch wenn die Dialoge und Charakterzeichnungen häufig auf der Strecke blieben. Bruce Geller wurde bereits nach der ersten Staffel mit einem Emmy für das beste Seriendrehbuch ausgezeichnet, während er gerade mit Mannix (Mannix USA 1967-75) einen weiteren Serienerfolg ins Fernsehen gebracht hatte. |
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Die StoryJede Folge beginnt damit, daß die Agenten der I.M.F., der »Impossible Missions Force«, einen neuen unmöglich erscheinenden Geheimauftrag erhalten - auf einem Tonband, das mit der zum geflügelten Wort gewordenen Botschaft schließt: »Dieses Band wird sich innerhalb von fünf Sekunden selbst vernichten.« (»This tape will self-destruct in five seconds.«) Die Einsätze finden vorwiegend in (teils fiktiven) osteuropäischen und lateinamerikanischen Ländern statt, wo die Sonderabteilung des amerikanischen Geheimdienstes in selbstloser Mission die Welt vor den Gefahren des Kommunismus retten soll. |
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Die StarsDer Chef der Truppe hieß zunächst Daniel Briggs, gespielt von Steven Hill, mit dem es jedoch bald zu Differenzen kam. Daraufhin wurde ab 1967 Peter Graves engagiert, der Bruder von James Arness alias Matt Dillon aus Rauchende Colts (Gunsmoke USA 1955-75). In der Rolle des väterlichen Phelps prägte er nachhaltig das Gesicht der Serie. Die eigentlichen Stars waren jedoch Martin Landau als Verkleidungskünstler Rollin Hand und seine Ehefrau Barbara Bain als Cinnamon Carter, die zumeist in erotischen Missionen gegen feindliche Agenten zum Einsatz kam. Ergänzt wurde das Team durch den ehemaligen Bodybuilder Peter Lupus als Willie Armitage, den Mann fürs Grobe, und den Schwarzen Greg Morris, der als technisches Genie für die unmöglichen, aber handlungsentscheidenden Gadgets sorgte. |
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Die erste Serie
Von 1966 bis 1973 wurden 171 Folgen produziert (die unterschiedlichen Zahlenangaben in einigen Quellen ergeben sich, wenn die Mehrteiler und Langfolgen nicht einzeln gezählt werden). Zwischen 1967 und 1971 regnete es zahlreiche Preise für Mission: Impossible - insgesamt gab es zehn Emmys, drei Golden Globes und zwei Grammys. Allein Barbara Bain wurde von 1967 bis 1969 dreimal mit dem Emmy als beste Serienschauspielerin ausgezeichnet. Als die Firma Desilu 1969 von der Paramount aufgekauft wurde, mußte Martin Landau gehen, damit seine ungewöhnlich hohe Gage von 11.500 Dollar pro Folge eingespart werden konnte (der Hauptdarsteller Graves bekam nur 7.000 Dollar!), worauf auch Barbara Bain ausstieg. Landau wurde durch Leonard Nimoy (»Mr. Spock«) in einer ähnlichen Rolle als The Great Paris abgelöst, die Bain-Nachfolgerinnen Lesley Ann Warren, Lynda Day George und Barbara Anderson gaben sich die Klinke in die Hand. Trotz des Zuschauererfolges fuhr Mission: Impossible wegen der recht hohen Produktionskosten von 250.000 Dollar pro Folge bei der Erstausstrahlung noch keinen Gewinn ein. Das änderte sich erst später, nachdem sie in etwa 90 Länder verkauft werden konnte. Bemerkenswert ist der mitreißende Titelsong von Lalo Schifrin, der 1968 14 Wochen lang in der Single-Hitparade stand und in der Techno-Ära von Yello und anderen Musikproduzenten gesampelt wurde. Als das amerikanische Sendungsbewußtsein durch das Vietnam-Debakel einen Dämpfer erlitt, gingen die Geheimagenten ab 1970 vorwiegend gegen die Mafia und andere Gefahren im eigenen Land vor. Damit hatte die Serie als Kind des Kalten Krieges ihren Reiz verloren. |
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Die neue Mission
In der Reagan-Ära war die Zeit reif für eine Neuauflage von Mission: Impossible, die 1988-90 ausgestrahlt wurde. Den Chef spielte wieder der nunmehr weißhaarige Peter Graves, der nach dem Mord an seinem Nachfolger auf seinen alten Posten zurückkehrt. Zum ansonsten komplett erneuerten Team gehörte unter anderem Phil Morris als Grant Collier, in der Serie wie auch im wahren Leben der Sohn von Greg Morris, der den Bastler Barney Collier gespielt hatte. In der Anfangssequenz wurde das Tonband durch einen zeitgemäßeren Video-Disc-Player ersetzt; der Text wurde wie in der Originalserie von Bob Johnson gesprochen. Diesmal wurden jedoch nur 35 Folgen produziert, die hauptsächlich in Australien gedreht wurden. |
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Die Serie in DeutschlandKobra, übernehmen Sie! - mit diesen Worten schließt die Tonbandbotschaft in der deutschen Synchronfassung - wurde hierzulande erstmals ab dem 30. Dezember 1967 in der ARD ausgestrahlt; bis November 1969 liefen zunächst 22 Folgen. Von 1976 bis 1977 zeigte die ARD unter dem neuen Titel Unmöglicher Auftrag weitere 28 Folgen. Von 1990 bis 1992 liefen - wieder unter dem Titel Kobra, übernehmen Sie! - 32 alte und 60 neue Folgen auf Pro Sieben, in Kabel 1 wurden 1993 dann 91 alte und 59 neue Folgen gezeigt und seitdem einige Male wiederholt. Einzig die Folge »Echo of Yesterday«, in der sich Rollin Hand als Adolf Hitler verkleidet, wollte man dem deutschen Publikum nicht zumuten.Die Neuauflage der Serie aus den späten achtziger Jahren lief zunächst unter dem Titel In geheimer Mission von 1991 bis 1992 in der ARD. Diese 27 und sieben weitere Folgen wurden 1995 bis 1996 bei Pro Sieben wiederholt. Und wieder schaffte es eine Folge nicht ins deutsche Fernsehen, bezeichnenderweise jene mit dem Titel »The Fuehrers Children«. Kabel 1 wiederholte die Serie ab 1998 unter dem Titel Mission: Impossible - In geheimer Mission. |
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Der erste Film
Es war Tom Cruise, der 1993 der Paramount vorschlug, aus MI einen Kinofilm zu machen. Seine Idee wurde begeistert aufgenommen, da kurz zuvor Auf der Flucht (The Fugitive USA 1993) mit Harrison Ford weltweit 356 Millionen Dollar eingespielt hatte. Cruise coproduzierte das Projekt mit seiner Agentin Paula Wagner und setzte gegen den anfänglichen Widerstand der Paramount Brian De Palma als Regisseur durch. Das Drehbuch schrieben David Koepp, Robert Towne und Steven Zaillian. In Mission: Impossible (Mission: Impossible USA 1996) wandelt sich Commander Jim Phelps, gespielt von Jon Voight, zum Bösewicht, der seine Leute ans Messer liefert. Nur Tom Cruise als Ethan Hunt entkommt dem spektakulären Massaker in der Prager Altstadt. Die Höhepunkte des Films sind ein spannend inszenierter Einbruch ins CIA-Hauptquartier und eine actionreiche Verfolgungsjagd zwischen Hubschrauber und Eisenbahnzug im Tunnel. Das Ganze ist unverkennbar als amerikanische Konkurrenz zum britischen James Bond angelegt und wurde sogar in derselben Halle der Londoner Pinewood Studios gedreht, in der auch auch die Bond-Filme entstanden. Das Werk kostete 70 Millionen Dollar und spielte weltweit 420 Millionen Dollar ein. Damit ist Mission: Impossible nach Star Trek die zweite Fernsehserie, die von der Paramount mit Erfolg im Kino wiederbelebt wurde. |
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Der zweite Film
Ursprünglich sollte die Produktion von M:I-2 viel früher beginnen, doch dann zogen sich die Dreharbeiten für Stanley Kubricks Eyes Wide Shut (Eyes Wide Shut USA 1999) in die Länge, so daß Tom Cruise nicht zur Verfügung stand und der als Regisseur vorgesehen Oliver Stone nicht länger warten wollte. Darauf wurde der Actionspezialist John Woo aus Hongkong mit der Regie beauftragt. Die erste Klappe fiel Anfang 1999 in Australien, wo es Ärger mit den Aborigines gab, weil ein Hubschrauber auf einer heiligen Stätte gelandet war, worauf Cruise den Eingeborenen Baseballkappen schenkte. Nachdem seine letzten Filme nicht viel Geld eingespielt hatten, stand der Hauptdarsteller unter großem Erfolgsdruck und bestand darauf, die halsbrecherische Kletterszene auf den Felsen von Moab/Utah selbst zu spielen. Während der Produktion kam es häufig zum Streit mit John Woo, weil Cruise sich ständig in die Regiearbeit einmischen wollte. Außerdem gab es Schwierigkeiten, im Rahmen des Budgets von 120 Millionen Dollar zu bleiben. Auch Mission: Impossible 2 (M:I-2 USA 2000) bietet Action pur, obwohl der Film nicht ganz die Qualität des Vorgängers erreicht. Die Motorrad-Verfolgungsjagd ist gekonnt choreographiert, aber kein wirkliches Kino-Highlight. Neben Tom Cruise war allein Ving Rhames als Computergenie Luther Strickell aus dem ersten Teil übriggeblieben. M:I-2 spielte am Startwochenende 71,8 Millionen Dollar ein - das zweitbeste Ergebnis nach Vergessene Welt - Jurassic Park (The Lost World: Jurassic Park USA 1997) mit 90,2 Millionen Dollar.
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Medieninfo
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