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| ALIEN CONTACT 45 |
Handlung | Kritik | Credits | Darsteller
| Science Fiction > Alien Contact | Film |
Handlung1765: In der französischen Provinz Gevaudan treibt eine »Bestie« ihr Unwesen. Das Untier weicht Männern aus, tötet aber reihenweise Frauen und Kinder. Der König entsendet den Abenteurer und Naturforscher Gregoire de Fronsac. Er soll das Monster unschädlich machen. Begleitet wird er von dem Indianer Mani, den Fronsac von seinen Reisen durch Kanada mitgebracht hat. Vom Schloss der örtlichen Fürstenfamilie Morangias aus begeben sich die beiden auf Spurensuche. Während der Provinzadel noch wahllos Wölfe abschießt, hat Fronsac bald herausgefunden, dass die Übergriffe keine rein natürliche Ursache haben können. Das Biest besteht aus Fleisch und Metall, hat eiserne Zähne und wurde mehrfach in Begleitung eines Menschen gesichtet, dem es offenbar gehorcht. Dem misstrauischen Adel passen diese Erkenntnisse aber nicht ins Konzept. Durch einen Flirt mit Fürstentochter Marianne abgelenkt, bemerkt Fronsac nicht, welche Intrigen um ihn herum geschmiedet werden. Zunächst täuscht der König mit einer großangelegten Militär-Expedition die Erlegung der Bestie vor. Fronsac wird gezwungen, einen toten Wolf so zu präparieren, dass er der Öffentlichkeit als Monster präsentiert werden kann. Die Umtriebe des echten Ungeheuers lassen ihm und Mani jedoch keine Ruhe. Mit Hilfe der Kurtisane Sylvia kommen sie einer Verschwörung auf die Spur. Die Schöpfer der Bestie erweisen sich als adelige Extremisten, die das Freidenkertum im Vorfeld der französischen Revolution bekämpfen wollen. Um ihre Machenschaften aufzudecken, müssen Fronsac und Mani alles wagen ...
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KritikMit Filmen wie Das fünfte Element oder Die purpurnen Flüsse hat das moderne französische Kino bewiesen, dass es bildmächtigere Welten erschaffen kann als der amerikanische Film. Gleiches gilt für den Pakt der Wölfe, der eine interessante Reaktion auf amerikanische und asiatische Genre-Filme darstellt. In ihrer Leder-Kleidung wirken die Blutsbrüder Fronsac und Mani mitten in der französischen Landschaft wie Lederstrumpf und Chingachgook. Mit den beiden Kanada-Veteranen hält der westatlantische Mythos vom naturgestählten Helden Einzug in die dekadente französische Gesellschaft des 18. Jahrhunderts. Mani-Darsteller Mark Dacascos protzt außerdem mit eindeutig asiatischen Kampfkünsten, die weder in Frankreich noch bei den kanadischen Indianern etwas zu suchen haben. Diese vorsätzliche, spielerische Unlogik verhilft dem Film zu faszinierenden Kontrasten, Situationen und Bildern. Demgegenüber stehen die opulenten Kostüme und Szenerien von Versailles, dem ländlichen Schloss und dem örtlichen Bordell. So wie die Hintermänner der Bestie die Veränderungen in der ständischen Gesellschaft nicht akzeptieren wollen, stellt sich den beiden Helden die übertriebene Ornamentik des Rokkoko entgegen.
Samuel le Bihan gibt einen attraktiven und dabei glaubwürdigen Chevalier de Fronsac ab. Der charismatische Mark Dacascos kann fast über die ganze Länge des Films den Zuschauer mit einer Mischung aus Artistik und Unergründlichkeit faszinieren. Vincent Cassel gibt einen erschreckend bedrohlichen, einarmigen und perversen Bösewicht; Monica Bellucci eine ebenso anziehende wie geheimnisvolle Kurtisane. Angeblich soll die Geschichte um die Bestie von Gevaudan auf eine wahre Begebenheit zurückgehen. Selbst wenn das stimmt so explosiv, vielfarbig und fesselnd wie in diesem Film kann sie sich kaum abgespielt haben. Die Regisseure in Europa wären gut beraten, sich noch öfter in ähnlicher Weise auf die eigenen Stärken, auf die Landschaften und die Geschichte des Kontinents zu besinnen. Der Pakt der Wölfe ist ein packender historischer Krimi, ein lange Zeit rätselhaftes Gruselstück und ein Fest für die Sinne - ein rundum gelungenes Filmkunstwerk. |
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| ALIEN CONTACT 45 |
| Originaltitel: | Le Pacte des Loups |
| deutscher Titel: | Der Pakt der Wölfe |
| Land und Jahr: | Frankreich 2001 |
| Regie: | Christophe Gans |
| Buch: | Stéphane Cabel Christophe Gans |
| Kamera: | Dan Lausten |
| Schnitt: | Xavier Loutreuil Sébastien Prangère David Wu |
| Musik: | Joseph LoDuca |
| Produktions-Design:: | Guy-Claude Francois |
| Stunt-Choreographie: | Philip Kwok |
| Kostüme: | Dominique Borg |
| Effekte: | Jamie Courtier (animatronic) |
| Produktion: | Samuel Hadida Richard Grandpierre |
| deutscher Kinostart: | 14.2.2002 (Helkon Buena Vista) |
| Länge: | 141 min. |
| | FSK ab 16 Jahre |
| Gregoire de Fronsac: | Samuel le Bihan |
| Mani: | Mark Dacascos |
| Jean-Francois de Morangias: | Vincent Cassel |
| Sylvia: | Monica Bellucci |
| Marianne de Morangias: | Emelie Dequenne |
| Thomas dApchez: | Jeremie Renier |
| ALIEN CONTACT 45 |
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