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| ALIEN CONTACT 47 |
Handlung | Kritik | Credits | Darsteller
| Lexikon > Film > Star Wars |
HandlungAuf Padme Amidala wird ein Anschlag verübt. Die ehemalige Königin und jetzige Senatorin des Planeten Naboo will gegen die Aufstellung einer Armee der Republik stimmen. Diese neue Streitmacht soll für den Kampf gegen Welten eingesetzt werden, die den galaktischen Bundesstaat verlassen wollen. Vor der Senatssitzung explodiert vor Padmes Raumschiff eine Bombe und tötet ihre Doppelgängerin. Kanzler Palpatine gibt sich besorgt und ordnet an, dass zwei alte Bekannte der Senatorin ihren Schutz übernehmen: Obi-Wan Kenobi, inzwischen zum Jedi-Meister aufgestiegen, und sein ungeduldiger Padawan-Schüler Anakin Skywalker. Der Nachwuchs-Ritter hat Padme in der ersten Episode kennengelernt, als er noch ein kleiner Junge war. Als junger Mann verliebt er sich nun sofort in sie. Die Politikerin bleibt jedoch auf professioneller Distanz. Ein weiteres Attentat bringt die beiden Jedi auf die Spur gedungener Mörder. Im pulsierenden Großstadtgewühl von Coruscant gelingt es ihnen, eine Killerin zu stellen. Sie wird erschossen, ehe sie Namen preisgeben kann. Das Geschoss führt Obi-Wan jedoch zu einem Sonnensystem, das offenbar von einem Jedi aus den offiziellen Archiven gelöscht worden ist. Obi-Wan macht sich auf den Weg und findet auf einem Planeten des Systems eine exotische Spezies vor, die menschliche Soldaten als Klone züchtet. Der Jedi wird zu seiner Verblüffung als lange erwarteter Gesandter empfangen. Er staunt noch mehr, als er erfährt, dass ein inzwischen verstorbener Jedi-Meister vor Jahren den Aufbau der Klon-Armee in Auftrag gegeben hatte. Ein Kopfgeldjäger namens Jango Fett hält die Verbindung zu jenen Mächten, die tatsächlich hinter der Züchtung der Armee stehen. Dafür hat er sich mit dem Jungen Boba einen Klon von sich selbst als Nachwuchs anfertigen lassen. Als Obi-Wan nach Jango Fetts Empfinden zu neugierig wird, messen sie ihre Kräfte in einem erbitterten Kampf. Der Jedi überlebt mit Mühe und Not und kann den Kopfjäger zu einem anderen System verfolgen. Dort hat sich eine Streitmacht aller Welten der abtrünnigen Handels-Föderation versammelt. Unter Führung des schwarzen Lords Count Dooku wollen sie sich gegen die Republik wenden. Die Separatisten rechnen fest darauf, dass sie mit Hilfe der Klon-Armee über die Jedi siegen werden.
Während all dies geschieht, bleibt Anakin bei Padme Amidala. Die beiden kommen sich näher. Doch schreckt Padme im letzten Moment davor zurück, mit dem jungen Jedi eine heimliche Liebschaft anzufangen. Da den Rittern Liebesbeziehungen verboten sind, müssten sie ihre Zuneigung füreinander geheim halten. Anakin hat nicht viel Zeit, um darüber nachzugrübeln. Die Ereignisse überschlagen sich. Obi-Wan sendet einen Hilferuf, nachdem er die Kriegsvorbereitungen der Handels-Föderation entdeckt hat. Gegen den ausdrücklichen Befehl des Jedi-Ordens greifen Anakin und Padme ein und werden gefangen genommen, genau wie Obi-Wan. Die Jedi-Meister Mace Windu und Joda treten auf den Plan. Die Klon-Armee kommt zu ihrem ersten Einsatz, der sich ganz anders vollzieht, als ihre Finanziers sich das vorgestellt haben. Der heimliche Anführer der Sith-Lords, der nur scheinbar um das Wohl der Republik bemühte Kanzler Palpatine, darf miterleben, wie die von ihm gesponnenen Intrigen aufgehen. Und bis die entscheidende Schlacht geschlagen wird, passiert noch etwas ganz anders - etwas, dass für die weitere Entwicklung des jungen Anakin eine verhängnisvolle Wendung bedeutet ... |
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![]() Foto: Twentieth Century Fox/Lucasfilm |
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KritikNachdem Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (Star Wars: Episode I - The Phantom Menace USA 1999) enttäuschte, waren viele Fans von der nächsten Folge positiv überrascht. Bereits in der ersten Szene ist zu sehen, dass George Lucas und sein Team Anschluss an die schnelle, actionbetonte, packende Erzählweise heutiger Filme gefunden haben. Und das ist erst der Anfang: Kein Science-Fiction-Film, kein Film in der gesamten Kino-Geschichte konnte bisher mit derart überwältigenden, phantastischen Bildern aufwarten. Auch hier hat Lucas, wie schon so oft, geschickt geklaut. Die kilometertiefen Häuserschluchten auf Coruscant stammen unverkennbar aus Blade Runner. Die dichten Ströme von Magnetschwebern, die darin hin und her ziehen, sind frech bei Das fünfte Element abgekupfert worden. Das Ergebnis allerdings übertrifft die Vorbilder noch an Faszination. Ebenso atemberaubend sind die Dimensionen der Klonfabrik, die an die Embryo-Fließbänder in Aldous Huxleys Schöne Neue Welt erinnert. Szenen, in denen Obi-Wan, Anakin und Padme wie in Gladiator gegen exotische Monster kämpfen müssen, haben es bereits schwer, den derart verwöhnten Zuschauer noch zu beeindrucken. Mit der Schlacht zwischen den Kampfrobotern der Handelsföderation und der neuen Armee erreicht der Film seinen fulminanten Höhepunkt. Schöngeistige Kritiker können sich der Macht der Bilder auch nicht entziehen und loben ihrerseits die mediterranen Landschaften und Bauten des Planeten Naboo, die an Venedig oder den Comer See erinnerten. Diese Kulisse wird zum Schauplatz der von den Fans weniger geliebten Romanze zwischen Anakin und Padme Amidala. Bei aller Klage über zu viel Kitsch: Diese Beziehung steht nicht nur seit Anbeginn der Saga im galaktischen Drehbuch, sie wird von Natalie Portman und Hayden Christensen auch zurückhaltend genug umgesetzt. Gerade als das Spannungsniveau zu sinken droht, brechen die Gefahren von außen wieder über das Paar herein. Sie müssen erst in schön dramatischer Lebensgefahr schweben, um schließlich doch zueinander zu finden. Auch die übrigen bedeutenden Figuren kommen zu ihrem Recht. Ewan McGregor ist ein sehr englischer und damit würdiger »Vorgänger« von Alec Guinness in der Rolle des Obi-Wan Kenobi. Christopher Lee stellt als Count Dooku eine köstliche Durchtriebenheit zur Schau. Samuel Jackson darf diesmal mehr als nur im Jedi-Rat sitzen und fasziniert in seinen dennoch wenigen Szenen. Die größte Überraschung stellt jedoch der so klein und gebrechlich wirkende Joda dar. Sein kämpferischster Auftritt bisher steckt voller Ironie. Ein kleiner Wermutstropfen ist, wie im ersten Teil, die erkennbar gewollte Einbeziehung von Figuren aus den alten Filmen, deren weiteres Schicksal damit allzu deutlich vorgezeichnet erscheint. Boba Fett hätte nicht auf diese Weise vorgestellt werden müssen. Die Rolle von Jar-Jar Binks wurde wohltuenderweise verkleinert. Dafür laufen R2-D2 und C-3PO überflüssigerweise mehrmals durchs Bild. Sie haben in der Geschichte eigentlich keinen Platz. Andere erzählerische Vorgriffe machen da viel mehr Spaß.
Es hat den Anschein, als würden die Science-Fiction-Elemente in Star Wars mit diesem Film gegenüber den Fantasy-Anteilen an Boden gewinnen. Neue Raumschiff- und Gleitertypen sind ganz offenbar mit liebevoller Akribie durchdacht worden. Der Großstadt-Moloch Coruscant und die Klon-Fabrik stellen den Einbruch des 21. Jahrhunderts und seiner modernen Bedrohungen in die noch unbefleckte Märchenwelt der frühen Filme dar. Diese Modernisierung passt zu der Prequel-Trilogie, die die Republik ja darstellt, als sie noch ein blühendes und wohlhabendes Staatsgebilde war. Bei der Aussage des Films hat sich Lucas erstmals keine Doppeldeutigkeiten mehr gestattet. Padme Amidala tritt in Gesprächen mit Anakin so überdeutlich für die Demokratie ein, dass es den nimmermüden Miesmachern unter den Feuilletonisten schwer fallen sollte, noch einmal die morsch gewordene Keule des Faschismus-Vorwurfs zu schwingen. Der eigentlich interessierende Handlungsfaden überzeugt aber noch mehr: Der erste Teil krankte daran, dass Lucas Anakin nur als kleinen, reizenden Jungen zeigen wollte, damit seine Wandlung in den beiden späteren Filmen um so überraschender kommt. Entsprechend langweilig geriet allerdings die Geschichte. Als junger Mann wird Anakin zu einem Charakter mit Ecken und Kanten. Seine unheilvolle Entwicklung deutet sich an und wird tatsächlich nachvollziehbar. Deswegen ist dieser Teil der Saga reizvoller als Die dunkle Bedrohung. Nicht nur die Schauspieler fiebern jetzt der dritten Episode entgegen, in der alles zwangsläufig ganz schlimm kommen muss. Es lohnt sich wieder, den Kampf für das Gute in der Galaxis zu verfolgen. |
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| ALIEN CONTACT 47 |
| Originaltitel: | Star Wars: Episode II - Attack of the Clones |
| Deutscher Titel: | Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger |
| Land und Jahr: | USA 2002 |
| Regie: | George Lucas |
| Buch: | George
Lucas Jonathan Hales |
| Story: | George Lucas |
| Kamera: | David Tattersall |
| Schnitt: | Ben Burtt |
| Musik: | John Williams |
| Produktions-Design: | Gavin Bocquet |
| Kostüme: | Trisha Biggar |
| Produktion: | Rick McCallum |
| Ausführender Produzent: | George Lucas |
| deutscher Kinostart: | 16.05.2002 (Fox) |
| Länge: | 142 Min. |
| | FSK ab 6 Jahre Prädikat: wertvoll |
| Obi-Wan Kenobi: | Ewan McGregor |
| Padmé: | Natalie Portman |
| Anakin Skywalker: | Hayden Christensen |
| Count Dooku: | Christopher Lee |
| Mace Windu: | Samuel L. Jackson |
| Yoda: | Frank Oz |
| Supreme Chancellor Palpatine: | Ian McDiarmid |
| Shmi Skywalker: | Pernilla August |
| Jango Fett: | Temuera Morrison |
| Senator Bail Organa: | Jimmy Smits |
| Cliegg Lars: | Jack Thompson |
| Zam Wesell: | Leeanna Walsman |
| Jar Jar Binks: | Ahmed Best |
| Dormé: | Rose Byrne |
| Sio Bibble: | Oliver Ford Davies |
| Dexter Jettster: | Ronald Falk |
| Captain Typho: | Jay Lagaaia |
| Watto: | Andrew Secombe |
| C-3PO: | Anthony Daniels |
| Ki-Adi-Mundi & Nute Gunray: | Silas Carson |
| Queen Jamillia: | Ayesha Dharker |
| Boba Fett: | Daniel Logan |
| Owen Lars: | Joel Edgerton |
| Beru: | Bonnie Maree Piesse |
| R2-D2: | Kenny Baker |
| ALIEN CONTACT 47 |
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