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T-Rex 3DT-Rex: Back to the Cretaceous Kan/USA 1998Handlung | Produktion | Kritik | Credits | Darsteller |
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HandlungDie Paläontologen Dr. Donald Hayden und Elizabeth Sample graben am Red Deer River in Kanada nach Dinosaurierfossilien. In einer Steilwand entdecken sie ein fossiles Ei, das Hayden anschließend an seinem Arbeitsplatz im Naturkundemuseum untersucht. Dort ist zur Zeit eine Ausstellung über den berühmten Dinosauriermaler Charles R. Knight zu sehen. Haydens 16jährige Tochter Ally, die darunter leidet, daß sie ihren Vater viel zu selten sieht, besucht ihn nach Öffnungsschluß im Museum, um ihm ihre Arbeit über das Brutverhalten des T. Rex zu zeigen. Als sie am Computer ihres Vaters arbeitet, stößt sie versehentlich das Saurier-Ei vom Tisch, und ihr wird schwindlig. Dann beobachtet sie fassungslos, wie das große Tyrannosaurus-Skelett im Museum plötzlich zum Leben erwacht. Unvermittelt findet sie sich in einem Urwald der Kreidezeit wieder und beobachtet eine Parasaurolophus-Herde. In der nächsten Sequenz begegnet sie Charles Knight höchstpersönlich, der im Urzeitdschungel gerade sein berühmtes Bild mit den sich balgenden Laelaps malt. In der nächsten Sequenz besucht sie den Saurierforscher Barnum Brown, der um 1910 mit einem Floß den Red Deer River hinunterfährt, und befragt ihn zum T-Rex. (Brown hatte 1902 in Montana den ersten Tyrannosaurus ausgegraben.) Nach einem Beinahe-Angriff durch ein Pteranodon sieht Ally einen Oviraptor, der sich über ein T-Rex-Nest hermacht. Heldenhaft verteidigt sie das Gelege, als plötzlich Mutter Rex auftaucht. Sie kann den Oviraptor packen, und Ally fängt das Ei auf, worauf Mutter sich dankbar von ihr die Schnauze streicheln läßt. Dann rauschen Meteore über den Himmel, und alles vergeht in einer gigantischen Explosion. Ally wacht vor dem Rex-Skelett im Museum auf und läßt sich von ihrem Vater in die Arme schließen, der die ganze Zeit nach ihr gesucht hat. |
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ProduktionT-Rex 3D ist der erste Dinosaurierfilm, den die Imax Corporation im 3-D-Verfahren realisierte, und die bislang teuerste Produktion der Firma. Die Dinosaurier entstanden - im Gegensatz zu Jurassic Park (Jurassic Park USA 1993) - vollständig am Computer. Für die Computeranimationen war die Firma Blue Sky / VIFX verantwortlich, die auch die Tricks für Titanic (Titanic USA 1997), Armageddon - Das jüngste Gericht (Armageddon USA 1998) und andere Großproduktionen betreute. Inszeniert wurde das Werk von Regisseur Brett Leonard, der bereits in Der Rasenmähermann (The Lawnmower Man USA 1992) nach Stephen King digitale Animationen einsetzte. Die Arbeit mit dem Imax-3D-Verfahren brachte einige Besonderheiten mit sich. So mußte die Szenerie der Realaufnahmen räumlich viel genauer als bei der normalen Computeranimation ausgemessen werden, damit die dreidimensionalen Trickaufnahmen anschließend glaubhaft ins Bild einkopiert werden konnten. Dazu wurden auch die Realszenen komplett digitalisiert, was aufgrund des größeren Imax-Filmformats doppelt soviel Speicherplatz als beim normalen Film beanspruchte. 60 Mitarbeiter waren anderthalb Jahre lang mit der Trickproduktion beschäftigt. Damit alles seine paläontologische Richtigkeit hat, arbeitete man eng mit Dr. Philip Currie vom berühmten Royal Tyrrell Museum of Paleontology in Alberta und mit weiteren Fachleuten vom Los Angeles County Museum of History zusammen. Die Dreharbeiten begannen am 22. September 1997 im Dinosaur Provincial Park in der kanadischen Provinz Alberta, wo zunächst die Szenen mit Barnum Brown entstanden. Als Location für den kreidezeitlichen Dschungel wählte man den Olympia-Regenwald im US-Staat Washington.
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KritikZumindest der technische Aufwand hat sich gelohnt, denn T-Rex 3D ist ein atemberaubend überrealistisches Trickspektakel. Der Film demonstriert anschaulich, daß Jurassic Park erst der Anfang war, daß immer noch gewaltige technische Fortschritte möglich sind, wenn es um die Wiederbelebung von Dinosauriern auf der Leinwand geht. Weil die Protagonistin alles nur träumt, konnten einige interessante Aspekte in den Film eingebaut werden, die ansonsten etwas unmotiviert gewirkt hätten - insbesondere die Würdigung der Arbeit von Barnum Brown und Charles Knight. Insgesamt wirkt die Handlung recht dürftig - als hätte man ein paar übriggebliebene Animationsszenen aus Jurassic Park mit einer notdürftig konstruierten Geschichte versehen. Der Spannungshöhepunkt ist der Kampf um das Tyrannosaurus-Nest, den Rest des Films kann nur genießen, wer sich die Fähigkeit zum kindlichen Staunen bewahrt hat. Doch auch hier macht sich wieder die Kinderkrankheit fast aller neuartigen und spektakulären Filmverfahren bemerkbar, wenn dem Zuschauer diverse Gegenstände um die Ohren fliegen und die Saurier mitten in den Kinosaal brüllen. Wer sich durch solche Effekthascherei nicht abschrecken läßt, wird sich eine knappe Dreiviertelstunde lang bestens unterhalten. |
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MedieninfoIn den USA startete T-Rex: Back to the Cretaceous am 23. Oktober 1998 in den Imax-Kinos von New York, Irvine/Kalifornien und Ontario/Kalifornien. In Deutschland ist der Film seit dem 19. März 1999 zu sehen.
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Credits
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Darsteller
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