HandlungAm 2. Juli droht der Weltuntergang: Riesige außerirdische Raumschiffe, die sich von einem noch riesigeren Mutterschiff gelöst haben, werfen ihren dunklen Schatten auf die Erde und beziehen Position über den Metropolen unseres Planeten. Sämtliche Versuche zu einer Kontaktaufnahme scheitern, bis sich die Absicht der Besucher aus dem All offenbart. Sie löschen New York, Washington, Moskau und andere Städte innerhalb weniger Minuten in einer apokalyptischen Feuerwalze aus. Doch die Menschen organisieren in der scheinbar ausweglosen Situation den Widerstand. Der amerikanische Präsident versammelt seine fähigen Köpfe in einem geheimen Militärstützpunkt, der als »Area 51« berühmt-berüchtigt wurde. Mit dem außerirdischen Raumschiff, das seit dem sogenannten »Roswell-Zwischenfall« untersucht wird, starten zwei mutige Helden ins All, um das Mutterschiff mit einem Computervirus lahmzulegen, während die Helden auf der Erde - darunter auch der amerikanische Präsident höchstpersönlich - mit einer Fliegerstaffel starten, um den Ausfall des unüberwindlichen Schutzschirms zum Gegenangriff zu nutzen. |
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KritikLegt man allein diesen Handlungsabriß zugrunde, unterscheidet sich Independence Day kaum von den Dutzenden anderer Filme, in denen Außerirdische unsere gute alte Erde heimsuchen und siegreich zurückgeschlagen werden. Regisseur Roland Emmerich schafft es jedoch wieder einmal, aus altbekannten Versatzstücken einen spannenden Film zu stricken, der den Zuschauer in den Bann zieht. Die Invasion aus dem All findet mit gigantischen Raumschiffen statt, die eine namenlose Bedrohung verbreiten, bis schließlich der menschliche Erfindergeist triumphiert. Emmerich, das deutsche Wunderkind in Hollywood, läßt keinen Effekt aus und schöpft so kräftig aus dem Vollen, wie es sich amerikanische Filmemacher längst nicht mehr trauen. Trotz der beeindruckenden Effekte hinterläßt Independence Day einen schalen Nachgeschmack. Die bedingungslose Aggressivität der Außerirdischen läßt sich allzu leicht als Rechtfertigung für Aufrüstung und Militarismus verstehen - auch wenn Emmerich sicherlich bewußt einen Gegensatz zum Pazifismus eines amerikanischen Phänomens wie Star Trek setzen wollte. |
| Originaltitel: | Independence Day |
| Deutscher Titel: | Independence Day |
| Land und Jahr: | USA 1996 |
| Technik: | Panavision |
| Regie: | Roland Emmerich |
| Buch: | Dean Devlin Roland Emmerich |
| Kamera: | Karl Walter Lindenlaub |
| Schnitt: | David Brenner |
| Musik: | David Arnold |
| Kostüme: | Joseph Porro |
| Effekte: | Volker Engel (Visual) Douglas Smith (Visual) Terry Clotiaux (Visual) Tricia Ashford (Digital Effects) Joseph Viskocil (Pyrotechnik/Mechanical Effects) Patrick Tatopoulos (Alien Creature) Michael Joyce Clay Pinney |
| Ausstattung: | Oliver Scholl (Produktionsdesign) Patrick Tatopoulos (Produktionsdesign) Jim Teegarden (Art Director) Jim Erickson (Set Decorator) Lauren E. Polizzi (Set Design) |
| Produktion: | Centropolis Twentieth Century-Fox Dean Devlin Roland Emmerich (Ausführend) Ute Emmerich (Ausführend) William Fay (Ausführend) Peter Winther (Co-Produktion) |
| Deutscher Kinostart: | 19.9.1996 (Twentieth Century-Fox) |
| Deutscher Videostart: | 20.3.1997 |
| Länge: | 143 Minuten |
| FSK: | ab 12 Jahre |
| FBW-Prädikat: | Wertvoll |
| Capt. Steven Hiller: | Will Smith |
| President Thomas J. Whitmore: | Bill Pullman |
| David Levinson: | Jeff Goldblum |
| Marilyn Whitmore: | Mary Mcdonnell |
| Julius Levinson: | Judd Hirsch |
| General William Grey: | Robert Loggia |
| Russell Casse: | Randy Quaid |
| Constance Spano: | Margaret Colin |
| Albert Nimziki: | James Rebhorn |
| Marty Gilbert: | Harvey Fierstein |
| Major Mitchell: | Adam Baldwin |
| Dr. Brakish Okun: | Brent Spiner |
| Miguel: | James Duval |
| Jasmine Dubrow: | Vivica A. Fox |
| Alicia: | Lisa Jakub |
| Dylan: | Ross Bagley |
| Patricia Whitmore: | Mae Whitman |
| Captain Watson: | Bill Smitrovich |
| Tiffany: | Kiersten Warren |
| Capt. Jimmy Wilder: | Harry Connick, Jr. |
| Troy: | Guiseppe Andrews |
| Dr. Isaacs: | John Storey |
| Teddy: | Frank Novak |
| Philip: | Devon Gummersall |