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RKO Radio Pictures Inc.

Amerkanische Film-Produktion

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Hinter den Kulissen
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Die Filmgesellschaft RKO Radio Pictures Inc. wurde 1921 von David Sarnoff und Joseph P. Kennedy (dem Vater des späteren US-Präsidenten) aus der Radio Corporation of America und der Vertriebsfirma Keith-Orpheum gegründet. Nach der Depression 1929 geriet sie in große finanzielle Schwierigkeiten, worauf der Produzent David O. Selznick eingestellt wurde, der von 1931 bis 1933 für die Firma arbeitete. Mit den Kinoerfolgen Cimarron (Cimarron • USA 1931) und vor allem King Kong und die weiße Frau (King Kong • USA 1933) konnte das Studio vor dem Ruin gerettet werden. Danach wurde Merian C. Cooper zu Selznicks Nachfolger.

Die RKO gehörte viele Jahre lang zu den »big five«, den fünf großen Produktionsgesellschaften Hollywoods, und hatte Stars wie Cary Grant und Katherine Hepburn unter Vertrag, während nicht zeitweise auch Samuel Goldwyn und Walt Disney für das Studio produzierten. In den dreißiger Jahren vertrieb die RKO die Zeichentrickfilme der Van-Beuren-Studios, bis Disney 1936 der neue Zulieferer auf diesem Gebiet wurde. Der Western Bis zum letzten Mann (Fort Apache • USA 1948) war einer der letzten Erfolge des Studios unter der Ägide von Merian C. Cooper. 1948 kaufte Howard Hughes einen großen Anteil an der Firma, und 1953 wurde sie geschlossen und an die Firma Desilu TV verkauft. In der Folgezeit verwaltete Daniel O'Shea als Justitiar die Firmenrechte.

1989 reaktivierten der Produzent Ted Hartley und Schauspielerin Dina Merrill gemeinsam das Label RKO. Ihr erstes Projekt war eine Neuverfilmung von Panik um King Kong (Mighty Joe Young • USA 1949), die von den Disney-Studios unter dem Titel Mein großer Freund Joe (Mighty Joe Young • USA 1998) produziert wurde.

Bernhard Kempen

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