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21.12.2005 |
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Das Vermächtnis des Großen Essers »Achtung. Sie haben keinen gültigen Fahrschein gelöst. Bitte warten Sie auf ihren persönlichen AutoSaviour und lassen Sie sich von ihm zum Zugpersonal begleiten. Sollten Sie technische Probleme haben, wird unser Personal Sie gerne unterstützen. Wir weisen Sie darauf hin, dass Ihr persönlicher AutoSaviour berechtigt ist, Sie per Ferninjektion zu narkotisieren, falls Sie ihn nicht begleiten.« |
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Spannende Widersprüche Wie Jules Verne Wissenschaft erzählt Jules Verne ist ein Autor, dessen Werk von Anfang an wenig Autorität ausstrahlte. Nicht nur ist er häufig den Änderungswünschen seines Verlegers Pierre-Jules Hetzel entgegengekommen. Auch seine frühe Einordnung in die Sparte der Kinder- und Jugendliteratur hat der Werktreue Abbruch getan. Schon 1880 erschien auf Deutsch die erste Ausgabe »für die Jugend«, der bis heute international eine Unzahl gekürzter und bearbeiteter Versionen folgte. Vernes Werke waren von Anfang an eine Art »Gebrauchsliteratur«, die den jeweiligen Vermarktungsinteressen und Leserbedürfnissen durch Umschreibungen und Verstümmelungen angepasst wurde. Wenn diese übersetzerischen und verlegerischen Manipulationen auch der Unversehrtheit des Textkörpers und der Urheberschaft des Autors wenig Respekt entgegenbringen, so bezeugen sie doch zugleich die Vitalität seines Werks. |
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Figurensysteme in Nach der Bombe von Philip K. Dick In seinem Roman Nach der Bombe (1965) entfaltet Philip K. Dick zum ersten Mal voll die vielstimmige, schillernde Erzählweise, die so charakteristisch für seine darauffolgenden Romane ist. Der Philosoph und Gesellschaftstheoretiker Fredric Jameson untersucht in seinem Essay, wie die verschiedenen Figuren des Romans Aspekte einer postapokalyptischen Welt verkörpern und wie sie die Drohung des Untergangs mit der utopischen Hoffnung verbinden. |
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Der Herr vom andern Stern Eine seltsame Begebenheit Neben dem Klassiker Utopolis schuf Illing eine Vielzahl von Kurzgeschichten. In »Der Herr vom andern Stern« wird ein Erdbesucher mit den Tücken der Bürokratie konfrontiert. Mit naiv-anarchistischen Charme hinterfragt der »Herr« den Sinn der Ordnung. |
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Hanns Kneifel oder: (k)ein Haluter in Schwabing Er gilt nicht nur als einer der fleißigsten, sondern vielen auch als einer der besten Autoren im Umfeld deutschsprachiger Heftroman-SF: Hanns Kneifel. Spätestens seit der renommierte Haffmans Verlag Werke von ihm in überarbeiteten Ausgaben neu auflegte, sind auch die Skeptiker unter den Lesern hellhörig geworden was hat es auf sich mit diesem Hans Dampf in allen Gassen, der von SF über Fantasy bis hin zu voluminösen historischen Romanen alles schreibt, und alles mit sichtlichem Erfolg. Christian Hoffmann hat den Altmeister in seiner Münchner Wohnung besucht und ließ sich von seiner freundlichen Ironie offenbar nicht wenig anstecken. |
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Der Traummeister kein Fall für die Zensur Dass so manche Science-Fiction-Geschichte in der DDR verschlüsselte Systemkritik übte, ist schon lange kein Geheimnis mehr und erhöht nicht selten den Reiz bei der Lektüre dieser Texte. Höhe- und Schlusspunkt dieser Entwicklung ist der Roman Der Traummeister von Angela & Karlheinz Steinmüller, der gerade im Shayol Verlag neu aufgelegt wurde. Aus diesem Anlass haben wir den Berliner Publizisten Siegfried Lokatis um einen Beitrag über Zensor und Literatur - insbesondere SF - in der DDR gebeten. |
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In dem Jahr, in dem auf dem Panzerkreuzer Potemkin gemeutert wurde, erblickten auch Eric Frank Russell und Günther Krupkat das Licht der Welt. Albert Einstein formulierte seine Spezielle Relativitätstheorie und Jules Verne starb in Amiens. |
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Altmeister Isaac Asimov schrieb nach fast fünfzehnjähriger Pause mit Lunatico oder Die nächste Welt endlich wieder einen eigenständigen SF-Roman, und gewann dafür auch prompt einen Hugo. Weitere Auszeichnungen gingen unter anderem an Ursula K. LeGuin, Poul Anderson, Frederik Pohl und R. A. Lafferty. |
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