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HandlungDer Milliardär John Hammond verwirklicht seinen Kindertraum und richtet auf einer Insel vor der Küste von Costa Rica einen Dinosaurier-Park ein. Doch der größenwahnsinnige Mann will keine Modelle, sondern echte Dinosaurier. Denn mittlerweile ist die Gen-Technik soweit vorangeschritten, daß sich die Tiere aus Dinosaurier-Erbgut klonen lassen. Die dazu erforderlichen Zellen wurden in den Mägen von prähistorischen Stechmücken gefunden, die in Bernstein konserviert die Jahrmillionen überdauerten. Hammond lädt den Paläontologen Dr. Alan Grant, dessen Assistentin Ellie Sattler und die zwei Kinder Tim und Alexis ein, seine »Dino-Disney-World« noch vor der Eröffnung zu besichtigen. Doch dann geht alles schief, was nur schiefgehen kann: Der Mathematiker Ian Malcolm hat immer wieder davor gewarnt, daß sich lebende Wesen nicht dauerhaft unter Kontrolle halten lassen, und folgerichtig überwinden die Saurier die Sicherheitsvorrichtungen des Parks und fallen über die Besucher her. |
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KritikMit dem Roman DinoPark hat der Autor Michael Crichton einen packenden Thriller geschrieben, dem sich die Gefahren modernster Technik mit der Gewalt urtümlicher und urzeitlicher Bestien verbinden. Diese Mischung aus Science Fiction und Monster-Horror, aus Paläontologie, Gentechnik und Chaostheorie traf 1990 genau ins Schwarze und entwickelte sich fast zwangsläufig zu einem Bestseller. Außerdem heizte der Roman zusätzlich die beginnende Dinomanie an, die schließlich in der Verfilmung als Jurassic Park (Jurassic Park 1993) durch Regisseur Steven Spielberg gipfelte. Die wissenschaftliche Grundvoraussetzung von DinoPark - die Wiederbelebung von Dinosauriern durch Kloning aus fossiler DNS - ist gar nicht so weit von den Tatsachen entfernt, auch wenn eine solche Technik in der Praxis noch mit zu vielen Tücken zu kämpfen hätte. Obwohl Crichton mit diesem Buch letztlich davor gewarnt hat, eine solche Möglichkeit zu realisieren, wurde die weltweite Forschung auf diesem Gebiet in den letzten Jahren sogar forciert. |
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MedieninfoDer Roman DinoPark geht auf einen nicht realisierten Drehbuchentwurf von Michael Crichton aus dem Jahre 1983 zurück, der ein ähnliches Thema wie der Film West World (Westworld 1973) entwickelte, zu dem Crichton die Buchvorlage geschrieben und bei dem er selbst Regie geführt hatte. 1988 begann der Autor damit, diese Idee in Romanform auszuarbeiten. Am Buch verdiente er 1,5 Millionen Dollar und an der Verfilmung Jurassic Park (Jurassic Park 1993), die von einer gigantischen Vermarktungskampagne begleitet war, mehr als 10 Millionen Dollar. 1995 veröffentlichte Crichton die Fortsetzung The Lost World - Die vergessene Welt (The Lost World 1995), die wieder von Spielberg als Vergessene Welt: Jurassic Park (The Lost World: Jurassic Park 1997) auf die Leinwand gebracht wurde. |
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