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ALIEN CONTACT Sonntags-Chat mit

Michael Marrak

am 21. November 2004 im Chat-Kanal des SF-Netzwerk

Science Fiction > Alien Contact | Interview
ChatMod: Wir begrüßen aufs herzlichste den Autor Michael Marrak im Kanal des SF-Netzwerk beim zweiten ALIEN CONTACT Sonntags-Chat. Diese Runde steht unter der technischen Leitung von Werner und der redaktionellen Leitung von Ronni.

ChatMod: Hallo und ein Willkommen an alle.
   Michael: Eine leichte Frage zu Beginn – seit wann schreibst Du und was war Deine erste Veröffentlichung?

Michael Marrak: Bevor es losgeht, ebenfalls noch ein Hallo an alle!
   Ich schreibe (falls man das damals überhaupt so nennen konnte) seit 1980. Die erste Veröffentlichung war eine Story namens »Die Augen von Aasac« im Jahre 1990 (übrigens die »Ursuppe« von Imagon ... ;-))

ChatMod: Nächstes Frühjahr erscheint Dein neuer Roman Morphogenesis. Kannst Du uns schon etwas darüber verraten?

Marrak: Morphogenesis basiert auf meinem Roman Die Stadt der Klage. »Basiert« deshalb, weil Morphogenesis doppelt so umfangreich sein wird wie Die Stadt der Klage. Ursprünglich sollte ein ganz anderer (und vor allem neuer) SF-Roman erscheinen, doch Lübbe wollte – nach einigen Querelen, die zu komplex sind, um sie hier zu erläutern – unbedingt ein Buch, das »besser« in ihr SF-Programm passt. Morphogenesis ist ein Roman, der sich sehr mit Prä-Ägyptologie befassen wird (dem so genannten Tep Zepi-Zeitalter). Er könnte als Mischung aus Flusswelt der Zeit, Dantes Inferno und Necroville betrachtet werden – falls jemand Wert auf derartige Vergleiche legt ...

ChatMod: Dombrosio fragt: Mit deinem Namen ist das trotzdem noch so, dass der Verlag so stark diktieren kann?

Marrak: Jein ... Das eigentliche Problem, das zu Morphogenesis führte, bestand aus zwei Faktoren:
   1) Zu der Zeit, als ich das andere SF-Projekt vorstellte, verließ Julia Schade, die Lübbe-Belletristik-Verlagsleiterin, überraschend den Verlag, was dort zu einigem »Chaos« führte.
   2) Bereits Imagon sollte in der Allgemeinen Reihe erscheinen. Nach dem schlechten Verkauf der Hüter der Pforten-Anthologie steckten sie Imagon jedoch »sicherheitshalber« wieder in dieSF-Reihe, was dazu führte, dass sie danach noch einen dritten SF-Roman haben wollten. Ich sagte ihnen, innerhalb von neun Monaten könne ich keinen gänzlich neuen Roman schreiben. Alles, was ich hätte, wäre das Morphogenesis-Projekt, an dem ich nebenher arbeitete ... und just dieses Buch wollten sie dann. Ich habe nichts dagegen, dass sie dieses verrückte Teil drucken, aber es ist so »abartig«, dass ich es ihnen freiwillig erst angeboten hätte, wenn ich ein paar »normale« Roman veröffentlicht hätte ...

ChatMod: Anubis fragt: Heißt das Du schreibst jetzt kein Theaterstück fürs Museumsquartier Wien?

Marrak: Nein, um Gottes Willen ...! ;-)) Sagen wir mal so: Theaterstücke sind Vergangenheit. Das waren recht lustige Gemeinschafts-Experimente, mehr nicht.

ChatMod: Jürgen fragt: Wie ordnest Du persönlich Morphogenesis ein? Science Fiction oder Phantastik?

Marrak: Mein Lektor meint: Das erste Drittel erinnert an Indiana-Jones, das zweite an einen Dark-Fantasy-Roman und der Schluss an ziemlich düstere SF. Ich selbst würde es als Phantastik bezeichnen.

ChatMod: Dombrosio fragt: ... und was würdest Du als nächstes gerne machen?

Marrak: Den Roman zu Ende schreiben, der ursprünglich statt Morphogenesis hätte erscheinen sollen.

ChatMod: Warum zeichnest Du heute kaum noch?

Marrak: Gute Frage ... Ich habe es immer mal wieder vor, aber es ergibt sich leider nie. Zu wenig Zeit.

ChatMod: Holger fragt: Hallo Michael. Hast Du Schätzings Der Schwarm gelesen? Schätzt Du, dass der Erfolg des Romans deutsche SF/Phantastik beflügeln könnte?

Marrak: Gelesen habe ich ihn noch nicht, aber er steht hier im »Warteregal«. Einige Leute hatten mir gegenüber die Hoffnung geäußert, dass das Buch andere SF/Phantastik-Romane im Kielwasser mitreißen könnte, aber ich glaube nicht daran. Dazu ist die potentielle Leserschaft zu träge, und Mainstream-Leser lesen nur das, worauf sie durch ständige Medienpräsenz hingewiesen werden. Im Osten nannte man das früher glaube ich Richtliniengebung.

ChatMod: Dombrosio fragt: Hast Du vor, Dich auch mal an etwas heranzuwagen, das mit SF/Fantasy nichts zu tun hat?

Marrak: Auf jeden Fall. Der langfristige Plan ist, in der Allgemeinen Reihe ab Herbst 2006 nahezu Non-SF-Romane zu veröffentlichen, während ich mich mit kürzeren SF-Romanen in der SF-Reihe weiter austoben kann. Der nächste Roman (also der nach Morphogenesis) wird die Phantastik nur noch streifen.

ChatMod: TFA fragt: Das klingt für mich so, als wolltest Du dich in Zukunft eher auf »Mainstream«, also Non-SF oder phantastische Sachen konzentrieren. Ist das so? Wenn ja, warum?

Marrak: Ich habe in den letzten Jahren während des Schreibens gemerkt, dass mir die »etwas verrückte« Realität weitaus flüssiger von der Hand geht. Szenen wie die erste Hälfte von Imagon beispielsweise. Für die Zukunft strebe ich, was die Mischung aus Realität und Phantastik/SF betrifft, daher ein Verhältnis von 80:20 an.

ChatMod: Anubis fragt: Was fasziniert Dich eigentlich so an der Ägyptischen Mythologie? Immerhin ist das nicht Dein erster Roman, der Ansätze davon enthält ... :-)

Marrak: Nein? Welchen gab es denn noch? (grübelt ...)
   Mich fasziniert Mythologie im Gesamten. Im nächsten Roman werden drei verschiedene Mythenwelten dreier verschiedener Kulturvölker aufeinander treffen. Die Ägyptologie ist für mich nur eines von vielen mythologischen Spielfeldern.

ChatMod: Shining fragt: Wird es von Deinen Romanen auch einmal Hörbücher geben, oder ist in diesem Bereich sogar schon etwas geplant ?

Marrak: Hörbücher orientieren sich (zumindest bei Lübbe-Audio) am Verkauf der Bücher. Für SF-Romanen gibt es dort soweit ich weiß nicht viel zu holen. Und falls Imagon bei LPL erscheinen sollte, dann auf jeden Fall drastisch gekürzt.
   Derzeit läuft die Produktion für eine Art ... ähm ... Musical-Version von Imagon, also in der Art von Jeff Waynes War of the Worlds. Ich stelle mir da bisher nur singende Shoggothen vor, lasse mich vom Endergebnis aber gerne überraschen.

ChatMod: Dombrosio fragt: Wenn Du Zeit zum lesen findest, was für Art Literatur bevorzugst Du – und welche Autoren sind deine eventuellen Vorbilder?

Marrak: Also: Falls (FALLS!!!) ich tatsächlich mal Zeit finde und etwas lese, das nichts mit Recherche zu tun hat, dann von Autoren wie Iain M. Banks, China Miéville oder natürlich Andreas Eschbach. Auf jeden Fall phantastische Literatur, SF. Mit Horror habe ich als Leser ehrlich gesagt nicht viel am Hut.

ChatMod: Anubis fragt: Du hast ja den Ruf, ein fanatischer Recherchierer zu sein ... warum legst Du darauf so viel Wert?

Marrak: Das musste ja kommen ... ;-) Nun, für Morphogenesis habe ich das mal wieder zurückgeschaltet. Ich habe so viel Wert darauf gelegt, weil es mir Spass gemacht hat, in die Materie vorzudringen und die Hintergründe zu erfahren. Aber irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man sich entscheiden muss: Schreibe ich nun einen Roman, oder wird das ein Sachbuch?

ChatMod: Für wie wichtig hältst Du die SF-Literaturpreise, beispielsweise den Kurd Laßwitz Preis?

Marrak: Sie sind Ansporn und Bestätigung, fördern aber im Inland nicht den Umsatz. Allerdings horcht das Ausland auf, vor allem (so seltsam das klingt) beim Deutschen Phantastik Preis. Der KLP findet im Ausland kaum Beachtung.

ChatMod: Frage aus dem Publikum: Hat Dir Deine Freundschaft zu Andreas Eschbach bei der Verlagssuche geholfen?

Marrak: Andreas war die treibende Kraft hinter der Veröffentlichung von Lord Gamma bei Lübbe. Allerdings öffnete er mir nicht die Tür in den Verlag, wie viele denken, sondern er sorgte dafür, dass sein Literaturagent, Thomas Schlück, mich unter Vertrag nahm (so wie Wolfgang Jeschke damals Andreas zu Schlück brachte). Schlück öffnete mir dann die Tür zu Lübbe.

ChatMod: Perdita fragt: Stichwort Fans: gern gesehen? Lästig? Wie ist da so Dein Verhältnis? Verfolgst Du, was so über Dich im Netz geschrieben und veröffentlicht wird?

Marrak: Gern gesehen? Ja, aber nicht unbedingt vor der Haustür ;-)) Und ja, ich mache mich ab und an (zum Teil auf Hinweis von Freunden oder Herausgebern) im Netz und in diversen Foren über manches schlau. Allerdings muss man mich auf die Dinge schon hinweisen, denn wenn ich meinen Namen bei Google eingebe, gibt es über 6000 Treffer. Zu viele, um mal nur zu stöbern ...

ChatMod: Jürgen fragt: Michael, Du erwähntest anfangs einen Roman, der nicht veröffentlicht wurde. Wurde bzw. wird der Roman evtl. bei einem anderen Verlag erscheinen ? Wovon handelt der Roman ?

Marrak: Vorab der Hinweis: Lübbe hat dieses Projekt abgelehnt, weil sie lieber einen Roman veröffentlichen wollten, der eindeutiger in ihre SF-Reihe passt (diese Entscheidung bringt mich heute noch zur Weißglut).
   Zur Handlung nur so viel: Meine Story »Relicon« (in Der Atem Gottes und andere Visionen 2004) ist das erste Kapitel dieses Romans. Vielleicht hätte ich meinen Protagonisten ja im Raumschiff in die Provence fliegen lassen sollen, dann hätten sie das Buch vielleicht gedruckt ... ;-))

ChatMod: Bernd fragt: Wie schätzt Du die Chancen von Visionen auf dem Markt ein?

Marrak: So wie die Chancen jeder anderen leidlich bis gut vermarkteten Kurzgeschichten-Sammlung in Deutschland. Der harte Kern der SF-Fans wird sie sich zulegen und noch ein paar Interessenten aus der Phantastik-Peripherie mitreißen. Falls sich 500 bis 800 Bücher verkaufen sollten, wäre das bereits ein Erfolg. Ich hoffe jedenfalls das Beste (als ehemaliger Anthologie-Herausgeber, der das Leid kennt).

ChatMod: Holger fragt: Ist »Relicon« das komplette erste Kapitel, oder hast Du nur einen Teil des 1. Kapitels verarbeitet und etwas Neues hinzuerfunden?

Marrak: Es ist das erste Kapitel, nur die letzten vier Seiten sind aus einer späteren Stelle des Romans (ich glaube aus Kapitel 4) angesetzt.

ChatMod: Jürgen fragt: »Relicon« ist eine »technische« Story. Ein technisches Ende hätte mich daher viel mehr begeistert. Was spricht dagegen, mit deinen Worten mal eine durchgängige technische Story zu schreiben? Es ist ja nicht so, dass Du das nicht könntest. Du könntest sie sogar zeitnah konstruieren, so, dass man es nicht einmal als SF verkaufen müsste.

Marrak: Genau das war das Problem mit dem Roman, zu dem »Relicon« (als Prolog) gehört: Er ist so zeitnah angesiedelt, dass Lübbe ihn nicht als SF verkaufen wollte ...

ChatMod: Holger fragt: Was hielt sie davon ab, den Roman in die Allgemeine Reihe zu stecken?

Marrak: Das hängt mit dem Autorenaufbauprogramm des Verlages zusammen. In die Allgemeine Reihe zu wechseln, bedeutet, wieder von null anzufangen und den Autor erneut zu etablieren. Das wollten sie nach dem Erfolg von Lord Gamma nicht, sondern lieber erst mal auf der SF-Schiene weitermachen. Verlagspolitik.

ChatMod: Anubis fragt: Welches Buch hat Dich in Deiner Jugend am meisten beeindruckt?

Marrak: Jugendroman: Raumschiff Monitor: Geheimer Start von Rolf Ulrici. Nach der Lektüre war ich für immer verdorben ... ;-) Erwachsenenroman: Ringwelt von Larry Niven.

ChatMod: Im Forum erwähntest Du, dass Dich Lesungen nervös machen. Was hältst Du davon, Deine Texte von geübten Sprechern lesen zu lassen?

Marrak: So einen Sprecher hatte ich mal, in Berlin. Er las aus »Bruder Oz«, einer recht finsteren Geschichte. Der Mann sprach wie ein Märchenonkel und sagte ständig »Bruder Otzz«. Wie gesagt, ich werde in Zukunft Besserung geloben (wenn’s doch so einfach wäre ...). Mal sehen

ChatMod: Dombrosio fragt: Die Rechte an Deinen Romanen – besitzt die Lübbe oder Du?

Marrak: Lübbe besitzt das Copyright für ... ich glaube 7 Jahre ab Erstdruck. Danach geht es an mich zurück oder ein neuer Vertrag wird ausgehandelt. Sollte ein Buch sich jedoch kaum noch verkaufen, Verramschung anstehen, usw., fallen die Rechte früher an mich zurück. Das Copyright haben sie natürlich insofern, als dass xxxx-Tausend Euro dafür den Besitzer gewechselt haben ;-)

ChatMod: Dombrosio fragt: Wer kassiert, wenn ein Roman übersetzt wird?

Marrak: Der Übersetzer, der Autor und der Lizenzgeber (Verlag).

ChatMod: Dombrosio fragt: Wenn in dieser Zeit eine Verfilmung ansteht – bekommst Du da was ab?

Marrak: Natürlich. Ich verkaufe ja dann die Filmrechte. Alles weitere müsst ihr aber Andreas Eschbach fragen. Ich kenne mich da noch nicht aus.

ChatMod: Dombrosio fragt: Hast Du dann ein Mitspracherecht beim Drehbuch ?

Marrak: Das dürfte von Fall zu Fall bzw. Drehbuchautor zu Drehbuchautor (oder Firma zu Firma) verschieden sein. Sagen wir mal so: Es kommt wahrscheinlich auf den Sender an, für den der Film produziert wird ...

ChatMod: Zusatzfrage von Dombrosio: Genau heißt das – Lübbe bekommt nichts im Falle eines Verkaufs der Filmrechte?

Marrak: Mein Agent hat die Filmrechte aus dem Buchvertrag ausgeklammert (denn er ist ein guter Agent ... :-))

ChatMod: Midge fragt: Wäre es Dir egal, wenn bspw. aus Lord Gamma ein ähnlicher Film gemacht würde, wie es bei Das Jesus Video der Fall war, solange der Preis in Ordnung ist?

Marrak: Nein!!!! Das Geld ist zweitrangig. Ich hoffe in allen Bereichen auf ein gewisses Niveau, auf Qualität und Ästhetik. Und ich verlange das auch von denen, die mit mir zusammenarbeiten oder mit einem Stoff aus meiner Feder arbeiten würden.

ChatMod: Dombrosio fragt: Zurück zum schreiben – wieviel Seiten schreibst Du pro Tag oder Woche?

Marrak: Das ist (aufgrund meiner Probleme mit dem Handgelenk) sehr unterschiedlich. Einen geregelten Tagesablauf gibt es nicht. Ich versuche pro Tag 1200-1500 Wörter zu schaffen. Das entspricht ca. 3-4 Manuskriptseiten. Manchmal wird es mehr, manchmal deutlich weniger ...

ChatMod: Dombrosio fragt: Schreibst Du auch viel ohne PC?

Marrak: Handschriftlich? Nur Notizen. Bruchstücke, vor allem Dialog-Szenen.

ChatMod: Dombrosio fragt: Wie gehst Du mit den Lektoren um? Gibt es da Diskussionen?

Marrak: Mein privater Stammlektor (nicht Verlagslektor!) ist seit vielen Jahren (neben meiner Freundin ;-)) Malte S. Sembten. Und mit ihm führe ich natürlich, da wir uns sehr lange kennen, auch sehr »herzhafte« Diskussionen.

ChatMod: Letzte Frage: Deine ersten Bücher sind ja bei Kleinverlagen erschienen. War das für Dich eher nützlich oder Zeitverschwendung?

Marrak: Sehr nützlich. Ohne Shayol (bzw. ALIEN CONTACT) wäre ich nicht dort, wo ich jetzt bin.

ChatMod: Wir bedanken uns bei Michael Marrak für sein Erscheinen im Chat-Kanal des SF-Netzwerk und wünschen ihm weiterhin große Erfolge als Autor. Einen Dank auch an die Mitglieder des SF-Netzwerk. Ich hoffe, dass wir uns bald wiedersehen.

Marrak: Bis bald, und danke für den Chat.

• Moderation: Werner Losert
Redaktion: Ronald Hoppe
Technik: Jürgen Olejok

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Foto: Frank Gerigk
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Beiträge von Michael Marrak bei epilog.de
Lord Gamma (2000) [Romanauszug]
»Quo vadis, Armageddon?« (1999) [Story]
ALIEN CONTACT TOP-LISTE: Die literarisch wertvollsten Textpassagen aus dem Erzählwerk H. P. Lovecrafts
Siehe auch
Homepage von Michael Marrak
Interview mit Michael Marrak bei SF-Fan.de
Interview mit Michael Marrak bei Literaturschock.de
Interview mit Michael Marrak bei Buchwurm.info
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