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ALIEN CONTACT
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Frank Hebben

Byte the Vampire

Science Fiction > Alien Contact | Stories
Viele reden davon, dass Cyberpunk als literarisches Genre tot ist. Dem ist zumindest in unserem Lande nicht so, wie der im Frühjahr von der Cyberpunk-Community Deutschland  ausgeschriebene Kurzgeschichtenwettbewerb bewiesen hat. Die ersten Plätze zeigen die gesamte Bandbreite dieses Subgenres. So ist der dritte Platz »Paradies« von Max Weigl ein Beispiel für den Cyberpunk der 90er Jahre, Platz 2, »Pizza Cipolla Redoc« von Uwe Post ein Stück, das die ausgetretenen Pfade verlässt und neue Wege beschreitet, während die Sieger Story »Byte the Vampire« von Frank Hebben den klassischen Cyberpunk reanimiert, jedoch keineswegs verstaubt oder altbacken daherkommt.

»Der Kopf ist der geilste Computer der Welt. Man findet dort aufregenderes Zeug als im Internet.«
(Billy Idol, 2005)

Die Sekunde danach. Dunkelheit, nur durchbrochen von goldenen Nervenblitzen. Er jagt die Plastneuronen entlang, nimmt die künstlichen Stränge – Dendriten, Synapsen. Wellen aus blauer Energie prasseln auf ihn ein, während er zum Thalamus durchbricht wie ein Malibu-Surfer und dort von einer Flut aus Impulsen fast rausgedrängt wird. Silberne Elektronen, kreuz und quer, aus tausend Kanälen gefeuert. Synästhesien. Drogenspielerei.
   Draußen nimmt er sein Messer aus der Tasche, rammt es der alten Frau in den Brustkorb. Und wartet, bis der Schmerz durch ihren Thalamus rauscht, strahlenden Sonnen gleich. Schnell folgt er zum Neokortex und sieht und fühlt und schmeckt, wie der Schmerz in einer Kaskade aus prismatischen Farben explodiert. Stöhnend genießt er die letzten Sekunden, bevor der Trip schwarz und bitter zerbricht. Er zieht die Stecker raus.

*

Ein Lichtreflex am Hals des Teens erregt ihre Aufmerksamkeit; Popcorn tritt näher an die Spielautomaten und mustert die Schulter, den Nacken. Deutliche Wundränder umgeben die Doppelbuchse – rot, fast blau; der Junge hat sich die I/Os erst kürzlich bohren lassen, weniger als einen Tag her. Höchstens zwei.
   Schwerter und Pixelblut auf dem Schirm. Der Kleine ist gut, ruhiger Atem, schnelle Reflexe, vielleicht etwas zu schnell für einen 17jährigen, aber wen interessiert das schon – unten in den Asphaltgärten, wo der Bodensatz hockt, den das Schicksal gekaut und wieder ausgespuckt hat wie einen Kaugummi ohne Geschmack. Hier sind sie gleich, alle. Abschaum!
   »Hey!« Popcorn drückt sich an ihn und lächelt. »Wenn du so weitermachst, brichst du meinen Rekord.«
   »Schon gehört«, sagt der Teen, voll auf das Spiel konzentriert. »Popcorn, was? Niemand kommt an dich ran.«
   »Du machst dich nicht schlecht.« Ihre Lippen berühren jetzt fast seinen Ohrring; Totenkopf an Lippenstift.
   Level 11 ist schwierig, zu viele Gegner in zu kurzer Zeit. Wie im richtigen Leben. Der Schmetterlingsschlag geht ins Leere.
   »Fuck!«, ruft der Junge und hämmert auf die Steuerung ein. »Ah – verdammt!«
   »Rien ne va plus«, flüstert Popcorn schmunzelnd, doch ihre Augen bleiben hart. Sie nimmt den Oberkörper zurück. »Komm, Kleiner, ich spendier dir nen Drink.«

*

»Erzähl mal, wo hast du’s machen lassen?« Popcorn reicht ihm den Sunburn rüber.
   »Hm?«, fragt der Teen, als er das Glas an die Lippen setzt. Er trinkt zwei große Schlucke.
   »Die I/Os, sind die vom Magier?«
   »Nee, hat’n Freund aufgebohrt.«
   »Garagenarbeit, was?«
   »Yeah.« Kurz starrt der Teen auf ihr Bein; ein Flüssigtattoo in Form einer Mamba schlängelt sich unter ihren Rock, flackernd wechselnde Neonfarben – grün zu rot zu eisblau. »Gehörst dem Mexikaner mit dem komischen Namen, oder?«
   »Quetzalcoatl.« Popcorn leert ihr Glas, schiebt es weg. »Nein, nicht mehr.« Sie nimmt die zitternden Finger vom Tresen. »Falsches Thema, Kleiner.«
   »Tut mir leid.«
   »Ist okay.«
   Der Barkeeper kommt. »Kriegt ihr noch was?«
   »Hast du Pflaster?«, fragt der Junge.
   »Ich meinte was zu trinken, Punk!«
   »Noch zwei Kurze«, sagt Popcorn, während sie unruhig ihren Rock glättet. »Schreib’s für mich an.« Und zum Teen: »Wenn du was kleben oder einschmeißen willst, hab ich genau das Richtige für dich.«
   »Kein Geld.«
   »Ich bin kein Dealer. Von dir will ich was anderes.« Sie schenkt ihm ein funkelndes Candy-Lächeln.
   »Ach so, cool«, sagt der Junge, breit grinsend. »Ich bin dabei.«
   Popcorn stößt den Kurzen an seinen, nickt, lacht und kippt ihn dann runter. Alle gleich. Der Plan geht auf.

*

Stunden seit dem letzten Kick. Raven kauert unter dem Schirm einer Straßenlaterne und wartet; violettes Kunstlicht lässt sein weißes Haar erstrahlen. Als er den Kopf hebt, gleiten die Strähnen zurück und entblößen sein Gesicht – aschfahl und verschwitzt vom fehlenden Plug-in. Eine Zeit lang starrt er auf die Leute, die unscharf an ihm vorüberdrängen, während er gegen den Durst und die Unruhe ankämpft, gegen die Leere im Kopf. Dann verschnürt er den Mantel, löst den Rücken von der Laterne und verschwindet in der Menge. Ein paar Minuten lässt er sich treiben, vorbei an Warenständen mit Neofrüchten und 5Sense-Tapes, bis er einen der Hinterhöfe erreicht. Es ist ruhiger hier, fast still. Raven schaut sich um.
   Bunte Wände hinter Abluftröhren, auf denen der Regen zerspringt – das vertraute Bild nach fünf Jahrzehnten. Ob Nord oder Ost, jeder Asphaltgarten sieht gleich aus, blinde Fenster, Graffiti; ein Hund zerwühlt geifernd den Müll. Und dann bemerkt Raven die Frau, die Wäsche unter einem Vordach aufhängt. Sie ist üppig, ausladende Hüften, dicke Arme; das Haar hat sie zu einem Knoten hochgesteckt. Langsam geht Raven auf sie zu, angezogen von den Buchsen am Hals. Er beschleunigt seine Schritte.
   »Lou, da ist ein Mann gekommen!«, hustet die Frau, als sie Ravens Gestalt im Regen sieht.
   »Sag ihm, er soll sich verpissen!«, dröhnt es aus dem Hauseingang. »Mein Geschäft ist geschlossen!«
   Raven bleibt stehen, starrt kurz die Frau an, dann dreht er sich um und marschiert hinaus, zurück zur Straße.

*

»He, wo sind wir hier?« Popcorn hat den Jungen die Stufen eines alten U-Bahn-Schachts abwärts geführt; sie stehen jetzt im Schatten. Lichtstreifen auf den Wänden, an denen Poster aus dem Showbiz-Jenseits hängen. In einer Ecke stapeln sich Kartons, verrostete Stangen und das Skelett einer ausgeschlachteten Konsole, deren Platine düster schimmert. Es riecht nach Kalk und alten Träumen.
   »Komm mit mir«, lacht Popcorn heiser. Sie zerrt ihn weiter zu einer Bank, unter der sie einen Metallkasten hervorzieht. »Siehst du?«
   »Ein Koffer.« Der Teen beugt sich vor, als sie die Schnappverschlüsse öffnet und den Deckel zurückschlägt. »Wow! Ist ja ne ganze Apotheke!«
   »Was willst du?«, fragt Popcorn; stockend presst sie die nächsten Worte hervor: »Den ganzen ... Regenbogen?«
   »Und zahlen muss ich nichts?«
   »Nein.«
   »Da ist doch ein Haken«, argwöhnt der Junge und tritt zurück. »Du willst mich auf was Komisches draufbringen.«
   »Quatsch, ich will dich ficken!« Hastig schraubt Popcorn drei Gläser auf, drückt ihm ein paar Pillen in die Hand. »Jetzt mach schon, Kleiner, sonst such ich mir nen anderen!«
   »Hm.« Zögernd steckt der Teen die Pillen in den Mund, schluckt sie dann runter.'
   »Good boy.« Popcorn fasst ihn an der Schulter. »Und diese Blaue hinterher.«

*

»Ah, ah!« Der Junge liegt betäubt am Boden. Seine Augen sind aufgerissen, weite Pupillen, die hinauf zur Decke starren. Nackter Beton als Leinwand für seinen Trip ins Paradies. Er atmet flach, unregelmäßig.
   »Ist er fertig?«, krächzt eine Stimme mit Kehlkopfverzerrer. »Ist er so weit?« Behäbig steigt eine Gestalt die letzten Stufen zum Schacht hinab – dürre Schultern, langes weißes Haar. Zwischen den Schatten ist sein Gesicht kaum zu erkennen, nur die Augen glänzen wie Transistoren, silbrig, aber stumpf.
   Popcorn weicht zwei Schritte zurück, tritt dann doch auf ihn zu. »Bist spät dran, Raven.«
   »Wurde aufgehalten«, dröhnt der Verzerrer aus seinem Hals. »Hat euch jemand gesehen?«
   »Klar, alle Bullen vom zehnten Distrikt«, flüstert Popcorn sarkastisch, während sie die Hände zu Fäusten ballt. Ihr Schlangentattoo leuchtet sandrot. »Was soll die bescheuerte Frage?«
   »Schon gut.« Raven lächelt mit langen Zähnen. »Wann hat er die Blaue geschluckt?«
   »Vor zehn Minuten«, erklärt Popcorn und senkt den Kopf, um Raven nicht in die Augen zu schauen. »Ich ...«
   »Was?«
   »Ach, nichts!«
   Aus dem Mantel holt Raven eine umgebaute Mini-Konsole hervor. Er geht zum Jungen und bückt sich, befühlt seine Doppelbuchse am Hals. »Billigmodell, schlampige Arbeit. Was hast du mir da angeschleppt?«
   »Die alte Frau reichte dir nicht. Jetzt sollte es was Junges sein ...«
   »... mit sauberen Anschlüssen!«, dröhnt Raven. Sein Verzerrer übersteuert in den Höhen. »Wehe, mir reißt die Verbindung!«
   »Wird schon nichts passieren«, sagt Popcorn gepresst und schlägt ihr Haar zurück. »Pass auf, Raven, das war das letzte Mal. Ich will diesen Dreck nicht mehr machen.«
   »Popcorn, Popcorn, wirst du etwa nutzlos für mich?« Wieder dieses Lächeln. »Muss ich dich an Quetzalcoatl zurückgeben?« Seine Augen, kaltes Blau, wie die Blitze eines Tasers vor dem Schock.
   Popcorn weicht zurück. »Nein, ich ...«, beginnt sie und schluckt die Furcht hinunter. »Ach Scheiße, mach doch, was du willst!«
   »Wir reden später.« Raven schiebt dem Teen zwei Stecker in den Hals, bevor er sich selbst an die Konsole klinkt. Er drückt den Startknopf, wartet, hämmert zwei Befehle in die Tastatur und – holpriger Einstieg. Die Plastneuronen sind zu frisch, um ihn mit voller Geschwindigkeit durchzuleiten. Rubinrote Nervenblitze knistern unregelmäßig, plötzlich ein Einschlag mit gefährlicher Rückkopplung. Ein Knall wie von einer zerreißenden E-Gitarrensaite peitscht durch sein Hörzentrum. Flackern und Schmerz. Raven kompensiert die Störungen und nimmt nochmals Anlauf, langsamer diesmal, gleitet in den Thalamus des Jungen, weiter zur Amygdala.

*

Popcorn lehnt an einem Stahlpfeiler, die Arme auf der Brust verschränkt, und beobachtet Ravens abstoßende Körperbewegungen, das Zucken der Beine, das Nicken des Kopfes in einem wiederkehrenden Rhythmus – auf und ab, auf und ab, wie bei einer Gliederpuppe.
   »Kaputter Psycho«, faucht sie abfällig, in der Gewissheit, dass er sie nicht mehr hören kann. »Mit dir oder bei ihm, ich weiß nicht mehr, was schlimmer ist.« Popcorn langt in ihren Stiefel und zieht eine Packung Pink Star hervor. Fahrig nimmt sie eine Kippe und das Feuerzeug, raucht; der rosa Dunst verteilt sich im Schacht. »Hättest mich nicht dort rausholen sollen. Lieber ne Hure als das hier.« Popcorn inhaliert tief, bläst eine Rauchwolke von sich, während ihre Gedanken zurückschweifen, in die Gasse der gefiederten Schlange ...

*

Nebel aus Chemikalien und Dampf steigen von den Bordsteinen auf. An einer Hauswand strahlt Liebesreklame, fast sakral in hellen, purpurnen Tönen. Mädchen stehen davor und warten auf Kundschaft, jedes mit einer Tätowierung am Bein – Klapperschlangen, Mambas und Vipern.
   »Was für ne miese Nacht«, raunt eine fette asiatische Hure, deren Brüste bei jedem Wort schaukeln. »Ficken wohl heute die eigenen Frauen.«
   »Ich mach noch zwei Stunden!«, ruft Popcorn gedämpft. Sie steht in einer Nische und raucht.
   »Wär auch besser für dich, Schätzchen! Bei Neuen hat Quetz dauernd den Taser parat!«
   Dampfwolken wehen herüber und verhüllen die Sicht, nur Umrisse von roter und grauer Farbe.
   Erst jetzt bemerkt Popcorn die Gestalt neben sich, sehr hager und lange, silberne Haare; Raven. Er öffnet den Mantel, um besser sprechen zu können: »Bist du noch frei?«
   »Sicher«, erwidert Popcorn, an ihrer Pink Star ziehend. »Mein Körper kostet 300 pro Stunde, 200 für ne halbe.« Sie streckt den Brustkorb vor. »Worauf stehst du, Cowboy?«
   »Komm mit«, krächzt Raven und deutet auf das Palace, ein Stundenmotel für alle Klassen, von edel bis schnell. »Da rein.«
   »Alles klar.«
   Sie überqueren die Straße und betreten das Gebäude. Im obersten Stock angekommen, marschiert Raven den Korridor entlang und hält vor einer Tür, über der grünes Licht schimmert. Er zieht seine CredCard hervor und steckt sie ins Schloss.
   »Wie lange?«, fragt eine metallische Stimme.
   »20 Minuten.«
   Die Tür gleitet auf; Popcorn geht an Raven vorbei, zu einem Bett ohne Decken, ohne Kissen. Noch im Gehen lässt sie ihr Kleid fallen. »Okay, worauf stehst du?«, fragt sie erneut, während sie sich nackt aufs Laken legt. »Na?«
   Raven streift den nassen Mantel ab und faltet ihn auf einer Stuhllehne. »Wie lang hat er dich schon? Siehst recht unverbraucht aus.«
   »Quetzalcoatl?«
   »Ja.«
   »Geht dich nichts an«, murrt Popcorn und setzt sich auf. »Also was willst du?«
   »Dich anschauen.« Raven geht rüber zum Bett. »Leg dich hin.« Seine Handschuhe streichen über ihre Haut, die blauen Flecken, zeichnen die tätowierte Schlange nach, dann gleiten sie an der Hüfte aufwärts zu ihren Rippen und hoch zum Hals. »Keine Buchsen, sehr gut.« Zögernd umschließt er ihre Kehle und drückt zu, fester, bis Popcorn keine Luft mehr bekommt. Sie windet sich in seinem Griff, versucht die Hände wegzureißen. »Bist hübsch, kann dich gebrauchen«, krächzt Ravens kalte Elektrostimme. »Zieh deinen Fummel über, ich werde mit Quetzalcoatl sprechen.«

*

Tausendfach potenzierte Gefühle, ein Nebel aus kristallinem Glück, kaum auszuhalten. Zwischen den Silberfäden übermannt Raven die Extase gewebter Impulse. Lustvoll gibt er sich der Drogenwirkung hin, saugt sie in sich auf, in seinen eigenen kalten, gefühlstoten Körper mit den vielen Einstichen, den verknöcherten Adern. Wie früher, wie früher! Ravens verklärte Augen öffnen sich – und er sieht gerade noch, wie Popcorn ihm eine Metallstange über den Kopf zieht, bevor sie auf seine Konsole eindrischt.
   Blutrotes Licht wirft ihn zurück, die Stecker lösen sich vom Deck, gleichzeitig reißt die Übertragung und kalter Schmerz trifft ihn mit voller Härte. Raven sackt nach hinten, während Popcorn ausholt und ihm die Stange zwischen die offenen Kiefer schlägt. Beim dritten, vierten Schlag bricht sein Schädel; Popcorn lässt die Stange fallen. Sie kniet nieder und rüttelt den Teen wach. »Wir müssen abhauen!«
   »He, was ist los?«, seufzt dieser benommen. »Kann ...«
   »Beeilung, mach hin!«, brüllt Popcorn ihn an und zieht ihn in die Höhe. Beide rennen die Treppe hoch, auf die Straße hinaus.
   »Wer war – der Kerl da?«
   »Nur ein Penner.« Popcorn drängt ihn weiter, zu einer Gasse, wo sie untertauchen können. An einem Stand mit 5Sense-Schwarzkopien halten sie an.
   »Bist du etwa noch klar?«, fragt der Teen schwankend, während er versucht, Popcorns Augen zu mustern. »Und was ging unten im Schacht ab? Dieser Penner, wollte er den ...?«
   »Du stellst zu viele Fragen«, fährt Popcorn dazwischen. Sie schlingt den Arm um seine Hüfte, atmet befreit auf. »Komm, Kleiner, ich zeig dir nen neuen Schwertschlag.«
   »Ich heiße Razor.«
   »Wie du meinst.«
   Sie laufen die Gasse entlang und verschwinden in der Menge, zwischen Punks und Huren und Schlägern. Willkommen im Asphaltgarten!

© 2005 Frank Hebben
Graphik: Thomas Hofmann

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21.05.06 • 10.06.06