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ALIEN CONTACT

Stephen Baxter

Britischer Schriftsteller (*1957)

Mathematisch | Phantastisch | Jugendlich | Öffentlich | Bibliographie

Science Fiction > Alien Contact | Personen-Lexikon
Name: Stephen Baxter
Geboren: 1957 in Liverpool/England

Mathematisch

Stephen M. Baxter wurde in Liverpool geboren und wuchs dort in einer katholischen Familie auf. Seine Jugend verbrachte er mit Fernsehen, der Lektüre von SF-Klassikern und dem Schreiben erster eigener Kurzgeschichten. Um sich ein regelmäßiges Einkommen zu sichern, studierte er Mathematik in Cambridge und machte seinen Doktor als Ingenieur an der Universität von Southampton. Danach unterrichtete er Mathematik und Physik an der Schule und arbeitete einige Jahre lang als Informatiker. 1986 wurde sein Buch Angular Distribution Analysis in Acoustics über spezielle Probleme der Akustik vom Springer-Verlag veröffentlicht.

Phantastisch

Baxters erste Science-Fiction-Story »The Xeelee Flower« wurde 1987 vom Britischen Magazin Interzone abgedruckt. Weitere Kurzgeschichten folgten in Interzone, Isaac Asimov's Science Fiction Magazine und anderen Zeitschriften. Das Floß (Raft • 1991) war Baxters erster SF-Roman, der bei HarperCollins in Großbritannien erschien, und gleichzeitig der erste Band seines Xeelee-Zyklus, in dem er sich mit Aspekten der modernen Physik wie Neutronensternen und Superstrings beschäftigt. Doch man würde Baxter nicht gerecht, wenn man ihn nur als Autor von Hard SF klassifizieren würde, denn der Roman Zeitschiffe (The Time Ships • 1995) ist eine spannende Fortsetzung zu H. G. Wells' Die Zeitmaschine (The Time Machine • 1895), und Mission Ares (Voyage • 1996) präsentiert eine Alternativwelt, in der die ersten Menschen bereits 1986 auf dem Mars landen.

Alle SF-Romane von Baxter wurden in den USA nachgedruckt und einige ins Deutsche, Französische, Japanische und andere Sprachen übersetzt. Seine Bücher wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der Philip K. Dick Award, der John Campbell Memorial Award, der britische Science Fiction Association Award, der deutsche Kurd Lasswitz Preis und der japanische Seiun Award. Auch für seine fünfzig Kurzgeschichten erhielt er Auszeichnungen. Sie erschienen gesammelt in Vacuum Diagrams (1997) und Traces (1998), während sie auf deutsch in verschiedenen Anthologien abgedruckt wurden.

Jugendlich

Seit 1995 arbeitet Baxter als selbstständiger Autor. Er hat auch einige Jugendbücher veröffentlicht, zum Beispiel Gulliverzone (das zur Serie The Web gehört) oder Mammoth: Greyhair (1999), den ersten Band einer Serie über Mammuts. Außerdem schrieb er Drehbücher für die britischen Fernsehserien Invasion Earth und Space Island One und entwickelt zur Zeit die Kinderfernsehserie The Link.

Öffentlich

Stephen Baxter lebt in der englischen Grafschaft Buckinghamshire. Er war Ehrengast auf dem Novacon 23 (November 1993 in Birmingham), auf den 9. Science Fiction Tagen (März 1997 in Dortmund) und auf dem SF Seminar (Mai 1997 in Tokio). Außerdem war er vom 21. bis 24. Mai 1999 zu Gast auf dem TRINITY-Con in Dortmund.

Bernhard Kempen


Foto: Peter Fleissner
Stephen Baxter erhielt den Kurd Laßwitz Preis für:
• Zeitschiffe
(The Time Ships) • Bester ausländ. Roman 1995
Kurd Laßwitz Preis
Siehe auch
Bibliographie
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21.05.06 • 10.06.06