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| Lexikon > Personen | Film |
| Name: Wallace Fitzgerald Beery Alias: Wallace Beery Geboren: 1.4.1885 in Kansas City/Missouri Gestorben: 15.4.1949 in Los Angeles/Kalifornien |
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| Mit 16 Jahren begann Beery
seine Showkarriere als Assistent des Elefantentrainers im Zirkus der Ringling Brothers.
Als ihm zwei Jahre später ein Leopard den Arm zerfleischte, ging er nach New York, um
dort in Musicals und Varietés aufzutreten. Er spielte abwechselnd in Musicals am Broasway
und auf der Theaterbühne in Kansas City. 1913 unterschrieb er einen Vertrag mit der
Filmfirma Essanay und brach in die neue Filmstadt Hollywood auf. Dort spielte Beery zu
Anfang vorzugsweise Frauenrollen wie in der Sweedie-Serie (1914-15), wo er die
Titelrolle eines schwedischen Hausmädchens verkörperte. Dabei lernte er 1915 eine junge
Kollegin namens Gloria Swanson kennen, die er 1916 heiratete, nachdem er aus Japan
zurückgekehrt war, wo er erfolglos versucht hatte, eine eigene Filmfirma zu gründen.
Auch seine Ehe mit dem berühmten Stummfilmstar scheiterte schon kurz darauf und wurde
1919 geschieden. Seine zweite Ehe mit Rita Gilman dauerte ebenfalls nur einige Jahre und
endete 1930 mit der Scheidung. Doch allmählich hatte sich der kräftig gebaute und
jähzornige Beery in den zwanziger Jahren zu einem angesehenen Charakterdarsteller
entwickelt, so mit der Rolle als König Richard in Robin Hood (Robin Hood,
1922). In Drei Zeitalter (The Three Ages, 1923) spielte er den Rivalen
von Buster Keaton und in Die
verlorene Welt (The Lost World, 1925) nach Arthur Conan Doyle die Rolle
des Professor Challenger. Zu Beginn
der Tonfilmzeit erhielt er einen Oscar für seine Darstellung eines Boxers in Der
Champ (The Champ, 1931) und hatte kurz darauf einen weiteren großen Erfolg
als Long John Silver in Die Schatzinsel (Treasure Island, 1934). Wallace
Beery hatte etwa 150 Filmrollen gespielt, als er kurz nach seinem letzten Auftritt in Big
Jack (1949) an Herzversagen starb. Er ist der Halbbruder des Stummfilmschurken Noah Beery, dessen Sohn Noah Beery jr. als Vater von James Garner in Detektiv Rockford: Anruf genügt (The Rockford Files, 1974-80) zu sehen war. |
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