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ALIEN CONTACT

David Feintuch

US-amerikanischer Schriftsteller (1944 – 2006)

Science Fiction > Alien Contact | Personen-Lexikon
David Feintuch, 1944 in New York geboren, arbeitete als Fotograf, Anwalt und Antiquitätenhändler, bis er sich in den 1990er Jahren dem Schreiben von SF- und Fantasy-Literatur zuwandte.

Sein Debüt, die siebenbändige Seafort Saga ist ein Space-Opera-Zyklus, der Karriere und Abenteuer des Raumkadetten Nicholas Seafort thematisiert. In Midshipman’s Hope (1994, dt. Sternenkadett Nick Seafort) bricht er als Offiziersschüler auf und bringt es über die weiteren Stationen Challenger’s Hope (1995, dt. Commander Nick Seafort – Der zweite Kontakt), Prisoner’s Hope (1995, dt. Captain Nick Seafort – Die Gefangenen), Fisherman’s Hope (1996, dt. Kommandant Nick Seafort – Die Verzweiflung des Fischers), Voices of Hope (1996, dt. Der Sohn des Fischers), Patriarch’s Hope (1999, dt. Admiral Nick Seafort - Der Staatsstreich) und Children’s of Hope (2001, dt. Kinder der Hoffnung) bis zum Oberbefehlshaber der Flotte.

Das ganze ist eine Militärklamotte in Reinkultur, eine der trivialsten Umsetzungen der berühmten Hornblower-Romane, die die Science Fiction aufzuweisen hat.

Über einen ähnlichen Leisten schlug Feintuch auch seine beiden Fantasy-Romane um Rodrigo von Caledon. Im ersten Teil, The Still (1997, dt. Der Spiegel von Caledon) absolviert der Prinz die obligatorischen Lehr- und Wanderjahre, nicht ohne tyrannischen Oheim und fiese Intrigen am Hof. Im zweiten Teil, The King, wird er dann erwartungsgemäß Herrscher und muß sich auf dem Thron behaupten.

David Feintuch umgab sich in seinem Haus in Michigan gern mit Antiquitäten, die alten Seehelden und auch das europäische Mittelalter hatten es ihm angetan. So gestaltete er auch seine Romane, die zumindest dem Anspruch leichter, anspruchsloser Unterhaltung gerecht werden. Auf originelle neue Ideen legte er indes weniger Wert, sein Konzept »mehr von dem Gleichen« kam aber immerhin so gut bei den Lesern an, daß er 1996 dafür den John W. Campbell Award for the Best New Writer gewann.

David Feintuch ist am 16. März 2006 an den Folgen eines Herzinfarkts verstorben.

Siegfried BreuerALIEN CONTACT

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28.08.10 • 02.09.10