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Personen-Lexikon

Gong Li

Chinesische Schauspielerin (*1965)

Lexikon > Personen | Film
Name: Gong Li
Geboren: 31.12.1965 in Shenyang, VR China
Gong Li wurde 1965 in der chinesischen Provinz Liaoning geboren. 1985 wurde sie in die Central Drama Academy in Peking aufgenommen, an der sie 1989 ihren Schauspielabschluß machte. Seither hat sie sich durch ihre brillante und vielseitige Darstellung in zahlreichen Filmen einen Namen gemacht. U.a. in Zhang Yimous Rotes Kornfeld (Hong gao liang • VRC 1987), Judou (Ju Dou • VRC/J 1990), Rote Laterne (Da hong deng long gao gao gua • HK/VCR 1991), Die Geschichte der Qui Ju (Qiu Ju da guan si • VCR/HK1992), Leben (Huozhe • HK/VCR 1994) und Shanghai Serenade (Yao a yao yao dao waipo qiao • VCR/F 1995). Sie spielte außerdem in Chen Kaiges Lebewohl, meine Konkubine (Ba wang bie ji • HK/VCR/RC 1993), Verführerischer Mond (Feng yue • VCR 1996) und seinem jüngsten Film Der Kaiser und sein Attentäter (Jing ke ci qin wang • VCR/F/J 1999).

Gong Li arbeitete außerdem mit Regisseuren wie Li Han-Hsiang, Ching Siu-Tung (Qin yong • Terracotta-Warrior • HK 1989) Sylvia Chang, Huang Shujin und Wayne Wang (Chinese Box, J/USA/D/F 1997).

Gong Li, die zur Zeit in Hongkong, Singapur und Peking lebt, ist Mitglied des Volkskongresses der Volksrepublik China und setzt sich gegen staatliche Filmzensur ein. Im Februar 2000 wurde sie zur UNICEF-Botschafterin ernannt und hat in dieser Funktion das Kinderfilmfestival der Berlinale 2000 eröffnet.

  • Gong Li war Präsidentin der Internationalen Jury der 50. Berlinale im Jahr 2000. Erstmals wurde somit eine chinesische Persönlichkeit ernannt, um dieses angesehene Amt bei einem großen westlichen Festival zu übernehmen.

• Quelle: Berlinale


Foto: Pandora
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28.08.10 • 08.09.10