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Personen-Lexikon

Harry Hoyt

Amerikanischer Filmregisseur

Lexikon > Personen | Film
Name: Harry O. Hoyt
Alias: Harry Hoyt
Hoyt studierte in Columbia und Yale und arbeitete zunächst als Anwalt, bevor er 1914 Drehbuchautor für D. W. Griffith wurde und danach auch als Cutter tätig war. Regie führte er erstmals bei dem Film The Curse of Drink (1922). Sein einziger großer Erfolg war Die verlorene Welt (The Lost World, 1925), bei dem Hoyt mit den lebenden Schauspielern arbeitete, während sich Willis O'Brien um die Trickdinosaurier kümmerte. Danach bereitete er mit O'Brien das Filmprojekt Creation vor, bis es 1931 eingestellt wurde. Nach neun Stummfilmen konnte Hoyt mit Jungle Bride (1933) nur noch einen einzigen Tonfilm realisieren. In den folgenden Jahren hatte er große Schwierigkeiten, angemessene Aufträge zu finden und schrieb Drehbücher für Billigfilme. Im November 1938 führte er das Atlantis-Projekt O'Briens unter dem Titel Lost Atlantis mit dem Tricktechniker Fred W. Jackman weiter, mußte es jedoch nach kurzer Zeit aufgeben. Danach konnte Hoyt nur noch zwei Drehbücher verkaufen, die als Lost Canyon (1942) und The Avenging Rider (1943) verfilmt wurden. Zuletzt arbeitete er als Produzent von Industrie- und Werbefilmen.

Bernhard Kempen

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21.05.06 • 10.06.06