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| Name: Peter Hyams Geboren: 26.7.1943 in New York |
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| Peter Hyams ist der Enkel des
Theaterimpresarios Sol Hurok und der Sohn des Broadway-Agenten Barry Hyams und seiner Frau
Ruth Hyams, die später in zweiter Ehe den Dirigenten Arthur Lief heiratete. Am Hunter
College in New York und an der Universität von Syracuse studierte er Kunst und Musik.
Zunächst machte er sich einen Namen als Jazz-Schlagzeuger und trat in New Yorker
Nachtclubs mit Jazz-Stars wie Bill Evans und Maynard Ferguson auf. Nach dem erfolgreichen
Abschluß seines Studiums begann er 1964 als Nachrichtensprecher beim Sender NBC. In
Vietnam drehte er eine beeindruckende Kriegsdokumentation und danach einige weitere
Dokumentarfilme für das Fernsehen. 1970 zog er nach Los Angeles und verkaufte kurz darauf sein erstes Drehbuch an die Paramount. Es wurde unter dem Titel Tanja Baskin - Anruf genügt (T. R. Baskin USA 1971) von Herbert Ross verfilmt und von Peter Hyams selbst produziert. Danach schrieb und inszenierte er drei Jahre lang für das Fernsehen, bis er mit dem Polizei-Thriller Spur der Gewalt (Busting USA 1974) sein Debüt als Filmregisseur gab. Mit Unternehmen Capricorn (Capricorn One USA 1978) drehte er einen vielbeachteten Science-Fiction-Film über den ersten bemannten Marsflug, bei dem die Öffentlichkeit hinters Licht geführt werden soll. Danach folgten der Actionfilm Das tödliche Dreieck (Hanover Street GB 1979) mit Harrison Ford, der Weltraumwestern Outland - Planet der Verdammten (Outland GB 1980) mit Sean Connery und Ein Richter sieht rot (The Star Chamber USA 1983) mit Michael Douglas. Äußerst zwiespältig reagierte die Kritik auf 2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen (2010 USA 1984) nach dem Roman von Arthur C. Clarke - einerseits ein handwerklich gelungener und spannender Raumflugthriller, andererseits eine völlig mißlungene Fortsetzung des SF-Klassikers von Stanley Kubrick. Mit seinen weiteren Filmen wie Presidio (The Presidio USA 1988), Narrow Margin - Zwölf Stunden Angst (Narrow Margin USA 1990) oder Sudden Death (Sudden Death USA 1995) lieferte Hyams zuverlässig spannende Unterhaltung ohne Tiefgang ab und kehrte mit Timecop (Timecop USA 1994), Das Relikt (The Relic USA 1996) oder End of Days - Nacht ohne Morgen (End of Days USA 1999) immer wieder zum phantastischen Genre zurück. Seit 2010 kümmert sich der experimentierfreudige Regisseur gleichzeitig als Chefkameramann um die visuelle Gestaltung seiner Arbeiten. |
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