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| Name: Samuel Leroy Jackson Alias: Samuel L. Jackson, Samuel Jackson, Sam Jackson Geboren: 1949 in Chattanooga/Tennessee |
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| Der fast 1,90 m große
Schwarze wuchs in Chattanooga/Tennessee auf (nach einigen Quellen wurde er nicht dort,
sondern 1948 in Washington D.C. geboren). Er spielte Waldhorn und Trompete im
Schulorchester und machte 1972 am Morehouse College in Atlanta seinen Abschluß im Fach
Schauspiel. 1969 wurde er kurzzeitig vom College verwiesen, weil er mit einer Geiselnahme
gegen die Behandlung schwarzer Studenten protestiert hatte. Während der Studienzeit
übernahm er seine erste Rolle im Film Together for Days (USA 1972). In den
Siebzigern schloß er sich zusammen mit seinem Schauspielerkollegen Morgan Freeman der
Negro Ensemble Company an und trat hauptsächlich im Theater und Fernsehfilmen auf. Nach
kleinen Rollen in Milos Formans Ragtime (Ragtime USA 1981) und in
Fernsehserien wie Spenser (Spenser: For Hire USA 1989-92) war er
ab Ende der achtziger Jahre häufiger auf der Kinoleinwand zu sehen. Größere Bekanntheit
erlangte er durch seine Mitwirkung in drei Filmen von Spike Lee, Do the Right Thing
(Do the Right Thing USA 1990), Mo' Better Blues (Mo' Better
Blues USA 1990) und in Jungle Fever (Jungle Fever USA
1991). Für seine Darstellung eines Cracksüchtigen in Jungle Fever verlieh ihm
die Jury der Filmfestspiele von Cannes zum einzigen Mal einen Preis als bester
Nebendarsteller. Kurz vor Beginn der Dreharbeiten hatte Jackson selbst einen erfolgreichen
Drogenentzug abgeschlossen. Danach spielte er Nebenrollen wie den Computertechniker Ray Arnold in Steven Spielbergs Jurassic Park (Jurassic Park USA 1993), aber auch die zweite Hauptrolle als Zeus Carver neben Bruce Willis in Stirb langsam - Jetzt erst recht (Die Hard with a Vengeance 1995). Großen Eindruck machte er als bibelfester Killer Jules in Quentin Tarantinos Kultfilm Pulp Fiction (Pulp Fiction USA 1994), der ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte, und als Vater des vergewaltigten Mädchens in Joel Schumachers Die Jury (A Time to Kill USA 1996). In Barry Levinsons Sphere - Die Macht aus dem All (Sphere USA 1998) spielte er den undurchschaubaren Wissenschafter Harry Adams und entdeckte privat seine Leidenschaft fürs Sporttauchen. In George Lucas' Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (Star Wars: Episode I - The Phantom Menace USA 1999) ist er als Jedi-Ritter Mace Windu zu sehen, nachdem er sich als bekennender Star-Wars-Fan intensiv um eine Rolle im neuen Teil der Weltraumsaga bemüht hatte. Mit seinem Auftritt in in Renny Harlins Deep Blue Sea (Deep Blue Sea USA 1999) wirkte er nach Sphere zum zweiten Mal an einem Unterwasser-Thriller mit. Spätestens mit Filmen wie William Friedkins Rules - Sekunden der Entscheidung (Rules of Engagement USA 2000), Unzerbrechlich (Unbreakable USA 2000), wo er erneut an der Seite von Bruce Willis zu sehen war, oder Shaft - Noch Fragen? (Shaft USA 2000) wurde Jackson endgültig zum großen Hollywood-Star. Auch in Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger (Star Wars: Episode II - Attack of the Clones USA 2002) trat er wieder als Jedi-Ritter auf. Samuel L. Jackson ist seit 1980 mit der Schauspielerin LaTanya Richardson verheiratet. 1982 kam ihre Tochter Zoe zur Welt. In seinem Haus in Hollywood hat er sich ein eigenes Kino eingerichtet. |
![]() Foto: LucasFilm |
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