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Kurd Laßwitz

Deutscher Schriftsteller (1848-1910)

Lexikon > Personen
Der 1848 in Breslau geborene Kurd Laßwitz war Naturwissenschaftler und promovierter Philosoph mit Interesse an Astronomie, Gymnasiallehrer für Mathematik und Physik, zudem Autor einiger Sachbücher und zahlreicher utopisch-phantastischer Romane und Kurzgeschichten.

Sein 1897 erschienenes Buch Auf zwei Planeten wurde in mehrere Sprachen übersetzt und erreichte 1930 eine Auflage von 70.000 Exemplaren, bevor es von den Nazis als »zu demokratisch« verboten wurde. Kurd Laßwitz schildert darin den Besuch friedlicher, moralisch überlegener Marsbewohner, die auf der Erde eine gewaltfreie, ethisch fortschrittliche Gesellschaft errichten wollen, zuletzt jedoch unter dem menschlichen Einfluß selbst korrumpiert werden. In der ebenfalls 1897 erschienenen Kurzgeschichte »Auf der Seifenblase« beschreibt er eine faszinierende Miniaturwelt. Die prähistorische Erzählung Homchen - Ein Tiermärchen aus der oberen Kreide kam 1902 in der Märchensammlung Nie und Immer heraus.

Kurd Laßwitz starb 1910 in Gotha und war zu seinen Lebzeiten einer der meistgelesenen Science-Fiction-Schriftsteller des deutschsprachigen Raums.

Siehe auch
Kurd Laßwitz Preis
Homchen - Ein Tiermärchen aus der oberen Kreide
Beiträge von Kurd Laßwitz bei epilog.de
[Romanauszug] Homchen (1902) | Der kühne Kala
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Homchen - Ein Tiermärchen aus der oberen Kreide
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28.08.10 • 02.09.10