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| Name: Juanita Horton Pseudonym: Bessie Love Geboren: 10.9.1898 in Midland/Texas Gestorben: 26.4.1986 |
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| Die Tochter eines texanischen Cowboys machte zunächst eine Ausbildung als Chiropraktikerin, nachdem ihre Family nach Hollywood umgezogen war. Dann schickte ihre Mutter sie zu einem Vorstellungsgespräch zur Filmfirma Biograph, weil sie hoffte, ihre Tochter würde als Schauspielerin mehr Geld verdienen. Der Regisseur D. W. Griffith war von der hübschen jungen Frau angetan und gab ihr eine kleine Rolle in Intoleranz - Die Tragödie der Menschheit (Intolerance, 1916). Danach wechselte sie zur Vitagraph, wo sie in einigen Komödien spielte. In den zwanziger Jahren wurden ihre Rollen etwas ernsthafter wie in Those Who Dance (1924), und sie trat nun auch im Theater auf. Sie tanzte den ersten Charleston der Filmgeschichte in The King on Main Street (1925), war als Paula White in Die verlorene Welt (The Lost World, 1925) zu sehen und begeisterte das Publikum in Cecil B. DeMilles Dress Parade (1927). Danach drehte sie einige Tonfilme und wurde für ihren Auftritt in The Broadway Melody (1929) sogar für den Oscar nominiert, doch 1931 zog sie sich plötzlich aus dem Filmgeschäft zurück. 1935 ging sie nach England und trat dort während des Zweiten Weltkriegs vor amerikanischen Truppen auf. Ab den fünfziger Jahren nahm sie wieder kleinere Rollen in britischen Filmen wie Die Reise ins Ungewisse (No Highway, 1951), Children of the Damned (1963) oder Sunday, Bloody Sunday (Sunday, Bloody Sunday, 1971) an und war auch gelegentlich im Fernsehfilmen zu sehen. Wenige Jahre vor ihrem Tod feierte sie ein kurzes Comeback in größeren Produktionen wie Milos Formans Ragtime (Ragtime, 1981). | ![]() |
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