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| Science Fiction > Alien Contact | Personen-Lexikon |
| Eine der schillerndsten
Figuren der neueren deutschen Phantastik ist Michael Marrak. Geboren am 5.11.1965 in
Weikersheim, lebt und arbeitet er heute in der Nähe von Stuttgart. Hervorgetreten ist
Marrak Anfang der neunziger Jahre als Autor, Herausgeber und Anthologist und gehört
zugleich zu den profiliertesten Zeichnern der Szene. Seine Erzählungen umfassen Science Fiction, Horror und Fantasy ebenso wie das Groteske, Surreale und
Experimentelle. Es wimmelt auf ihren exotischen Bühnen von bizarren Wesen, düsteren
Städten, urbanen Alpträumen, dämonischen Frauengestalten und maschinellen Schrecken.
Marrak greift mythologische und genretypische Motive auf unnachahmliche Weise auf und
zeigt dabei oft einen kauzigen Humor. Er vermischt die Genres zu einer Melange aus teils
klassischem, teils postmodernem Crossover oder läßt Gattungsgrenzen ganz außer acht.
1997 erschien innerhalb der Wiener Edition Mono sein erster Roman Die Stadt der Klage,
ein üppiges Höllengemälde voll grotesker und absurder Eigenheiten als moderne Version
der danteschen Hölle, eine imposante Schöpfung des Unbewußten, die den Leser eben noch
vor den Kopf stößt und gleich darauf tiefes Grauen verspüren läßt. Mit Die Stille
nach dem Ton (ALIEN-CONTACT-Buch) legte er eine
Sammlung grotesker SF-Novellen vor. Für die Titelgeschichte erhielt er den Deutschen Science Fiction Preis.
Im September 2000 erschien Marraks Roman Lord Gamma als ALIEN-CONTACT-Buch
im Shayol-Verlag, und 2002 der Roman Imagon im Festa
Verlag, die beide mit dem Kurd
Laßwitz Preis ausgezeichnet wurden. Hardy Kettlitz / rh |
![]() Foto: Frank Gerigk |
| Michael
Marrak erhielt den Kurd Laßwitz Preis für: Lord Gamma Bester Roman 2000 Imagon Bester Roman 2002 |
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