| Simon Wells ist ein Urenkel
des britischen Autors Herbert George Wells,
seine Eltern sind Professoren an der Cambridge University. Er selbst studierte
Audiovisuelles Design an der Leicester Polytechnic. Danach arbeitete er für den
britischen Animator Richard Williams, und inszenierte zahlreiche Trick-Werbespots. Nach
der Schließung des Williams-Studios war er für die Zeichentricksequenzen in Robert
Zemeckis Falsches
Spiel mit Roger Rabbit (Who Framed Roger Rabbit? USA 1988)
verantwortlich. Für Zemeckis arbeitete er außerdem als Storyboarder und Designer an
dessen Filmen Zurück in die Zukunft II (Back to the Future II
USA 1989) und Zurück in die Zukunft III (Back to the Future III
USA 1990) mit. An den Zeichentrickfilmen Feivel - Der Mauswanderer im Wilden Westen
(An Americal Tail: Feivel Goes West USA 1991), 4 Dinos in New York
(We're Back! A Dinosaur's Story USA 1994) und der DreamWorks-Produktion Der
Prinz von Ägypten (The Prince of Egypt USA 1998) war Simon Wells als
Co-Regisseur beteiligt. Zuvor hatte er beim Amblimation-Zeichentrickfilm Balto - ein
Hund mit dem Herzen eines Helden (Balto USA 1995) erstmals allein
Regie geführt. Sein Debüt als Realfilmregisseur gab er mit The Time Machine (The
Time Machine USA 2001) nach dem berühmten Roman seines Urgroßvaters.
Bernhard
Kempen
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