Stories
- Michael Marrak:
Astrosapiens
- »In der ersten Szene bekommt man den Alltag eines Mannes geschildert, dessen
blutiger Job es ist, die an Bord einer Raumstation teleportierte Fauna eines neu
entdeckten Planeten zu eliminieren und für die wissenschaftliche Sektion weiterzuleiten,
was allerdings nicht immer reibungslos verläuft - eine willkommene Gelegenheit für
Marrak, seine grotesk-dunkle Phantasie spielen zu lassen.
Marraks Welten sind teilweise so fremd, wie man sie sich selbst nicht vorzustellen vermag;
dabei schildert er sie aber so anschaulich, daß man geneigt ist zu glauben, er hätte sie
mit eigenen Augen gesehen. Michael Marrak ist einer der wenigen Autoren, denen ich diese
Vorstellung auch abnehmen würde.«
schrieb Jürgen Thomann über »Astrosapiens« im Nachwort des Erzählungsbandes Die
Stille nach dem Ton.
- Bernhard Kempen:
Greedy - Der Duft der
Orangen
- Greedy besitzt ein Raumschiff. Um sich über Wasser zu halten, muß sie zuweilen auch
etwas gefährlichere Transport-Jobs übernehmen. Eine Ladung Orangen ist ja noch in
Ordnung, aber wenn dann ein paar Außerirdische hinzukommen, die der Duft der Orangen in
sexuelle Raserei versetzt, dann ... Lesen Sie selbst!
- Gabi Neumayer: Du bist nicht allein
- Grenda ist auf einer Forschungsmission. Einige Freunde versuchen ihr, die Zeit zu
vertreiben, doch wenn man auf engstem Raum zusammenlebt, kann man sich ziemlich auf die
Nerven gehen. Vor allem dann, wenn die Freunde nicht real sind ...
Sekundär
- Albrecht Fritzsche: Fanliteratur - Versuch einer anderen Beschreibung der
Science Fiction
- »Unter den vielen Widersprüchen, die die Science Fiction umgeben, gibt es einen
besonders faszinierenden: Niemand weiß genau, was Science Fiction eigentlich ist. Gewiß
- wenn wir »Star Trek« sehen oder Asimovs »Foundation« lesen, wissen wir, daß es sich
dabei um Science Fiction handelt. Wenn wir in eine Buchhandlung gehen, finden wir dort
eine Science Fiction-Abteilung, und in den Zeitungen können wir lesen, daß der Science
Fiction-Film boomt. Wir alle haben eine intuitive Vorstellung davon, was Science Fiction
ist. Mehr aber nicht.«
Albrecht Fritzsche untersuchte die Science Fiction und das Phänomen Science Fiction-Fan
aus soziologischer Sicht.
- Christian
Hoffmann: Abenteuer in der Welt der Geister
Amos Tutuola - ein Phantastikautor aus Nigeria
- »Autoren aus Afrika haben bei uns einen schweren Stand, obwohl es im Moment einen
erfreulichen Aufwärtstrend gibt. Sind die Leser zu intolerant und lesen lieber
Altbekanntes? Oder liegt es am Verlags- und Vertriebssystem, das mehr und mehr
ausschließlich pekuniäre Interessen verfolgt? Natürlich ist es oft nicht leicht, sich
in die Werke afrikanischer Autoren einzulesen - immerhin ist die literarische Entwicklung
in Afrika ganz anders verlaufen als in Europa und Amerika.«
Christian Hoffmann stellt die außergewöhnlichen Bücher des Afrikaners vor und
erläutert die Besonderheiten der afrikanischen Literatur.
Ausführliche Rezensionen
- Dystopia - weil jede Zukuft anders ist - »Clockwork Orwell« von Thomas Nöske
(von Antje Ippensen)
- Orwells »1984« und Huxleys »Schöne Neue Welt« kennen viele Leser. Aber darüber
hinaus gibt es eine Reihe Autoren, die ebenso interessante Bücher geschrieben haben.
Antje Ippensen hat das Sachbuch von Thomas Nöske gelesen und kommentiert.
Außerdem
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