ALIEN CONTACT
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Franz Rottensteiner

Deutschsprachige Science-Fiction-Magazine

Ein nostalgischer Rückblick

Science Fiction
Alien Contact
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Sind Science-Fiction-Magazine, im deutschen Sprachraum, ein essentiell notwendiger Bestandteil des SF-Angebotes, wenn sie es je waren? Das darf man bezweifeln, denn trotz der allgemeinen Krise der Science Fiction ist das Kurzgeschichtenangebot auf dem Buchmarkt noch immer beträchtlich, und für Informationen über SF, vor allem das riesige Fernseh- und Filmangebot, gibt es genügend Quellen, von Publikumszeitschriften über Filmmagazine bis zu akademischen Nachschlagewerken und Untersuchungen. Ist die Sehnsucht nach Magazinen daher nicht etwas Überholtes, für viele verbunden mit Kindheitserinnerungen? Bei uns konnten sich SF-Magazine nie auf Dauer halten, anders als auf dem riesigen US-Markt, wo sie zwar auch nur ein Nischenprodukt sind, aber sich einige doch zumindest über Jahrzehnte behaupten konnten. Gewiss, eines der größten, GALAXY, ist nicht mehr, das älteste, AMAZING, auch nicht (obwohl man laufend von Wiederbelebungsversuchen hört), aber ANALOG (das alte ASTOUNDING) gibt es noch immer, obwohl es viel von seinem Glanz verloren hat, den es in den Tagen des eigensinnigen, aber starken John W. Campbell jr. hatte. THE MAGZIN OF FANTASY AND SCIENCE FICTION hält sich aber schon seit 1949 als das literarisch anspruchsvollste SF-Magazin, und ISAAC ASIMOV'S SF MAGAZIN ist unter seinem Editor Gardner Dozois stärker und stärker geworden. Aber wie sieht es auf dem viel kleineren deutschen Markt aus?

Ich kann mich noch gut erinnern, welchen Eindruck das erste deutsche SF-Magazin, der UTOPIA-SONDERBAND (1955) ab Nr. 3 (1956) bis 9 (1957) UTOPIA SCIENCE FICTION MAGAZIN, dann bis Nr. 26 (1959) schlicht UTOPIA MAGAZIN, auf mich machte. Ich kann nicht mehr sagen, ob ich es mit der ersten Nummer entdeckte, vermutlich nicht, denn ich glaube, ich beschaffte mir damals kurz hintereinander mehrere Ausgaben. Der Inhalt des ersten Bandes war gewiss nicht sehr aufregend, es gab Stories von eher unbekannten Autoren wie Lan Wright, Fox Holden, Raymond Z. Gallun und dem Urgestein des amerikanischen SF-Fandoms Forrest J. Ackerman, einem der Geburtshelfer des SF-Fandoms in Deutschland, der auch über sein Spezialgebiet, den »Utopischen Film in Hollywood« berichtete; immerhin enthielt es bereits die für Magazine typische Mischung von Stories und Berichten über SF und populäre Wissenschaft. In dem Heft war aber auch Robert A. Heinleins gefühlvolle Geschichte von patriotischer Tugend und männlichem Heldentum »Die ewige Wacht« zu finden, die mich damals tief beeindruckte. In Walter Ernstings Leitartikel »Das Ziel« war noch von der Förderung des Weltraumgedankens die Rede und davon, dass sich das Magazin vor allem an Leser wende, »die für technische Dinge und wissenschaftliche Erkenntnisse zwar Interesse haben, sich aber nur schwer mit komplizierten Formeln und verwickelten Theorien befreunden können.« Dazu Hugo Gernsbacks Zitat: »Man muß die bittere Pille der Wissenschaft mit dem Zuckerguß des Erlebnisses umgeben, um sie genießbar zu machen.«

Und, am wichtigsten, am Ende des Leitartikels wurde zum Zusammenschluss aller Freunde der SF in Deutschland aufgerufen: »Bald auch in Deutschland!«

Sah das erste Heft noch ziemlich bescheiden aus, enthielt das zweite ein wunderschönes farbiges Weltraum-Cover von Paul Blaisdell, und unter den Geschichten war, außer einem neuen Heinlein, »Die schwarzen Höhlen des Mondes«, auch eine erste Geschichte von A. E. van Vogt, »Ewige Wiederkehr«, weiters unter den Autoren Ross Rocklynne, Walter Kubilius und Wallace West, und bei den Artikeln wurde (von Walter Ernsting) Hugo Gernsback als Vater der Science Fiction vorgestellt.

Die Nr. 3 brachte ein schönes Cover von Sol December und eine weitere Steigerung bei den Kurzgeschichten; unter den Autoren waren A. E. van Vogt mit »Das verzauberte Dorf«, einer seiner besten Kurzgeschichten, Cleve Cartmill, Paul Ernst und Eric Frank Russell mit seinem beliebten humorvollen Seriencharakter »Jay Score«; es gab aber auch respektable deutsche Erzählungen von Jesco von Puttkamer (»Zu jung für die Ewigkeit«) und Hellmut W. Hofmann.

Die Nr. 4 war die vielleicht beste Ausgabe des Magazins, mit der langen Novelle »Mechanistria«, einer weiteren Jay-Score-Erzählung von Eric Frank Russell, A. E. van Vogts klassischer Story »Terra – Alpha Centauri und zurück« und Isaac Asimovs »Der Zweck heiligt die Mittel«, weiteren Übersetzungen und Jesco von Puttkamers »Wer zuletzt lacht«. Und erstmals sprach der inzwischen gegründete SFCD und berichtete vom ersten deutschen SF-Konvent in Dorf bei Bayrischzell.

Die Nr. 5 stand nicht nach, es gab Geschichten von Murray Leinster, Eric Frank Russell, wieder A. E. van Vogt, Ray Bradbury und Kris Neville.

Ab der Nr. 6 war die äußere Erscheinung des Magazins verändert, es wurde eine billiger wirkende Papiersorte verwendet, ab Nr. 7 auch das Format auf das kleinere Heftformat der damaligen UTOPIA-GROSSBÄNDE verkleinert, aber der Inhalt war noch immer ausgezeichnet, besonders beeindruckend die melancholische Bradbury-Geschichte »Es werden kommen leise Regen«, und die Covers, u. a. von Morris Scott Dollens (Nr. 6 und 7) und Ed Emsh (8 und 9) waren gut. In Nr. 7 beeindruckte Arthur C. Clarkes »Geschichtsunterricht« und Jack Vances »Nacht der fünf Monde«, in Nr. 8 Clarkes »Jupiter 5«, in Nr. 9 »Rettungsexpedition« von demselben Autor. Ab Nr. 10 wurde der Umfang von 128 auf 96 Seiten vermindert, und der Inhalt wurde gemischter, obwohl die Nr. 11 z. B. mit Robert A. Heinleins »Coventry« und Lewis Padgetts »Tarnung« aufwartete. Das Magazin schleppte sich fort bis zur Nr. 26 (1959), aber zuletzt wirkte es nur noch lieblos gemacht, mit vielen Geschichten zweifelhaften Werts, indifferenten Standard-SF-Umschlägen und einem Papier, das nach Billigkeit aussah. Der Reiz der ersten Ausgaben war dahin.

Welch eine Begeisterung löste dann das Erscheinen des nächsten unvergessenen Magazins aus, der von Lothar Heinecke redigierten und auch übersetzten deutschen Ausgabe von GALAXY, GALAXIS, die es 1958 und 1959 auf fünfzehn Ausgaben brachte. Zum Unterschied vom UTOPIA MAGAZIN, das von Anfang an Geschichten deutschsprachiger Autoren brachte, erschienen dort nur Übersetzungen aus dem amerikanischen Muttermagazin und, abgesehen von der populärwissenschaftlichen Kolumne Willy Leys, keine Artikel (mit einigen Ausnahmen). Die durchgehend sehr flüssige Übersetzung durch Lothar Heinecke bewirkte auch einen gewissen einheitlichen Eindruck. Ein genauer Textvergleich würde wohl zeigen, dass Heinecke vieles glättete und vereinfachte, dass seine Übersetzungen philologischen Maßstäben vielleicht nicht genügen würden, aber sie waren ungemein lesbar und flüssig und darum eine ideale Einführung in die amerikanische SF des GALAXY-Typus, die sich vor allem durch eine sozialkritische, satirische Ausprägung, ein bestimmtes schriftstellerisches Niveau auch in stilistischer Hinsicht und unweigerlich eine überraschende Pointe auszeichnete. Dort traf der deutsche Leser auf die Creme der damaligen amerikanischen SF, Autoren, die bis dahin kaum bekannt waren: Robert Sheckley, James Gunn, Frederik Pohl, Jerome Bixby, Michael Shaara, Frederik Pohl, F. L. Wallace, Philip K. Dick, Mark Clifton, Fritz Leiber, Gordon R. Dickson, James Blish, Algis Budrys, Clifford D. Simak, William Tenn. C. M. Kornbluth, Horace L. Gold, Wyman Guin, Damon Knight, James H. Schmitz, J. T. McIntosh, Hal Clement und Cordwainer Smith. Bei diesem im Verlag Moewig erscheinenden Magazin stimmte alles: Inhalt und Aufmachung, die Auswahl der Geschichten, die Übersetzung, die Titelbilder und das Papier. Unter den vielen Autoren war vielleicht Robert Sheckley mit seinen einfallsreichen Pointenstories die größte Entdeckung, aber es ist müßig, einzelne Stories herauszuheben, denn alle waren (damals) eine Offenbarung, auch Pointenstories, in denen sich etwa herausstellte, dass die Menschheit vom Ungeziefer interstellarer Schiffe abstammte. Ja, damals waren wir auch jung, und es ist klar, dass es eine solche Überraschung, wie es damals GALAXIS für den jungen Leser darstellte, heute angesichts des Überangebots an Science Fiction nicht mehr geben kann – wie es auch keine Anthologie geben kann, die der Güntherschen Überwindung von Raum und Zeit gleichkam, wenn man damals, in einer SF-losen Wüste als junger Leser auf sie stieß. Das Age of Wonder ist eben ungefähr 16, wie jemand (welcher Amerikaner war es doch gleich?) mit Recht gesagt hat. Die Jugend kehrt nicht mehr zurück, die Unkenntnis auch nicht, man kann auch die Leser-Unschuld nur einmal verlieren. Alles, was später an SF-Magazinen in Taschenbuchform kam, seien es die Ausgaben von GALAXY (14 Taschenbücher, 1965-1970) oder des MAGAZIN OF FANTASY AND SCIENCE FICTION bei Heyne (letzteres gibt es ja noch immer), die vielen Story-Bände bei Ullstein oder auch die Unzahl von Anthologien, kommt diesen ersten Eindrücken nicht mehr gleich.

Alle späteren Versuche, deutsche SF-Magazine zu etablieren, sei es jetzt als großformatige Zeitschrift, wie COMET, das PERRY RHODAN MAGAZIN (unter den Redakteuren Hans Gambers, Helmut Gabriel, Walter A. Fuchs und Hans-Joachim Frederichs) oder in Taschenbuchform wie das HEYNE SF-MAGAZIN (hrsg. von Wolfgang Jeschke, 12 Ausgaben, 1981 bis 1985), konnten die Entdeckungsfreude, die einem beim erstmaligen Kontakt mit dem UTOPIA SF-MAGAZIN oder GALAXIS befiel, nicht mehr erreichen, obwohl das HEYNE SF-MAGAZIN vom Inhalt her sicher besser war als alles, was es zuvor gegeben hatte. Zum Großteil handelte es sich bei den Versuchen, ein SF-Magazin zu etablieren, um semiprofessionelle, oft amateurhaft anmutende Versuche, die an Kapitalmangel litten und denen darum nur eine kurze Lebensdauer beschieden war. Oft wirkten sie schon graphisch ziemlich abschreckend, wie etwa COMET, das »Magazin für Science Fiction, Fantasy & Raumfahrt« des Tandem Verlages (1977-1978, 6 Ausgaben) oder 2001, später umbenannt in NOVA 2001 (fünf Ausgaben). Ähnlich kurzlebig war das DEUTSCHE SCIENCE FICTION MAGAZIN, Nr. 1, August/September 1981, herausgegeben von Wolfgang Dülm im Printy-Verlag in Hannover, ab Nr. 2/3 (April 1982) bis Nr. 9 (Juni 1985) im Uwe Draber ID-Verlag, fortgesetzt als PHANTASTIC TIMES (Oktober 1986), COSMONAUT (Heft 1, 1980, bis 4/5, August 1983) oder SOLARIS, hrsg. von Jürgen Mercker im Verlag Rolf Bingenheimer vom Buchvertrieb TRANSGALAXIS, 3 Ausgaben und 1 Einführungsheft). Ähnlich SPACE (1/89), herausgegeben von Walter Arweiler, Eckhard D. Marwitz und Thomas Recktenwald (A&R GbR, Saarbrücken); und auch das Magazin des SFCD ANDROMEDA unternahm zeitweilig den Versuch, ein größeres Publikum zu erreichen. Der ambitionierteste Versuch eines deutschen SF-Magazins war zweifellos die Hochglanzpostille STARSHIP, die nach nur zwei Ausgaben (12/82) und 1/83) wegen eines Einspruchs des amerikanischen Herausgebers eines Magazins gleichen Titels, den Namen zu STAR verkürzen musste. Chefredakteur war Helmut Gabriel, der zuvor kurzzeitig einer der wechselnden Redakteure des PERRY RHODAN MAGAZINS gewesen war. Aber mit Heft 10/1983 war auch diese Herrlichkeit zu Ende, die mehr durch graphische Gestaltung als durch die Solidität der Beiträge auftrumpfte, denn viele der dort abgedruckten Artikel waren journalistisch oberflächlicher Art oder dienten überhaupt nur der Information über das aktuelle Angebot auf dem Buchmarkt, im Fernsehen und im Film. SF-Filme standen auch im Vordergrund der Beiträge im PERRY RHODAN MAGAZIN, das unter wechselnden Titeln (und Untertiteln), zunächst als PERRY RHODAN SONDERHEFT (Nr. 1, April 1978), dann als PERRY RHODAN SF SONDERHEFT (Nr. 2-5), als PERRY RHODAN SF MAGAZIN (6-7), und schließlich als PERRY RHODAN MAGAZIN (Nr. 8 bis 28, Juni 1981) im Zwei- bis Einmonatsrhythmus erschien und außer Perry-Rhodan- und Medien-Material auch zahlreiche Erzählungen enthielt, selbst von Autoren wie Stanislaw Lem.

Was kann man sich eigentlich von einem SF-Magazin heute noch erwarten? Der Trend schien zu großformatigen, reich illustrierten Hochglanzmagazinen zu gehen, doch gerade für diese Art von gut verpacktem, aber inhaltlich hohlem Magazin scheint es in der SF, wegen der Kleinheit des Leserkreises, keine Chancen zu geben, weil das Werbeaufkommen viel zu gering ist, damit ein solches Magazin bestehen könnte. Und für Artikel über Film und Fernsehen gibt es zahllose andere Zeitschriften, deren Konkurrenz einfach zu groß ist. Eine Zeitschrift wie Achim Havemanns PHANTASTISCH! (drei Ausgaben, 2001) konzentriert sich aber gerade auf die Medien, mit nur einigen Erzählungen aus Beigabe. Man müsste sich, denke ich, von Anfang an bescheiden und eine unprätentiöse Zeitschrift anstreben, bei der der Nachdruck auf dem Text liegt. Auch kann man vernünftigerweise nicht hoffen, es mit den vielen Anthologien und Taschenbüchern aufzunehmen, die klarerweise eine Auswahl aus der ganzen angloamerikanischen SF offerieren können; hier mitzuhalten, sollte schon aus Gründen der Honorierung ziemlich unmöglich sein. Als Lothar Heinecke GALAXIS herausgab, konnte er schon aus vielen Jahrgängen wählen; sein GALAXIS entspricht daher keinesfalls einer durchschnittlichen Ausgabe von GALAXY. Das heißt, ein Redakteur einer deutschen SF-Zeitschrift müsste versuchen, anderswo fündig zu werden; das ist selbst bei geringen Geldmitteln möglich, denn es gibt auf dem Gebiet der SF in der Welt noch viel Terra incognita, andere Sprachen und Länder, aus denen kaum SF übersetzt wird. Nicht zu vergessen das Reservoir unveröffentlichter deutscher Autoren, die ja kaum die Möglichkeit haben, SF-Stories zu publizieren. Das ist ja auch eine der hauptsächlichen Funktionen der amerikanischen Magazine: neuen Autoren eine Plattform für kürzere Erzählungen zu bieten.

Ein deutsches SF-Magazin sollte also, bei minimalem Nachdruck auf illustrativem Material (besser keine Illustrationen als schlechte), folgende Hauptaufgaben erfüllen, die allerdings schon einen responsiven Leser voraussetzen, der bereit ist, eine gute Sache zu unterstützen:

  • Unveröffentlichten Geschichten deutschsprachiger Autoren eine Veröffentlichungsmöglichkeit zu bieten;
  • Auch eine Auswahl von SF aus weniger beackerten Gegenden bieten, also vornehmlich der europäischen SF;
  • In Essays, Interviews und Rezensionen über laufende SF berichten und auch jene Tiefen- und Hintergrundinformation zu liefern, die man in anderen Zeitschriften nicht findet, weil das Interesse daran zu speziell ist.

Berichte über neue Filme und populärwissenschaftliche Beiträge sind minder wichtig, denn die kann man überall lesen. Diesem Ideal kam das noch in der DDR gegründete semi-professionelle ALIEN CONTACT ziemlich nahe, auch wegen der Knappheit der finanziellen Mittel. Trotzdem erschienen dort nicht nur wesentliche Autoren der DDR, sondern neben prominenten deutschen auch englische und amerikanische Autoren, und es gewann einen der führenden Kritiker der englischsprachigen SF, John Clute, als Kolumnisten. Sein Beitrag zur Entdeckung nicht-englischsprachiger SF hätte größer sein können. Es war begrüßenswert, dass sich ALIEN CONTACT bis Nummer 42 als gedrucktes Magazin halten konnte, aber es ist bedauerlich, dass es künftig nur noch als monatliches Online-Magazin bestehen soll. Ich bin wie viele SF-Leser altmodisch, liebe alte Bücher und Zeitschriften und das physische Gefühl, Papier in der Hand zu halten. Das Internet ist zwar hervorragend geeignet, um sich Informationen zu beschaffen, aber um Literatur zu lesen, taugt es nicht; und ich würde mir auch nicht Bücher aus dem Net herunterladen und ausdrucken wollen, um sie zu lesen: das ist viel zu umständlich. Mag sein, dass die ganz jungen Leser darüber anders denken, aber ich vermute eher, dass die gar nichts mehr lesen, höchstens Gebrauchsanweisungen und Handbücher, aber keine Belletristik und keine Kritik, die umfangreicher als ein paar Zeilen ist. Darum bleibt die Frage: Wird es je wieder ein deutsches SF-Magazin geben, und wie wird es aussehen?

©  Franz Rottensteiner 2002

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