- »Schreiben interpretiert die Verhältnisse, und Interpretation ist in der
Literatur die Art von Demokratie, die den Leser einbezieht ins Gespräch.«
- Fritz Rudolph Fries
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George R. R. Martin
Foto: Peter Fleisner |
- »Kurzgeschichten sind die beste Möglichkeit für junge Autoren, ihre
Fähigkeiten auszuloten und Erfahrungen zu sammeln. Wenn man eine Kurzgeschichte schreibt,
und sie funktioniert nicht oder ist erfolglos, dann hat man ein paar Wochen oder einem
Monat verschwendet. Wenn man jedoch einen erfolglosen Roman schreibt, dann hat man
vielleicht ein oder zwei Jahre vergeudet. Deshalb bin ich der Meinung, dass angehende
Autoren sich erst auf Kurzgeschichten konzentrieren sollten, um sich einen Namen zu
machen, und dann erst einen Roman schreiben.«
- George R. R. Martin
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- »Wer geistig in der Vergangenheit lebt, wird ein Teil von ihr. Die Zukunft ist
es, in der wir den größten Teil unseres Lebens verbringen müssen. So ist es auch mit
der Literatur. 'Normale' Schriftsteller schreiben meistens über die Vergangenheit, das
ist sicherer. Wenn sie den Mut dazu finden, auch über die Gegenwart. Doch nur SF-Autoren
machen sich Gedanken, was später einmal wird.«
- Josef Flynn
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- »Es ist schon so, dass sich die phantastischen Gedankengänge, die ich in
Büchern verbreite, verwirklichen! Falls jemand damit unzufrieden ist, dann kann man das
um Gottes willen nicht mir ankreiden. Als ich damals, vor dreißig, vierzig Jahren, meine
Visionen entworfen habe, glaubte ich, dass ich das alles nicht mehr erleben würde. Ich
dachte, über eine sehr entfernte Zukunft zu schreiben.«
- Stanislaw Lem
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- »Die phantastische Literatur ist tatsächlich die eigentliche Tradition der
Menschheit. Der 'Realismus' ist ja erst rund vierhundert Jahre alt. Interessant, wenn
Leute sagen, sie können einfach keine Phantastik lesen. Das bedeutet doch, dass sie etwas
verloren haben, das wir früher alle besaßen. Aber die realistische Tradition hat bei
manchen Menschen die Vorstellungskraft begrenzt, so dass sie Metaphern und Mythen einfach
nicht mehr verstehen.«
- Doris Lessing
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- »Autoren müssen an sich glauben, denn es wird immer jemanden geben, der
versucht, einem das Schreiben madig zu machen.«
- Stephen King
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